Gegen Freiburg wieder außen vor

Flick-Entscheidung lässt tief blicken - Hat der FC Bayern München 80 Millionen Euro verzockt?

Triple-Macher des FC Bayern: Trainer Hansi Flick.
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Triple-Macher des FC Bayern: Trainer Hansi Flick.

Gegen Freiburg brachte Hansi Flick seine „erste“ Elf. Wieder mal nicht berücksichtigt wurde dabei ein Spieler, der einst als Rekordtransfer zu den Bayern kam.

  • Lucas Hernandez ist beim FC Bayern unter Hansi Flick außen vor.
  • Auch gegen Freiburg, als die „Stammelf“ auflief, musste der Franzose zuschauen.
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München - Das Wort Stammelf ist bei Trainern nicht unbedingt ein beliebtes. Wichtig sei ein jeder Spieler, wird auch Hansi Flick nicht müde zu betonen. Dennoch ist es kein Geheimnis, dass auch der Chefcoach des FC Bayern über gewisse Spieler verfügt, denen er im Zweifelsfall den Vortritt vor anderen gewährt.

Der Blick auf den Aufstellungsbogen am Sonntag gegen Freiburg, wo nach der Pokalpleite in Kiel unbedingt ein Sieg hermusste, überraschte daher nicht: Lewandowski, Kimmich, Goretzka – das rot-weiße Who is who stand auf dem Platz. Mal wieder nicht mit von der Partie dagegen war: Lucas Hernandez.

Bayern-Star Hernandez: Für mehr Spielzeit reicht es trotz aktueller Abwehrschwäche nicht

Zur Erinnerung: Beim französischen Weltmeister handelt es sich um den teuersten Einkauf der Bundesliga- und Vereinsgeschichte. 80 Millionen Euro war der 24-Jährige den Bayern wert, der bislang jedoch nur eine Nebenrolle in der weiterhin anfälligen FCB-Hintermannschaft einnimmt.

Von den vier Partien im neuen Jahr stand Lucas lediglich in Kiel auf dem Platz, in den übrigen Spielen bekamen sowohl David Alaba als auch Alphonso Davies den Vorzug. Hernandez sei laut Flick „ein wichtiger Spieler für uns und hat gezeigt, welche Qualitäten er hat“. Für mehr Spielzeit reicht es trotz aktueller Abwehrschwäche allerdings nicht.

„Bayern verlassen? Nein. Ich habe noch vier Jahre Vertrag“

Hernandez’ erste Saison in München war bereits keine einfache. Verletzungen schmissen ihn lange zurück, im CL-Finalturnier kam er lediglich zu einem Kurzeinsatz gegen Barça, Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied machten die Runde.

Lucas selbst erklärte im französischen Fernsehen: „Bayern verlassen? Nein. Ich habe noch vier Jahre Vertrag.“ Wohl fügte er jedoch hinzu: „Es wird von dieser Saison abhängen. Sollte es weiterhin so kompliziert sein, werde ich sehen.“ Es bleibt kompliziert. Auch, weil Flick trotz der gescheiterten Vertragsgespräche und des so gut wie sicheren Abschieds im Sommer weiterhin fest auf Alaba setzt. Er ist, wenn man so will, eben Teil seiner Stammelf. lop

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