RB-Kader stark genug für Meisterschaft

Sabitzer-Transfer zum FC Bayern? Besonders ein Satz von Leipzig-Trainer Marsch lässt tief blicken

Überraschend offen äußerte sich RB-Trainer Jesse Marsch zum Bayern-Interesse an Marcel Sabitzer und gab eine mutige Saison-Prognose für sein Team ab.

München - Leipzigs Marcel Sabitzer ist seit nunmehr sechs Jahren einer der Schlüsselspieler bei RB Leipzig*. Der Österreicher wurde in den vergangenen Tagen mehrfach mit einem Wechsel zum FC Bayern* und damit zu seinem ehemaligen Trainer Julian Nagelsmann in Verbindung gebracht. Sabitzers derzeitiger Coach ließ sich zu einer Andeutung hinreißen.

FC Bayern: Marcel Sabitzer Kandidat für einen Wechsel? Aussagen von RB-Coach lassen tief blicken

Gegenüber der Süddeutschen Zeitung sprach Leipzigs neuer Trainer Jesse Marsch über die Situation des Österreichers. Besonders eine Aussage ließ dabei erahnen, wie es um Sabitzer steht. Der US-Amerikaner hofft zwar auf einen Verbleib seines Strippenziehers im zentralen Mittelfeld, „aber es ist schwierig, einen Spieler zu halten, wenn er nicht bleiben will“, so Marsch. Scheinbar ist Sabitzer also gewillt, die Leipziger zu verlassen.

Ein möglicher Abgang des 27-Jährigen „wäre nicht einfach“, fügte er im Interview hinzu. „Ich mag Sabi. Er ist in den letzten Jahren eine wichtige Figur in diesem Club geworden“, äußerte er sich über den 227-fachen RB-Spieler. Jedoch habe er auch Verständnis für die Zukunfts-Gedanken des Profis, „wenn es heißt, dass ein Klub wie Bayern München Interesse hat, und das ist nur einer von vielen Klubs“.

FC Bayern: RB-Coach Marsch sieht sein Team als „Meisterkandidat“

Außerdem verriet Marsch, dass es bereits gute Gespräche gegeben habe. Doch Klarheit herrscht noch lange nicht, was die Aussagen des ehemaligen Salzburg-Trainers bestätigen. „Wir sind beide reif genug und uns im Klaren darüber, dass sich die Situation ändern oder gleich bleiben kann“, meinte Marsch.

Sollte das Arbeitsverhältnis zwischen Sabitzer und den Roten Bullen doch weiter bestehen bleiben, würde der Mittelfeldmann wieder mit den Leipzigern ums internationale Geschäft kämpfen. Zwar sei „jeder Spieltag eine Prüfung“, Marsch ist jedoch der Meinung, „dass wir uns mit unserem Kader für einen Meisterkandidaten halten dürfen - aber in der Rolle eines Jägers“.

Ohne Sabitzer könnte es mit dem Saisonziel Champions-League*-Quali wieder etwas schwerer werden, allerdings konnte RB Leipzig in den letzten Jahren stets mit gutem Scouting vortrefflich auf Abgänge reagieren. Neben dem FC Bayern gelten der AC Mailand* sowie einige andere italienische und spanische Klubs als größter Interessent für eine mögliche Verpflichtung. (ajr) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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