Vertrag läuft 2022 aus

Vertragsverlängerung? Goretzka irritiert vom FCB - prompt mischen sich Real und Barca ein

Leon Goretzka brüllt auf dem Spielfeld.
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Brüllt noch bis mindestens 2022 für den FC Bayern: Leon Goretzka.

Verlängert Leon Goretzka nun oder nicht? Der Nationalspieler hat sich mit dem FC Bayern immer noch nicht geeinigt. Die Liste der Interessenten wird länger.

München - Es gibt Spieler, die für den FC Bayern aktuell so gut wie unersetzbar sind. Dazu zählt das Mittelfeld-Duo Leon Goretzka und Joshua Kimmich. Goretzkas Vertrag läuft 2022 aus, bei Kimmich läuft er noch ein Jahr länger. Vor allem beim Ex-Schalker herrscht also Handlungsbedarf - doch die Verhandlungen scheinen nicht so recht voranzukommen.

Offenbar wollten die Münchner die Gespräche über eine Verlängerung nach der EM wieder aufnehmen. Das sei aber noch immer nicht passiert, schreibt die Sport Bild. Die Goretzka-Seite sei irritiert darüber, dass es vom Verein bislang noch keine Wiederaufnahme der Gespräche gab. Angeblich wurde dies eigentlich so vereinbart.

FC Bayern: Leon Goretzka hat einige Wechsel-Optionen - Verlängerung stockt

Die Bayern-Fans haben allen Grund dazu, langsam unruhig zu werden - denn andere Top-Klubs verfolgen die Entwicklungen um den Nationalspieler genau. Als größter Interessent galt bisher Manchester United, die Red Devils wollen Leon Goretzka als Ersatz für den wohl abwandernden Paul Pogba verpflichten.

Neben den Engländern sollen laut dem Bericht nun aber auch die spanischen Riesen FC Barcelona und Real Madrid Lunte gerochen haben. Sie signalisierten wohl bereits ihr Interesse, Goretzka 2022 ablösefrei zu sich zu lotsen. Je länger die Bayern zögern, desto konkreter werden die Angebote - dessen sind sich auch die Bayern-Bosse bewusst. Sie boten dem 26-Jährigen angeblich schon zehn bis zwölf Millionen Euro, Goretzka fordert aber wohl an die 20 Millionen Euro. Ex-Bayer Dietmar Hamann fürchtet gar ein weiteres Wechseltheater.

Video: Keine weiteren Neuzugänge beim FC Bayern

FC Bayern: Bleibt Leon Goretzka? Sparkurs könnte letztlich teuer werden

Ein weiterer Aspekt erschwert die Verhandlungen: Goretzkas Agent Thomas Kroth berät auch Manuel Neuer. Bei den damaligen Verhandlungen zur Verlängerung des Vertrags des Keepers forderte er zum Missfallen von Salihamidzic und Co. angeblich 23 Millionen Euro. Hoffnung macht dagegen, dass man sich bei Neuer schlussendlich einigen konnte.

Der strikte Sparkurs samt Gehalts-Obergrenzen für Spieler ist angesichts der Corona-Pandemie nur vernünftig und konsequent. Er könnte aber auch zum Problem werden, denn andere Vereine sind nach wie vor bereit, große Summen zu investieren. Bei David Alaba hat der Rekordmeister ein Exempel statuiert, das zum Verlust von weiteren Top-Spielern führen könnte. Die kann sich der FC Bayern angesichts des recht dünnen Kaders aber eigentlich nicht leisten, will er den eigenen sportlichen Ansprüchen gerecht werden. (epp)

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