Lahm happy über Tabellenführung

"Da muss uns erst mal wieder jemand wegbekommen"

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Philipp Lahm im Bayern-Training.

München - Schon am ersten Spieltag hat der FC Bayern die Tabellenführung übernommen. Kapitän Philipp Lahm ist froh darüber - und richtet gleich eine Kampfansage an die Konkurrenz.

Der Kapitän strahlte, als hätte er gerade ein Champions-League-Spiel gewonnen, dabei war es nur ein 3:1 bei einem Drittligisten. Philipp Lahm war nach dem Benefizspiel seines FCB bei Dynamo Dresden hochzufrieden, lobte den Empfang durch die Gastgeber, die tolle Atmosphäre, die forsche Spielweise des Außenseiters. Mit so einem schönen Abend hatte er augenscheinlich nicht gerechnet. Und vielleicht auch nicht mit Fragen zum ersten Spieltag in der Bundesliga. Der entfaltete sich ja erst so recht, als die Bayern schon gespielt und gewonnen hatten (5:0 gegen den HSV).

Ob ihn die darauffolgenden Auftritte der Verfolger Dortmund, Wolfsburg, Leverkusen also beeindruckt haben? Lahm pustete durch, dann sagte er deutlich: „Eigentlich kann uns das alles wurscht sein! Wir müssen auf uns schauen, wir müssen unsere Spiele gewinnen. Das war immer schon so und wird immer so sein. Deswegen: Wir haben am Freitag gespielt, haben gewonnen, wir sind Tabellenführer! Da muss uns erst mal wieder jemand wegbekommen!“

Die Ansage an die Konkurrenz gleich zu Beginn der Saison. Beim FCB ist alles auf einen Start-Ziel-Sieg angelegt. Da ist ein Erfolg bei der TSG Hoffenheim am kommenden Samstag (15.30 Uhr, Sky) natürlich eingeplant. Lahm: „Es ist immer wichtig, gerade am Anfang zu punkten. Man wird die Meisterschaft nicht am ersten oder zweiten Spieltag gewinnen, aber man kann Boden verlieren! Und so, wie wir in den letzten Jahren aufgetreten sind, immer von vornherein wegmarschiert sind, da wird es für die anderen einfach schwer.“

Wer konkret nach den Bayern kommt, konnte und kann Lahm nicht sagen. Für ihn sind es mehrere Teams, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. „Ich sehe nicht den einen Konkurrenten, es dreht sich wieder um ungefähr fünf Mannschaften – und dann wird man sehen, wer am längsten mithalten kann.“

Die Dresdner konnten es in diesem einen Spiel sehr lange, am Ende reichte es sogar zum Ehrentreffer. Matthias Sammer war deswegen auch voll des Lobes für sein ehemaliges Team. Und verwies dann gleich auf die Vorbereitung für Hoffenheim. Es gilt ja auch einen Abstand zu verteidigen…

mic

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