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Wann gibt‘s das Bayern-Angebot an VfB-Star Kalajdzic? „Nichts Konkretes auf dem Tisch“

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Von: Vinzent Fischer

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Der FC Bayern muss sich mit einem Abgang von Robert Lewandowski auseinandersetzen. Sasa Kalajdzic könnte ihn beerben - wartet aber noch auf ein Angebot.

München - Wie geht es mit Robert Lewandowski weiter? Auch wenn der Pole noch ein Vertragsjahr beim FC Bayern hat, mehren sich die Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied des Torjägers. Insbesondere der FC Barcelona hat angeblich seine Fühler nach dem 33-Jährigen ausgestreckt. „Gut möglich, dass es mein letztes Spiel für den FC Bayern war“, befeuerte Lewandowski selbst im Anschluss an die Gerüchte um einen Abschied. Folgerichtig, dass sich die FCB-Verantwortlichen mit Alternativen befassen.

FC Bayern: Sasa Kalajdzic als Lewandowski-Erbe im Gespräch - Erstes Treffen noch in dieser Woche

Besonders ins Rampenlicht gerückt ist dabei Sasa Kalajdzic. Ein Abgang des 24-jährigen Torjägers vom VfB Stuttgart steht schon länger im Raum und könnte nach dem Last-Minute-Klassenerhalt der Schwaben jetzt vollzogen werden. Das Branchenportal transfermarkt.de taxiert den Marktwert des Zwei-Meter-Stürmers auf 22 Millionen Euro. Bereits diese Woche soll es ein erstes Gespräch zwischen den Bayern-Verantwortlichen um Sportvorstand Hasan Salihamidžić und dem Spieler samt Management geben.

„Von den Bayern oder anderen liegt noch nichts Konkretes auf dem Tisch.“

Sasa Kalajdzic über die Wechsel-Gerüchte rund um seine Person.

Im Interview mit der Kronen Zeitung äußerte sich Kalajdzic zu den Gerüchten. „Die heißen Tage stehen an, nicht nur vom Wetter her“, prophezeit der 24-Jährige, aber: „Von den Bayern oder anderen liegt noch nichts Konkretes auf dem Tisch.“ Er kündigte zunächst Gespräche mit dem VfB Stuttgart und seinem Berater Sascha Empacher an. Abseits von Kalajdzic kursieren aber auch weitere Namen - wie etwa Atletico Madrids Joao Felix - rund um die Säbener Straße.

Sasa Kalajdzic steht vor einem Wechsel zum FC Bayern München.
Sasa Kalajdzic steht vor einem Wechsel zum FC Bayern München. © IMAGO / Sven Simon

Keine richtige Strategie: Ex-Profi Jan Age Fjörtoft teilt gegen Bayern-Führung aus

„Hier geht es nicht um das, was Bayern will, sondern um das, was möglich ist. Ein Sasa Kalajdzic dürfte unter allen Kandidaten die beste Option sein“, ist sich der frühere Bundesliga-Profi Jan Age Fjörtoft in der „ran Bundesliga Webshow“ bei Sat1 sicher. An den Verantwortlichen beim FC Bayern übt er scharfe Kritik. Er könne keine richtige Strategie bei der Kaderplanung erkennen, so Fjörtoft.

„Ich fand die öffentlichen Aussagen über Lewandowski nicht immer sehr respektvoll. Diese Soap ist noch nicht zu Ende.“

Jan Age Fjörtoft kritisiert die Führungsriege des FC Bayern.

„Bei Bayern ist ja auch ganz interessant, dass die Verantwortlichen rund um Kahn, Salihamidzic und Hainer drei verschiedene Meinungen haben. Und ich fand die öffentlichen Aussagen über Lewandowski nicht immer sehr respektvoll. Diese Soap ist noch nicht zu Ende“, führt der Ex-Profi weiter aus. Ehrenpräsident Uli Hoeneß etwa hatte im Rahmen der Meisterfeier zu einem möglichen Abschied Lewandowskis erklärt: „Es geht nur um Kohle, um sonst gar nichts.“

Jan Age Fjörtoft: Bayern-Flirt mit Haaland hat Lewandowski gekränkt

Der Norweger, der von 1998 bis 2001 für Eintracht Frankfurt spielte, hatte schon Mitte März gesagt, dass Lewandowski den deutschen Rekordmeister trotz seines Vertrages bis 2023 gehen will, „weil er damals von der Liebesaffäre zwischen Bayern und Haaland mitbekommen hat. Lewandowski ist ein sehr stolzer Mensch, und wenn du den Rekord von Gerd Müller brichst und am nächsten Tag heißt es, dass du von einem 21-Jährigen (Haaland) ersetzt wirst, ist das keine gute Ausgangslage“, sagte der Kenner der Szene. (vfi mit Material von dpa)

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