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Fehleinkauf? FCB-Star Sané rechtfertigt schwankende Leistungen - Flick „ein guter Fang“ für DFB

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Von: Antonio José Riether

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Vor der EM 2021 ließ Leroy Sané seine Saison Revue passieren, setzte sich neue Ziele für die kommende Spielzeit und freut sich bereits auf Hansi Flick beim DFB.

München - In seiner Premieren-Saison in München machte Sommer-Neuzugang Leroy Sané einen guten Eindruck. Der deutsche Nationalspieler zeigte insgesamt starke Leistungen, auch wenn diese manchmal schwankten. Der 25-Jährige sprach mit Sport1 über seine Ziele bei der anstehenden Europameisterschaft, seine Zielsetzung für die kommende Saison und den mutmaßlich nächsten Job seines aktuellen Trainers Hansi Flick.

FC Bayern: Leroy Sané einer der Hoffnungsträger bei der EM - DFB-Team will „einige Dinge gerade biegen“

Bei der EM, die in etwa drei Wochen startet, ruhen die Hoffnungen der deutschen Nationalelf auch auf Sanés Schultern. Wie der Bayern-Star im Interview sagt, sei sein Bestreben der „maximalen Erfolg mit der Mannschaft“. Selbstbewusst bezeichnet der 27-fache Nationalspieler das DFB-Team als eines der besten Teams des Kontinents. „Individuell gibt es nach wie vor kaum Mannschaften in Europa, die stärker sind als wir. Wir müssen das aber als Team wieder gemeinsam auf dem Platz zeigen“, meint Sané. Die Ergebnisse seien zwar „zwischendurch nicht zufriedenstellend“ gewesen, die Mannschaft wolle darum „einige Dinge gerade biegen“.

„Letztendlich steht ein Turnier aber immer für sich“, weiß der junge Familienvater und zieht einen interessanten Vergleich zur vergangenen WM in Russland, bei der er nicht berücksichtigt wurde. „Vor der WM 2018 hatten wir zum Beispiel alle zehn Quali-Spiele gewonnen, Deutschland war gefühlt überall der Topfavorit“, erinnert sich der Offensivspieler. Nun sei die DFB-Elf „mehr in der Rolle des Herausforderers – das kann auch ein Vorteil sein“.

FC Bayern: Leroy Sané spricht über Saison mit „Höhen und Tiefen“ - FCB-Profi gibt persönliches Ziel aus

Sein heutiger Trainer Hansi Flick würde Sanés Entwicklung wohl künftig als Bundestrainer weiter von der Seitenlinie verfolgen, dem flexible Flügelspieler gefällt die Konstellation offenbar. „Ob er nun Bundestrainer wird? Da wissen wir Spieler auch nur das, was in den Medien geschrieben wird. Es scheint vieles darauf hinzudeuten und er wäre für den DFB sicherlich ein sehr guter Fang.“

In seinen insgesamt 43 Saison-Einsätzen kam er auf zehn Treffer und elf Vorlagen, was Sané auch auf seinen Kreuzbandriss zurückführt. „Mir war von Anfang an klar, dass nach meiner langen Verletzung in einem komplett neuen Umfeld, auch noch während Corona, nicht vom ersten bis zum letzten Spiel alles perfekt laufen wird“, meint der FC-Bayern-Profi.

„Meine persönliche Saison hatte Höhen und Tiefen. Die Anzahl der Tore und Assists ist, denke ich ganz ordentlich. In der kommenden Saison möchte ich noch etwas stabiler sein, das ist mein Ziel“. Sollte der 45-Millionen-Neuzugang von Verletzungen verschont bleiben, wird in der kommenden Spielzeit wohl auch eine bessere Ausbeute erwartet. (ajr)

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