Ex-Präsident trifft Entscheidung

Jetzt schaltet sich der Bayern-Patron ein! Der Hoeneß-Plan mit Sorgenkind Sané

Uli Hoeneß und Oliver Kahn (r.) auf der Tribüne der Allianz Arena.
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Uli Hoeneß will Leroy Sané zu sich an den Tegernsee einladen.

Leroy Sané kommt beim FC Bayern nicht in die Spur. Jetzt schaltet sich sogar Ex-Präsident Uli Hoeneß ein - und hat schon einen ganz besonderen Plan mit dem Offensivspieler.

München - Lange Zeit war es eigentlich nicht vorstellbar, dass der FC Bayern* je ohne Uli Hoeneß* funktionieren könnte. Über Jahrzehnte prägten seine Ideen und seine Philosophien die Entscheidungen des Vereins - und sorgten so dafür, dass die Bayern zu einem der erfolgreichsten Klubs der Welt wurden.

2020 zog sich Hoeneß dann komplett zurück, zumindest legte er das Amt des Präsidenten nieder und erklärte, nicht mehr im Vordergrund aktiv sein zu wollen. Doch Hoeneß wäre nicht Hoeneß, würde er nicht im Hintergrund weiter die Fäden in der Hand halten. So greift der 69-Jährige offenbar auch bei der Causa Leroy Sané* ein, obwohl es eigentlich nicht mehr zu seinen Aufgaben gehört.

FC Bayern: Leroy Sané am Scheideweg? Jetzt schaltet sich sogar Uli Hoeneß ein

Der Nationalspieler, vergangenen Sommer nach ellenlangem Transfer-Theater von Manchester City für knapp 50 Millionen an die Säbener Straße gewechselt und als der neue Superstar des FC Bayern auserkoren, konnte bislang die Erwartungen in München nicht so recht erfüllen*. Ob diese nun grundsätzlich überzogen waren, ist dabei zweitrangig. Wie die Sport Bild berichtet, hat sich in jedem Fall Hoeneß jetzt der Sache angenommen.

So soll der FCB-Patron den strauchelnden Sané zu sich an den Tegernsee eingeladen haben und der 25-Jährige soll auch bereits zugesagt haben. Solche Aktionen machte Hoeneß immer, wenn ihm ein Spieler am Herzen lag. Mit Franck Ribéry* entstand hernach fast schon ein Vater-Sohn-Verhältnis - und dieses sorgte dafür, dass der nicht immer einfache Franzose beim FC Bayern über Jahre hinweg zu den absoluten Leistungsträgern gehörte.

Video: „Das ist nichts Schönes“ - Oliver Kahn über Sané-Anfeindungen

Ähnlich wie Ribéry ist Sané ein Spieler, der das Vertrauen und die Wärme braucht. Nicht nur vom Trainer, auch vom Verein. Daher holt Hoeneß den Flügelstürmer jetzt zu sich - als Geste, um dem sensiblen Sané zu zeigen: Wir glauben an dich!

Auch wenn Hoeneß im Tagesgeschäft nicht mehr tätig ist, nimmt er die Stimmung bei seinem FC Bayern noch immer genau war. Und ist damit für den Verein mindestens genauso wichtig, wie einst in der „Abteilung Attacke“. Zu der soll dann auch bald Leroy Sané gehören - aber natürlich nur auf dem Platz. Dafür will Hoeneß jetzt sorgen. (smk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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