Debatte über Ex-Bayerntrainer

Matthäus: Darum waren die Spieler von Guardiola genervt

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TV Experte Lothar Matthäus.

München - Nach Franck Ribéry kritisiert auch Experte Lothar Matthäus den ehemaligen Bayern-Trainer Pep Guardiola. Carlo Ancelotti dagegen lobt er. Ein weiterer Ex-Spieler springt ihm zur Seite.

Klare Worte eines einstigen Weltfußballers über den einstigen Trainer des FC Bayern. Lothar Matthäus hat Klartext gesprochen und lässt in der Debatte von Sky90 kaum ein gutes Haar an Pep Guardiola. Der Spanier habe "die Spieler genervt, weil er sie überfordert hat, weil er sie nicht hat sich selbst sein lassen. Und das weiß ich aus internen Kreisen. Deswegen wird Carlo Ancelotti dem FC Bayern guttun. Der Mensch Guardiola ist bei den Spielern nicht so angekommen." 

Einen Grund schob Matthäus gleich hinterher: „Guardiola hat den Fehler gemacht, dass er im Frühjahr zu viel rotiert hat. Ich rede von herschenken. Da hat die Mannschaft den Rhythmus verloren und nicht mehr den Schritt gemacht, um die entscheidenden Spiele zu gewinnen.“ 

Matthäus, Ballack, Ribery - Wer ist der nächste?

Unterstützung erhielt Matthäus während des Fußball-Talks von einem anderen Ex-Bayernspieler. Michael Ballack sieht die Münchner durch den Trainerwechsel noch besser aufgestellt: „Ancelotti ist ein geselliger Typ, ein Trainer zum Anfassen, für die Fans und die Spieler. Er gibt den Spielern viele Freiheiten, und das lieben Spitzenspieler. Das war unter Pep Guardiola anders, davon werden die Bayern profitieren.“ 

Zuvor hatte sich bereits Franck Ribéry negativ über den neuen Manchester-City-Coach geäußert. Vielsagend lobte er den Nachfolger des Spaniers: "Unter Ancelotti spüre ich endlich wieder Vertrauen. Ich brauche Menschen wie ihn, Jupp Heynckes oder Ottmar Hitzfeld." Nur diese Trainer wüssten in den Augen Ribérys nämlich, "wie man mit großen Spielern umgeht". 

Bayern lässt die Muskeln spielen: Vier 1er und 2er

Drei Meisterschaften, zwei DFB-Pokalsiege und drei Halbfinals in der Königsklasse hat Guardiola den Münchnern geschenkt - ein fader Beigeschmack vom katalanischen Perfektionisten bleibt offenbar dennoch.

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mke

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