Nur ein Treffer gegen Augsburg

Ladehemmung bei den Bayern-Stars: Hoeneß hat ungewöhnliche Erklärung - einer ist der große Verlierer

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Uli Hoeneß zeigte Verständnis für das mangelnde Schussglück der Bayern-Spieler.

Auch wenn der FC Bayern München mit seiner Leistung gegen den FC Augsburg durchaus zufrieden sein dürfte, braucht der Verein eindeutig mehr Tore. 

München - Zugegeben, der nachfolgende Text läuft eher unter der Kategorie Jammern auf ganz hohem Niveau - doch wenn man beim FC Bayern aktuell so etwas wie eine kleine Schwäche ausmachen will, dann ist es die Chancenverwertung. Vor allem Stürmer Sandro Wagner enttäuschte beim 1:1 gegen Augsburg als einzige Spitze. Der Angreifer war für Torjäger Robert Lewandowski in die Startelf rotiert worden, strahlte aber nicht annähernd die Torgefahr aus wie der Pole: No Lewy, no Party! 

FC Bayern gegen FC Augsburg: Sandro Wagner ersetzte Robert Lewandowski

Einziger Bayern-Torschütze an diesem Abend war Arjen Robben nach einer mustergültigen Vorarbeit von Serge Gnabry. Der Holländer ging nach dem Remis hart mit sich und seinen Offensiv-Mitspielern ins Gericht: „Wenn man in Führung geht in der eigenen Arena, muss man das über die Bühne bringen. Es hat vielleicht ein bisschen der letzte Tick Konzentriertheit und die Geilheit vor dem Tor gefehlt, um das Spiel eiskalt zu entscheiden. Oftmals hätten wir besser und geduldiger rausspielen müssen. Wir haben oft keine Lösungen gefunden, aber dennoch hatten wir genug Chancen, um das Spiel früher zu beenden. “ 

Trainer Niko Kovac, der schon nach dem Champions-League-Spiel in Lissabon die mangelnde Torausbeute kritisierte, meinte: „Wenn wir rausgekommen sind, haben wir die Chancen nicht in Tore ummünzen können. In der Bundesliga ist es dann immer sehr eng.“ Wenn es in der Liga ganz vorne nicht so flutscht wie gewünscht, ist das ja auch nicht allzu tragisch - immerhin haben die Bayern noch 29 Spieltage Zeit, um die Offensiv-Maschinerie ordentlich zum Laufen zu bekommen. 

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In einem Königsklassen-Halbfinale gegen Real Madrid oder Barcelona könnten zu viel liegen gelassene Chancen aber der entscheidende Knackpunkt sein. Doch auch bis dahin bleiben Kovac noch einige Monate Zeit. Dass vor allem in der Schlussphase Ladehemmung bei den Bayern-Stars herrschte, begründete Präsident Uli Hoeneß auch mit den Reise-Strapazen der vergangenen Tage: „Man darf nicht vergessen: Am Ende des Spiels waren unsere Spieler doch ziemlich müde. Da konnten sie nicht mehr so nachlegen, wie es nötig gewesen wäre.“ Schon am Freitag geht es für die Münchner in Berlin weiter (20.30 Uhr, Eurosportplayer), dann soll Lewy wieder für Tore sorgen. 

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bok/ lop

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