Er stand vor Absprung

FC Bayern: Interna durchgesickert! Klinsmann wollte heutige FCB-Legende loswerden

Jürgen Klinsmann würgt scherzhaft im Training Bastian Schweinsteiger.
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Jürgen Klinsmann war in der Saison 2008/09 Trainer des FC Bayern - allerdings weniger erfolgreich.

Die Zeit von Jürgen Klinsmann als Coach des FC Bayern war wahrlich keine erfolgreiche. Fast hätte er damals dafür gesorgt, dass eine heutige FCB-Legende verkauft worden wäre.

  • Vor der Saison 2008/09 übernahm Jürgen Klinsmann den FC Bayern als Trainer
  • Erfolgreich war die Zeit des Ex-DFB-Teamchefs an der Säbener Straße in keiner Weise - er musste am 29. Spieltag seinen Hut nehmen
  • Zu Saisonbeginn wollte Klinsmann die heutige FCB-Legende Bastian Schweinsteiger abgeben - doch so weit kam es nicht

München - Es war ein richtiger Kracher, den der FC Bayern damals aus den Hut zauberte. Jürgen Klinsmann übernahm den Rekordmeister zur Saison 2008/09. Der Ex-Stürmer sollte die Münchner nach Jahren in der sportlichen Belanglosigkeit zu einem europäischen Top-Klub formen.

Klinsi, der damals nach der WM 2006 als DFB-Teamchef dem deutschen Fußball neues Leben eingehaucht hatte, bekam dafür an der Säbener Straße viele Freiheiten. Die Geschichte mit den Buddha-Statuen ist hinlänglich bekannt. Dass dies nicht die einzige seltsame Story von Klinsmann beim FC Bayern war, ist inzwischen auch kein Geheimnis.

Eine spektakuläre Geschichte aber kommt erst jetzt ans Licht! Wie in dem Buch „Inside FC Bayern“ offen gelegt wird, hatte Klinsmann ganz spezielle Pläne mit einer heutigen FCB-Legende. So schreibt Bild-Reporter und Autor des Buchs, Christian Falk, dass der neue Coach Bastian Schweinsteiger vor der Saison loswerden wollte. Und das, obwohl Schweinsteiger unter Klinsi 2006 zum Gesicht des Sommermärchens geworden war.

FC Bayern: Klinsmann wollte heutige FCB-Legende loswerden - Spektakulärer Plan mit Arsenal

Dennoch: Für Klinsmann habe der damals 24-Jährige nicht das nötige Tempo gehabt, um das von ihm geplante Powerspiel aufzuziehen. Einen Interessenten hätte es für Schweinsteiger damals auch schon gegeben: Inter Mailand hatte die Fühler nach dem Ur-Bayern ausgestreckt und sollte damals bereits Kontakt zu dessen Beratern aufgenommen haben.

Der damalige Trainer des FC Bayern wollte lieber Aliaksandr Hleb vom FC Arsenal in seiner Mannschaft - sogar über ein Tauschgeschäft zwischen dem Ex-VfB-Star und Schweinsteiger wurde angeblich nachgedacht. Hlebs Berater sollen angeblich schon in München gewesen sein, Klinsmann versprach Schweinsteiger zudem, dass er ihm helfen werde, einen neuen Klub zu finden.

Bastian Schweinsteriger sollte FC Bayern 2008 verlassen - auch Inter war interessiert

Die Pläne von Klinsmann zerschlugen sich, Hleb wechselte zum FC Barcelona. Klinsi wurde am 29. Spieltag nach einem 0:1 gegen den FC Schalke entlassen. Schweinsteiger blieb beim FC Bayern und wurde unter Louis van Gaal im der darauffolgenden Spielzeit zu einem Weltklasse-Sechser, der die Bayern 2013 zum Triple und das DFB-Team 2014 in Brasilien zum WM-Titel führte.

All die Erfolge hätte Schweinsteiger vermutlich nicht gefeiert, wenn Klinsmann ihn damals wirklich weggeschickt hätte. Erst 2016 verließ er den Verein und wechselte zum Ende seiner Laufbahn zu Manchester United. Inzwischen hat der 35-Jährige seine aktive Karriere beendet und lebt mit Frau Ana Ivanovic und seinen beiden Kindern in Chicago. Erst kürzlich erschien eine Dokumentation über die bewegende Laufbahn von Bastian Schweinsteiger.

Jürgen Klinsmann hingegen erlebte Anfang des Jahres ein Fiasko als Trainer von Hertha BSC und ist aktuell ohne Job.

Unterdessen genießt Schweinsteiger jetzt das Leben nach der Profi.-Karriere. Im Urlaub isst er mit einem echten Filmstar zu Abend. (smk)

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