„Ich liebe seine Art und Weise“

Mega-Deal für den FC Bayern? Rummenigge schwärmt von PSG-Star

Kylian Mbappé gehört zu den besten Fußballern der Welt. Wäre es dem FC Bayern möglich, ihn zu verpflichten? Karl-Heinz Rummenigge wird konkret.

  • Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge äußert sich zu einem möglichen Transfer von Kylian Mbappé.
  • Er spricht außerdem über die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Fußball.
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München - Der FC Bayern ist einer der besten Klubs der Welt. Nimmt man die letzte Saison, stehen die Münchner sogar an der Spitze. Warum sollten also nicht auch die besten Spieler an die Isar wechseln? Wie zum Beispiel Kylian Mbappé.

„Ich liebe Mbappé und die Art und Weise, wie er spielt“, schwärmt Karl-Heinz Rummenigge vom Franzosen. Als er von der französischen Wirtschaftszeitung Le Figaro nach einem Mbappé-Transfer zum FC Bayern gefragt wird, winkt er jedoch ab. „Leider ja. Wir werden ihn niemals zu den Bayern holen können“, stellt er klar.

FC Bayern: Transfer von Kylian Mbappé? Rummenigge spricht Klartext

PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi sei ein „guter Freund“ von Rummenigge. „Ich werde ihn nie damit belästigen“, verspricht er. Ein solcher Transfer sei für die Münchner finanziell nicht zu stemmen. Auch wegen den Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Klubs. „Das größte Problem dieser Tage ist es in leeren Stadien zu spielen“, sagt der Bayern-Boss. Dabei gehe es nicht nur ums Geld. „Es macht sich eine emotionslose Atmosphäre breit, die die Fußballkultur auf Dauer sehr belastet.“

FC Bayern: Rummenigge befürwortet Preisnachlass wegen Corona

Laut ihm gibt es aber auch eine positive Entwicklung. Die Corona-Situation habe dazu geführt, dass der Transfermarkt im vergangenen Sommer „um 50 Prozent eingebrochen“ sei. „Das ist prinzipiell eine gute Nachricht für unseren Sport. Vor der Krise war der Fußball verrückt geworden. Es gab eine galoppierende Inflation, nachdem Neymar und Mbappé bei PSG unterschrieben haben. Es ist nun gut zu wissen, dass das vorbei ist.“ Vorbei ist auch das Rennen um ein Top-Juwel. Der FC Bayern hat das Nachsehen.

FC Bayern: Rummenigge ehrlich - „Hernandez wäre heute nur noch halb so viel wert“

Aber ist das auf Dauer so? Es besteht natürlich die Gefahr, dass der Geld-Kreislauf nach der Corona-Krise wieder Fahrt aufnimmt. Noch müsse man mit dem Geld aber „sehr behutsam“ umgehen. Wenn auch nicht so extrem wie andere - der FC Bayern mischte in den letzten Jahren kräftig mit. Lucas Hernandez kostete vor anderthalb Jahren 80 Millionen Euro. „Jetzt müsste man nur noch die Hälfte zahlen“, sagt Rummenigge. (epp)

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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