Unglückliche Figur gegen Wolfsburg

Wann liefert Sané? Königstransfer nach Wolfsburg-Patzer wieder angezählt - Flick hat eigene Meinung

Leroy Sané machte gegen Wolfsburg einen schweren Fehler und kommt beim FC Bayern noch nicht recht an seine Top-Form heran. Trainer Flick hat Geduld.

München - Hansi Flick hatte sich am Mittwochabend mit einem grauen Wintermantel gegen die Kältekammer Allianz Arena gewappnet. Wann immer die Hände zu kalt wurden, steckte er sie in seine Jackentaschen, auf Handschuhe verzichtete er. Und doch zog er zumindest die sprichwörtlichen Samthandschuhe über, als er nach dem Wolfsburg-Spiel mal wieder über den Königstransfer des FC Bayern reden musste: Leroy Sané.

Top-Transfer des FC Bayern: Leroy Sané (li.).

Immerhin bereitete Sané Gnabrys Großchance vor

Flick hatte sein System angepasst (siehe Text oben) und damit auch Platz für einen weiteren Offensivspieler geschaffen. Kingsley Coman, Serge Gnabry und Sané sollten von Beginn an zusammen wirbeln. Das taten sie allerdings nur sehr selten. Bereits in Minute vier eilte Sané aufs Wolfsburger Tor zu, zögerte aber zu lange und wurde noch abgefangen. Eine Minute später dann das Malheur: Eine Flanke in den Münchner Strafraum kontrollierte der Zugang von Manchester City nicht sauber, Wolfsburg schaltete schnell, erzielte das 1:0. Sanés Blicke danach sagten: Das hat mir gerade noch gefehlt.

Aber der 24-Jährige raffte sich auf, bereitete immerhin noch Gnabrys Großchance vor. Über vielversprechende Ansätze kam Sané ansonsten nicht hinaus. Doch das reicht Flick, der seinen Schützling nach der Auswechslung herzlich umarmte. „Er hat heute gezeigt, was für eine Qualität und Dynamik er haben kann“, meinte der Bayern-Coach. „Es ist ein sehr guter Weg, den er gerade geht. Er bekommt die Zeit.“ - jau

Rubriklistenbild: © Christina Pahnke/sampics

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