Wunschspieler könnte teuer werden

Bayern-Plan: Sparen für de-Bruyne-Rekordtransfer?

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Kevin de Bruyne: Ab Sommer 2016 soll er im Bayern-Trikot brillieren.

München - Auf kaum einen Spieler ist der FC Bayern so heiß wie auf Kevin de Bruyne. Ein Bericht legt nun nahe, wie weit die Planungen für den Belgier sind. Und wie teuer.

Der Anspruch des FC Bayern München war und ist es, dass die besten Spieler der Bundesliga bei ihm spielen. Bei vielen klappt das, bei manchen blockt der Konkurrent und bei wenigen sind die Roten bereit, sich ganz weit aus dem Fenster zu lehnen. Das ist offenbar auch der Plan für Kevin de Bruyne.

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Der Belgier spielt beim VfL Wolfsburg eine überragende Saison. Er ist mit zehn Toren und 21 Assists der Topscorer der Liga und das Interesse der Bayern an ihm ist verbrieft. Das Problem ist nur: Wolfsburg will ihn erst einmal nicht ziehen lassen. Manager Klaus Allofs lies erst kürzlich wieder verlauten, dass man auch bei "unrealistischen Summen" lange über einen Verkauf nachdenken würde.

Bayern respektiert VfL-Absage - und plant trotzdem mit de Bruyne

Eine klare Ansage, die man auch an der Säbener Straße registrierte und vor allem respektieren will. Obwohl de Bruyne laut Aussage von Sportvorstand Matthias Sammer ein "fantastischer Spieler" ist, der eine "sensationelle Entwicklung" gemacht habe, wolle man die klaren Äußerungen der VfL-Verantwortlichen so respektieren. Noch.

Denn laut Kicker planen die FCB-Bosse langfristig durchaus mit dem 23-Jährigen. Und gingen für ihr Vorhaben nach ganz oben: Der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn sitzt bekanntlich im Aufsichtsrat der Münchner. Mit ihm hat man sich laut Kicker darauf verständigt, de Bruyne zur kommenden Saison noch nicht an die Isar locken zu wollen.

FCB-Plan: 2016 kommt de Bruyne dann

In der Sommerpause 2016 will man dann allerdings Nägel mit Köpfen machen. Möglicherweise wird der Vertrag des Belgiers bis dahin noch einmal verlängert und aufgebessert: Mehr Gehalt (8,5 Millionen statt derzeit fünf), Laufzeit bis 2021 und vor allem: Eine festgeschriebene Ablösesumme jenseits der 60 Millionen Euro. Im Kicker ist von bis zu 70 Millionen Euro die Rede.

Eine Summe, die sich in der Bundesliga wohl nur der FC Bayern leisten kann. Und de Bruyne könnte sie den Roten auch wert sein. Schließlich besteht spätestens in einem Jahr, wenn Franck Ribéry und Arjen Robben beide jenseits der 32 Jahre sind, wirklich akuter Bedarf im offensiven Mittelfeld. Eine starke Saison wird aber sicher auch noch mit dem holländisch-französischen Duo drin sein.

Rekordablöse für einen, der es wert ist

Allerdings: 70 Millionen Euro sind nun einmal auch nicht gerade ein Schnäppchen: Der Plan beim FCB könnte also wie folgt aussehen: Man verstärkt sich in der Sommerpause - wie von Matthias Sammer angekündigt - nur punktuell auf zwei bis drei Positionen und gibt auch nicht das ganz große Geld aus und holt dann im Jahr darauf mit Kevin de Bruyne einen echten Kracher.

Alle Bayern-Gerüchte in unserem Transfer-Ticker.

bix

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