Zukunft weiter ungewiss

Bayern-Star trennt sich von Berater - folgt jetzt die Wende im Vertrags-Poker?

Erst Kimmich, dann Goretzka und wohl auch bald Gnabry: Der FC Bayern macht Nägel mit Vertrags-Köpfen. Sogar bei Kingsley Coman könnte es eine Wende geben.

München - Weil der FC Bayern* nicht wie andere Vereine mit Geld um sich werfen kann (oder auch will), ist es umso wichtiger, Verträge von Leistungsträgern frühzeitig zu verlängern. So geschehen mit den Kontrakten von Joshua Kimmich* und Leon Goretzka*.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge fehlt auch bei Serge Gnabry nicht mehr viel zur Unterschrift. Es gibt aber auch Baustellen: Bei Niklas Süle und Kingsley Coman wurde immer wieder über einen Abgang spekuliert. Während Süle durch konstant gute Leistungen glänzt und Woche für Woche Werbung für einen neuen Vertrag betreibt, wurde Coman zuletzt von einer Herz-OP ausgebremst.

Kingsley Coman und der FC Bayern könnten sich wieder annähern

Seine Abwesenheit macht derzeit das einstige Sorgenkind Leroy Sané mit starken Auftritten vergessen. Verliert der Franzose seinen Stammplatz, wird ein Wechsel wahrscheinlicher. Vor allem, weil der FC Bayern die hohen Forderungen von Coman nicht erfüllen will - Verhandlungen über eine Verlängerung des bis 2023 laufenden Vertrags scheiterten bereits.

Bis auf Benjamin Pavard (l.) stehen alle vor einer ungewissen Zukunft beim FC Bayern.

Nun könnte es aber zur Wende kommen. Pini Zahavi ist nämlich nicht länger Comans Berater, das Mandat des „Piranhas“ (Hoeneß bezeichnete ihn so) ist ausgelaufen. Der 25-Jährige engagierte Zahavi im Mai, um sich nach potenziellen Abnehmern in der Premier League umzuschauen. Die Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs könnte sich deswegen erhöhen.

FC Bayern: Verlängert Kingsley Coman? Franzosen-Kollege droht der Abschied

Ein Streitpunkt bleibt aber das Gehalt, wo die beiden Parteien nach wie vor weit auseinander liegen. Coman wird nach Informationen der Sport Bild nun wieder ausschließlich von seinem Vater betreut - vielleicht kommt nun wieder Bewegung in die Vertragsverhandlungen.

Bei einem anderen Franzosen dürfte es keine Bewegung mehr geben: Weil Julian Nagelsmann offenbar keine Verwendung für ihn hat, steht er vor einem Abschied im Winter*. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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