Trikot-Tausch nach Heimpleite

„Maschine im Mittelfeld“: FC-Bayern-Neuzugang Sabitzer trifft Kindheitsidol in Allianz Arena

Marcel Sabitzer wurde im Spiel gegen Frankfurt (1:2) in der 75. Minute eingewechselt
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Marcel Sabitzer wurde im Spiel gegen Frankfurt (1:2) in der 75. Minute eingewechselt.

Nach der Heimschlappe gegen Eintracht Frankfurt wurde Marcel Sabitzer von einer FC-Bayern-Legende aufgemuntert. Ein früherer Mittelfeld-Star erschien zum persönlichen Treffen.

München – Grund zur Freude hatte Marcel Sabitzer, 27, nach der ersten Saisonniederlage des FC Bayern zwar nicht. Lächeln konnte der Neuzugang, der für eine Ablöse von 15 Millionen Euro aus Leipzig zum deutschen Rekordmeister wechselte, trotzdem kurz. Weil er nach dem Spiel sein Kindheitsidol Zé Roberto zum Trikot-Tausch treffen konnte.

„Großartig, die Legende zu treffen“, schrieb Sabitzer auf Instagram zum Bild mit dem Brasilianer. Zé Roberto spielte zwischen 2002 und 2006 zum ersten Mal für den FC Bayern. 2007 kehrte er für zwei Jahre zurück nach München. Mit dem Verein gewann der Mittelfeldspieler, der 2017 seine Karriere bei Palmeiras (Brasilien) beendete, viermal die Meisterschaft und viermal den DFB-Pokal. Erfolgreiche Zeiten, in denen Sabitzer ihm als FC-Bayern-Fan die Daumen drückte. Sogar ein Plakat von Zé Roberto hing damals in seinem Kinderzimmer. „Weil er so eine Maschine im Mittelfeld war“, verriet der Österreicher in der aktuellen Ausgabe des FC-Bayern-Magazins 51.

Nach dem 1:2 gegen -Frankfurt traf -Marcel Sabitzer (l.) sein Kindheitsidol Zé Roberto zum Trikot-Tausch.

FC Bayern: Ex-Profi Zé Roberto trifft Sabitzer - Der ist noch ohne Startelfeinsatz

Nun trägt der 27-Jährige selbst das Trikot des Rekordmeisters. „Der Verein organisierte nach dem Spiel dieses Treffen und wir tauschten unsere Trikots“, sagte Zé Roberto und gab Sabitzer auch noch eine Anweisung mit auf den Weg: „Sei auch du eine Inspiration für die neue Generation!“

Bislang wurde Sabitzer sechsmal in dieser Saison eingewechselt, auch bei der Pleite gegen Frankfurt. Von Beginn an kam er noch nicht zum Zug. Das werde sich laut Trainer Julian Nagelsmann in Zukunft aber ändern. „Er wird sich aber rankämpfen und wird früher oder später seine Startelfeinsätze bekommen“, sagte der Landsberger zuletzt über den variabel einsetzbaren Mittelfeldspieler. „Sabi ist ein herausragender Spieler, der seine Einsatzzeiten kriegen wird.“

Zuletzt sorgte der Ex-Bayern-Star immer mal mit seinem durchtrainierten Körper für Aufsehen. Zé Roberto scheint sich in einer irren Form zu befinden - und das mit 47 Jahren.

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