Ungewohnte Reservistenrolle

Hummels über Rotation bei Bayern: Seine Worte überraschen - machen aber Sinn

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Mats Hummels (r.) hat beim FC Bayern kein Problem damit, mal auf der Bank zu sitzen.

Beim Saisonauftakt gegen Hoffenheim saß Mats Hummels vom FC Bayern München nur auf der Bank. Er erklärt, warum er trotzdem ein Fan der Rotation von Niko Kovac ist.

Sinsheim - Innenverteidiger Mats Hummels hat Verständnis für die Rotation unter Trainer Niko Kovac beim FC Bayern München und seine Reservistenrolle beim Saisonstart gegen 1899 Hoffenheim geäußert. „Ich hoffe, er hält die Rotation die ganze Saison über aufrecht“, sagte Hummels in einem Interview der Welt am Sonntag.

Der 29-Jährige hatte vor zwei Wochen beim 3:1-Sieg auf der Bank gesessen. „Es werden immer mal Spieler verletzt oder gesperrt sein. Wir haben bis zum Winter jetzt quasi nur noch englische Wochen. Deshalb brauchen wir den großen und qualitativen Kader und die Rotation. Da trifft es eben auch mal mich“, sagte Hummels.

Dass er nach dem Spiel gegen Hoffenheim keine Interviews gegeben habe, heiße nicht, dass er die Entscheidung des Trainers nicht akzeptiert habe. „Wenn ich sie bei der enormen Qualität in unserer Innenverteidigung nicht akzeptieren würde, hätte ich keine gesunde Selbsteinschätzung. Da kann man von mir erwarten, dass ich das auch einfach mal hinnehme und im nächsten Training wieder Gas gebe“, sagte der Nationalspieler, der im Länderspiel gegen Peru am Sonntagabend in Sinsheim wegen Achillessehnenproblemen pausieren wird.

Hummels: Mehr Volksnähe tut uns sicher gut

Die angebliche Gruppenbildung in der Nationalmannschaft hat Hummels darüber hinaus als „nicht so schlimm“ bezeichnet. „Gruppenbildung gab es immer, und sie gibt es auch heute in jeder Mannschaft, genau wie im normalen Leben. Sie ist auch nicht so schlimm“, sagte er. Nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der WM in Russland müsse es eher an anderen Stellen Veränderungen geben.

„Das Taktische wird ein großes Thema bei uns sein. Zudem bin ich sicher, dass es uns sehr guttut, wenn wir wieder etwas mehr das sind, was man als volksnah bezeichnet“, sagte Hummels vor dem Test gegen Peru am Sonntagabend in Sinsheim (hier geht‘s zum Live-Ticker!).

Vielleicht müsse man „für sich selbst wieder ein anderes Bewusstsein in dieser Hinsicht entwickeln. Wir wollen die Verbindung zu den Fans verbessern. Sie ist nicht weg, doch sie war zuletzt nicht so gut wie vor einigen Jahren“, sagte der 29 Jahre alte Innenverteidiger.

dpa

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