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Salihamidzic von bestimmter Tel-Eigenschaft beeindruckt: „Das sehen wir gerne hier in Deutschland“

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Von: Manuel Bonke

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Er ist ein Versprechen in die Zukunft: Mathys Tel. Der Youngster legte ein starkes Startelf-Debüt hin und deutet an, warum er den Bayern 20 Millionen Euro wert war.

München - Mathys Tel (17) ging noch etwas unrund, als er aus der Kabine kam und sich auf den Weg zum Mannschaftsbus des FC Bayern machte. „Alles in Ordnung, kein Problem“, sagte er und deutete auf seinen Fuß. Der Youngster hatte einen Schlag auf den Knöchel abbekommen und wurde ausgewechselt. Zuvor verzauberte er die Fans im Rhein-Energie-Stadion mit einem spektakulären Startelf-Debüt, das er mit seinem Tor zum 2:0 krönte (tz-Note 1). Dadurch ist er der jüngste Bayern-Torschütze aller Zeiten.

„Er hat alle Möglichkeiten und großes Potenzial“

Da der hochbegabte Teenager erst häufiger groß aufspielen soll, ehe er öffentlich groß aufsprechen darf, äußerten sich andere. „Dass er sich mit einem Tor belohnt im ersten Spiel von Anfang an, ist hervorragend“, sagte beispielsweise Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) und attestierte Tel, dass er „jeden Tag brennt. Er arbeitet an sich. Er hat alle Möglichkeiten und großes Potenzial, ein richtig guter Spieler zu werden. Deswegen werden wir ihn behutsam aufbauen.“

Aber was zeichnet den Franzosen aus, der im Sommer für 20 Millionen fixe Ablöse plus 8,5 Millionen an eventuellen Bonuszahlungen von Stades Rennes nach München kam?

Salihamidzic von bestimmter Tel-Eigenschaft beeindruckt: „Das sehen wir gerne hier in Deutschland“

Salihamidzic: „Er ist sehr ehrgeizig, gierig, fleißig und hat eine Top-Mentalität. Er hat fußballerische Klasse, die angeboren ist.“

Was Brazzo, der zu seiner aktiven Zeit ebenfalls einen Ruf als Malocher genoss, am meisten beeindruckt: „Er hat es in sich drin, dass er arbeiten möchte. Er arbeitet auch an seinen freien Tagen. Das sehen wir gerne hier in Deutschland.“

Viktoria Köln - Bayern München
Bayerns Mathys Tel (weißes Trikot) feierte ein starkes Startelf-Debüt. Der Neuzugang des FCB traf sogar. © Marius Becker/dpa

Julian Nagelsmann: „Das hat er manchmal übertrieben“

Trainer Julian Nagelsmann (35) sieht es hingegen nicht gerne, wenn es der Youngster im Training mit Einzelaktionen überdreht. „Das hat er manchmal übertrieben. Da ist das Gute, dass die Team-Hygiene so ist, dass ihm die anderen auch mal einen Einlauf geben, wenn er abspielen soll“, berichtete der Bayern-Trainer über seinen neuen Mann für die Zukunft. bok

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