Trainer steht nun besonders im Fokus

Kommentar zur Unruhe beim FC Bayern: Knifflige Woche für Trainer Hansi Flick

Der FC Bayern steht vor dem wohl wichtigsten Bundesligaspiel der kommenden Monate. Doch aktuell beherrschen andere Personalien die Schlagzeilen. Eine ungewohnte Situation für Hansi Flick.

München - Hansi Flick hätte sich in der Woche vor dem Bundesliga-Gipfel in Dortmund (Sa., ab 18.30 Uhr hier im Live-Ticker) für seinen FC Bayern vor allem eines gewünscht: Ruhe! Doch pünktlich vor dem Spitzenspiel kam wieder ein Hauch FC Hollywood an der Säbener Straße auf.

Erst ließ Vereinsoberhaupt Herbert Hainer am Sonntag bewusst die Alaba-Bombe im TV platzen („Es gibt kein Angebot mehr“). Einen Tag später drückte besagter Innenverteidiger in einer Pressekonferenz auf die Tränendrüse („Ich habe nicht gewusst, wie sie handeln. Ich habe es gestern Abend aus den Nachrichten erfahren.“), ehe durchsickerte, dass der Österreicher sehr wohl vom geplanten Vorgehen der Bayern-Verantwortlichen wusste. Ein Vertrags-Thriller in drei Akten! Da gingen selbst die (falsch?) positiven Corona-Tests von ­Niklas Süle und Joshua Zirkzee unter.

Zu viele Nebengeräusche für Flick, der sein erstes Cheftrainer-Jahr dauerhaft in einem Friede-Freude-Eierkuchen-Arbeitsumfeld erlebte. Doch auch das ist eine Qualität, die ein Bayern-Coach mitbringen muss: Selbst in unruhigen Zeiten für sportlichen Erfolg sorgen! Flick kann mit einem Sieg in Dortmund zeigen, dass er auch dieses Metier beherrscht. (bok)

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