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„Maschine“ Neuer liefert ab: Goretzka verneigt sich - doch Nagelsmann überrascht mit seltsamem Kompliment

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Von: Philipp Kessler

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„Der beste Torwart der Welt“: Gegen den SC Freiburg hielt Münchens Manuel Neuer den Sieg fest.
„Der beste Torwart der Welt“: Gegen den SC Freiburg hielt Münchens Manuel Neuer den Sieg fest. © imago

Nicht umsonst wird Manuel Neuer, 35, als die Mauer des FC Bayern bezeichnet. Der Torwart strahlt nicht nur unglaubliche Ruhe und Sicherheit aus, sondern hält auch die vermeintlich Unhaltbaren.

Jüngstes Beispiel: Beim 2:1 gegen Freiburg kratzte er in der 85. Minute einen Kopfball von Nicolas Höfler mit einem schnellen Reflex von der Linie.

Unfassbar! „Er ist unterm Strich der beste Torwart der Welt. Wir sind unheimlich froh, dass wir ihn haben“, schwärmte Torschütze Leon Goretzka nach dem Spiel bei Sky. und legte sogar noch nach: „Er ist wie eine Maschine eigentlich. Er macht auch mal Fehler, das ist menschlich. Aber in diesen Situationen, in denen er keine Fehler machen darf, macht er auch keine. Er ist immer da, über Jahre hinweg. Das ist einfach Weltklasse.

FCB-Coach Nagelsmann über Neuer: „Er ist unfassbar schnell, unfassbar reaktiv“

Fünfmal wurde Neuer von der IFFHS (International Federation of Football for History & Statistics) zum besten Keeper der Welt gekürt. 2020 wurde er zudem zum ersten Mal von der FIFA als Welttorhüter ausgezeichnet. „In meinen Augen ist er nach wie vor der beste Torwart der Welt“, betonte Trainer Julian Nagelsmann. Er habe sich bei seiner Amtsübernahme im Sommer total gefreut, mit Neuer zusammenzuarbeiten zu können. „Ich war total gespannt drauf, wie schnellkräftig und aktiv er ist, weil er ein ähnliches Alter hat wie ich“, erzählte der Landsberger. „Er ist unfassbar schnell, unfassbar reaktiv, auch in den Trainingseinheiten.“

Zusätzlich hob Nagelsmann noch die „lebensbejahende Art“ des Bayern-Kapitäns hervor: „Er hat einen kindlichen Spieltrieb sogar im Tor. Er ist immer aktiv, will immer mitmachen. Das ist schön, anzuschauen.“ Mit einer „Lebensversicherung“ wollte der Coach den Rückhalt seiner Mannschaft zwar nicht vergleichen, dafür bezeichnete er ihn aber als „Spieler, der uns im Spiel hält oder die Punkte festhält.“

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