Bayern zu langsam für Barcelona

Matthäus: "Guardiola hat das Glück verlassen"

+
Lothar Matthäus glaubt nicht an ein Wunder für den FC Bayern.

München - Ex-Bayern-Profi Lothar Matthäus hat nach der 0:3-Niederlage des FC Bayern München beim FC Barcelona einen wesentlichen Unterschied in der Spielweise beider Teams ausgemacht.

„Es ist insbesondere die Geschwindigkeit im Spiel. Bei Bayern München wird der Ball sehr viel quer geschoben. Das Spiel aus dem Mittelfeld heraus ist nicht so flüssig und schnell“, sagte Matthäus in einem exklusiven Telefon-Interview mit Sky Sport News HD: „Bei Barcelona hat sich ein bisschen was geändert nach Guardiola. Die Bälle werden schnell in die Offensive zu den Spielern gebracht, die den Unterschied ausmachen.“

Der Weltmeister von 1990 kritisiert auch Bayern-Coach Pep Guardiola: „Nach wie vor halte ich ihn für einen tollen Trainer, aber zur Zeit sind seine Entscheidungen nicht die glücklichsten. Die vielen Umstellungen, die vielen Positionswechsel und die vielen Positionen, die die Spieler spielen müssen, die sie nicht gewohnt sind, sind nicht förderlich für die Sicherheit und für die Kompaktheit. Grundsätzlich kann der Trainer machen was er will. Es hat fast alles funktioniert über knapp zwei Jahre. Gegen Borussia Dortmund und Barcelona hat ihn aber das Glück verlassen.“

Im Halbfinal-Rückspiel der Champions League traut der frühere Weltfußballer seinem Ex-Klub kein Wunder zu. „Wenn alles normal läuft, dann geht es nur um Schadensbegrenzung. Ein Unentschieden gegen diese Übermannschaft von Barcelona wäre in der jetzigen Phase für den FC Bayern schon ein Achtungserfolg“, sagte Matthäus.

SID 

Auch interessant

Meistgelesen

Neuer Versuch: Zidane will Alaba zu Real locken
Neuer Versuch: Zidane will Alaba zu Real locken
Goretzka: Angeblich gibt es eine Tendenz
Goretzka: Angeblich gibt es eine Tendenz
Nach Ancelotti-Trennung: Inter will Vidal im Winter holen
Nach Ancelotti-Trennung: Inter will Vidal im Winter holen
Heynckes adelt Robben: Auf einer Stufe mit Cruyff oder Gullit
Heynckes adelt Robben: Auf einer Stufe mit Cruyff oder Gullit

Kommentare