Wriedt ist der Matchwinner beim 3:2 Sieg über Preußen Münster

Wriedt hält den FC Bayern München auf Kurs

Auch Gestern durfte Wriedt seine Treffer 18 und 19 bejubeln.
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Auch Gestern durfte Wriedt seine Treffer 18 und 19 bejubeln.

Die U23 des Rekordmeisters bleibt weiterhin das beste Team der Rückrunde. Kwasi Okyere Wriedt trifft doppelt und besiegelt den 3:2 Sieg gegen Preußen Münster.

München – Die kleinen Bayern bleiben in der Erfolgsspur. In einer unterhaltsamen und abwechslungsreichen Partie bezwang der FC Bayern II am gestrigen Abend Absiegskandidat Preußen Münster mit 3:2 und festigte damit seine Position als beste Drittliga-Mannschaft der Rückrunde. Durch den achten Sieg im neunten Spiel des Jahres übersprang der FCB-Nachwuchs zudem die magische 45-Punkte-Marke, die vor Saisonbeginn als Ziel ausgegeben worden war. Mit nun 47 Zählern ist der Klassenerhalt so gut wie gesichert. Vor dem Start sandten die beiden Teams ein starkes Signal. Geschlossen knieten die Akteure nieder - aus Protest gegen die Polizeigewalt in den USA, bei der der Afroamerikaner George Floyd zu Tode gekommen war.

Wriedt mit Saisontreffer 18. und 19. 

Mit den am Samstag beim 2:1-Erfolg in Ingolstadt noch nicht verfügbaren, da im Profikader stehenden, Christian Früchtl, Oliver Batista-Meier und Sarpreet Singh in der Startelf sahen sich die Münchner dennoch schon früh einem Rückstand gegenüber. Nur 14 Sekunden nach dem Anpfiff schlug es hinter Torhüter Früchtl ein, nachdem Münsters Heinz Mörschel aus gut 20 Metern trocken abgezogen hatte (1.). Es sollte allerdings nicht lange dauern, ehe der Talentschuppen des Rekordmeisters zurückschlug: Torjäger Kwasi Okyere Wriedt verwertete eine Hereingabe Derrick Köhns zu seinem 18. Saisontreffer (4.). Wenngleich beide Teams diesen hohen Rhythmus nicht ganz halten konnten, ging es trotzdem in etwa diesem Tempo weiter. Batista-Meier verwandelte einen Freistoß aus 17 Metern direkt zur Münchner 2:1-Führung (18.), noch vor dem Wechsel aber egalisierten die Westfalen schon wieder durch Lucas Cueto (37.).

Nach dem Wiederanpfiff dann schnürten die „Bayern-Amateure“ die Gäste zwar in deren Hälfte ein, klare Torgelegenheiten blieben dennoch Mangelware. Erst in der Schlussphase versenkte abermals Wriedt den Ball aus kurzer Distanz zum Bayern-Sieg (88.). Anschließend sprach auch Wriedt selbst von einem „Lucky Punch“, Hoeneß indes war vor allem „mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden“. Im zweiten Abschnitt sei der Auftritt seiner Elf „dann besser“ gewesen, sodass der Bayern-Coach einen zwar „glücklichen, aber aufgrund der zweiten Halbzeit auch nicht unverdienten Sieg“ verbuchte.  

Somit surfen die kleinen Bayern weiter auf der Erfolgswelle, am Samstag gastieren die Münchner in Braunschweig. MATTHIAS HORNER

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