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Drei Wochen Donezk-Qual!

Thomas Müller und Co. genervt

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Wenn es nach Thomas Müller gehen würde, wäre das Rückspiel gegen Donezk noch in dieser Woche.

München - Drei quälend lange Wochen liegen zwischen dem Hin- und Rückspiel in der Königsklasse. Die Bayern nervt die lange Wartezeit gehörig.

Wenn man den Spielern nach dem Sieg am Freitagabend so zuhörte, dann waren sie im Kopf immer schon mindestens zwei Schritte weiter. Manuel Neuer zum Beispiel sprach davon, dass er in den brenzligen Situationen gegen Köln auf seinen Instinkt hören musste, dass er froh war, sich wieder auszeichnen zu können – und damit eine „gute Vorbereitung auf das Spiel gegen Donezk“ genoss. Donezk! Es ging bei ihm und den Kollegen nicht in erster Linie um Braunscheig oder Hannover, die nächsten Gegner im Pokal und in der Bundesliga. Es ging um Donezk!

Das 0:0 in der Ukraine lässt die Stars nicht los, die Warterei auf die Möglichkeit, den Viertelfinaleinzug in Europa endlich klarzumachen, nervt nur noch. Thomas Müller erklärte auf Nachfrage der tz, wie sich diese Zeit anfühlt: „Als wir mit dem 0:0 in der Kabine saßen und dann später im Bus, da hätte man sich schon gewünscht, dass das Rückspiel schon einen Tag später stattfindet – zumindest aber schon eine Woche später.“ Anders als in anderen Runden vergehen vom Hin- bis zum Rückspiel allerdings elend lange 22 Tage, mehr als drei Wochen.

„Wir müssen den Spielplan nun mal so nehmen, wie er ist. Es gibt sicher noch andere Situationen im Fußballerleben, wo es spielplantechnisch interessant zugeht“, fügte Müller an und ließ seine Unzufriedenheit über den Kalender klar durchblicken. Vor allem das Ergebnis von 0:0 und das Gefühl, dass man so schnell wie möglich etwas geradebiegen möchte, stört die Profis.

Auch Holger Badstuber meinte: „Das gibt es immer wieder. Manchmal ist die Nationalmannschaft dazwischen, dieses Mal ist es der DFB-Pokal. Das ist halt so. Es gab auch in der Vergangenheit schon mal so was. Aber klar ist es eine lange Periode…“

Allerdings ist er das beste Beispiel dafür, dass es nicht nur negativ sein muss, wenn die Champions League mal drei Wochen Pause macht. Der Abwehrspieler kann und will in dieser Zeit weiter Sicherheit sammeln. Er sieht darin sogar eine Chance für das ganze Team. Badstuber: „Wir sollten die Zeit dazwischen nutzen, um uns zu verbessern! Das wird ein schwieriges Heimspiel. Wir müssen da den Sack zumachen. Das wird brutal, wenn wir unsere Arbeit nicht abliefern.“

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Um auf den Punkt bereit zu sein, scheinen Braunschweig und Hannover dabei nur Sparringspartner zu sein. Und so sehr man auch warnen möchte, dass Spiele niemals Selbstläufer sind, man kann sich auch unter größten Anstrengungen nicht vorstellen, dass in diesen „Vorbereitungsspielen“ etwas schiefläuft. Dennoch, Arjen Robben gab zumindest mal vor, wie es laufen muss bis zum Duell mit Donezk. Der Holländer sagte: „Zwischen den Spielen müssen wir uns gut erholen, leben wie ein Profi und immer wieder schon das nächste Spiel im Blick haben.“ Und nicht nur die Ukrainer.

mic, sw

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