Gespräche mit den Bayern stocken weiterhin

Zahavi auf Klub-Suche: Premier-League-Riese steigt in Coman-Poker ein - ein anderer nimmt Abstand

Kingsley Coman pokert um ein höheres Gehalt, die Bayern wollen dem Franzosen entgegenkommen. Doch ein Premier-League-Riese könnte nun dazwischenfunken.

München - Bei den Bayern bahnt sich nach dem Alaba-Poker die nächste Vertrags-Theater an. Trotz seines bis 2023 gültigen Arbeitspapiers lässt Kingsley Coman seit längerer Zeit Angebote aus dem Ausland einholen. Die Gespräche zwischen dem Franzosen und den Münchnern liegen aktuell auf Eis. Ein Interessent sprang nun ab, ein anderer soll das Management des Spielers bereits kontaktiert haben.

FC Bayern: Kingsley Coman beauftragte Berater mit Klubsuche in England - ein Verein sprang nun ab

Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Coman sein Beraterteam verstärkt. Neben seinem Vater sowie einem Freund der Familie soll Star-Vermittler Pini Zahavi in England nach Interessenten für französischen Nationalspieler Ausschau halten. Der Israeli ist den Bayern bereits als Berater von Robert Lewandowski und David Alaba bestens bekannt. Ein englischer Klub, dem Interesse nachgesagt wurde, wendet sich nun von einer möglichen Verpflichtung Comans ab.

Angesichts des bevorstehenden 85 Millionen Euro teuren Transfers von Jadon Sancho steigt Manchester United aus dem Werben um Coman aus. Wie Sport1 berichtet, hatten die ‚Red Devils‘ den 25-Jährigen als Alternative zum Dortmunder im Hinterkopf. Aufgrund des Sancho-Deals besteht nun kein Bedarf mehr beim Traditionsklub. Ein anderer großer Premier-League-Verein soll dem Sportsender zufolge jedoch schon sein Interesse bekundet haben.

Nach Informationen des Senders kontaktierte der FC Liverpool bereits das Management des Offensivspielers, auch aus seinem Umfeld sollen die Avancen des Klopp-Klubs bestätigt worden sein. Jürgen Klopp und sein Team wurden in der letzten Saison lediglich Dritter, nun sucht Liverpool offenbar nach neuen Impulsen für den Angriff.

FC Bayern: Verlässt Coman die Münchner doch? FCB-Bosse sehen Verhandlungen gelassen

Wird der Bayern-Star den Klub also doch verlassen? Vertragsgespräche mit den Münchnern gibt es derzeit jedenfalls nicht, dabei soll Coman bezüglich eines Verbleibs nicht unbedingt abgeneigt sein. Doch Differenzen bei den Gehaltsvorstellungen zwischen den FCB-Verantwortlichen und der Berater-Seite des Profis führten zu einem Abbruch der ersten Verhandlungen.

Ausschlaggebend ist nun, ob die Bayern die finanziellen Wünsche des Champions-League-Finalhelden von 2020 erfüllen können oder wollen. Beim Serienmeister sieht man dem anstehenden Verhandlungen anscheinend gelassen entgegen. Dem Bericht nach soll Coman ein aufgestocktes Jahresgehalt von 13 Millionen Euro umstimmen. Würden die Vereine keine Einigung erzielen, so soll der Franzose spätestens bis 2022 verkauft werden. Bei Offerten über 50 Millionen Euro würde man an der Säbener Straße wohl schwach werden. (ajr)

Rubriklistenbild: © Franz Waelischmiller/imago-images

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