Überzeugt das Pep?

Mario Götze gegen VfB mit unterirdischer Zweikampfquote

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Mario Götze wurde gegen den VfB Stuttgart nach 69 Minuten ausgewechselt.

Stuttgart/München - Mario Götze durfte beim Auswärtsspiel des FC Bayern beim VfB Stuttgart mal wieder von Beginn an ran. Während er spielerisch noch das ein oder andere Glanzlicht setzen konnte, stimmte in Sachen Zweikampf gar nichts.

Natürlich, ein Offensivspieler wird nicht so sehr an seinen Zweikampfwerten gemessen wie ein Innenverteidiger. Doch was Mario Götze am Samstagnachmittag beim Auswärtsspiel des FC Bayern beim VfB Stuttgart in den Duellen Mann gegen Mann ablieferte, war schlicht: unterirdisch.

17 Zweikämpfe zählten die Statistiker, in die der dribbelstarke Angreifer verwickelt war. Gerade mal eines seiner direkten Duelle konnte der 23-Jährige für sich entscheiden. Macht unter dem Strich eine Zweikampfquote von lächerlichen 5,9 Prozent - aufgerundet! Ob er sich damit nachhaltig bei Pep Guardiola für einen Stammplatz im Saisonendspurt empfohlen hat? Wohl kaum.

Götze-Ersatz Thiago überzeugt nach seiner Einwechslung

Dabei gab der Bayern-Trainer Götze in Stuttgart endlich mal wieder die Chance, sein Können von Beginn an zu zeigen. Statt wie so häufig auf der Bank zu schmoren, stand der WM-Held in Bayerns Startelf. Gelangen ihm zu Beginn der Partie, die der Rekordmeister am Ende pflichtgemäß mit 3:1 gewann, noch hin und wieder einige Aktionen, tauchte der Techniker in Durchgang zwei ab.

In der 69. Spielminute hatte Guardiola dann genug gesehen und nahm Götze vom Feld. Stattdessen durfte Thiago ran und zeigte mit einem Seitfallzieher und einem Lattenschuss, wie man sich beim Trainer nachhaltig für weitere Aufgaben empfiehlt.

Zwei Mal die 2 und eine 5: Bayern siegt im Südgipfel

"Das ist ein Spieler, der mit einem großen Namen verpflichtet wurde", sagte Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge noch im März: "Es wäre schön, wenn Mario in den zwei Monaten, die jetzt sehr wichtig sind, Bedeutendes dazu beiträgt, dass wir am Ende hoffentlich die eine oder andere Silberware auf dem Tisch stehen haben."

Seitdem durfte Götze zwei Mal in der Bundesliga ran (gegen Eintracht Frankfurt und eben gegen Stuttgart) und wurde im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen Benfica Lissabon fünf Minuten vor Schluss eingewechselt. Bedeutendes zur möglichen Silberware, um im Rummenigge'schen Sprachbild zu bleiben, hat der Ex-Dortmunder noch nicht beigetragen. Und mit Leistungen wie gegen den VfB dürfte es für Götze nicht einfacher werden, eine tragende Rolle in den Plänen seines Trainers zu spielen.

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