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Ex-Italien-Legionär de Ligt entschlüsselt Inter Mailand: „Sie spielen immer gleich“

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Von: Philipp Kessler

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Den FC Bayern erwartet zum Auftakt der Champions League eine harte Prüfung im San Siro. Manuel Neuer, Thomas Müller und Co. haben Respekt.

München - Anpfiff zur Königsklasse. Am Mittwoch (21 Uhr) startet der FC Bayern in die Gruppenphase der neuen Champions-League-Saison. Erster Gegner: Inter Mailand im Guiseppe-Meazza-Stadion, auch San Siro genannt. „Ich denke, dass Inter eine clevere Mannschaft ist, die sehr gut verteidigen kann“, meinte Torwart Manuel Neuer (36).

„Die Mailänder Vereine versuchen oft, hinten gut zu stehen und möglichst die Null zu halten.“ Gleichzeitig hofft der Kapitän aber auch darauf, dass sich die Italiener vor heimischer Kulisse nicht hinten einigeln. „Bei Union war es so, dass sie gar nicht versucht haben, das spielerisch richtig zu lösen, sondern mit langen Bällen agiert haben“, so Neuer nach dem 1:1 in Berlin (zur Einzelkritik).

Neuer hat Hoffnung vor Champions-League-Auftakt gegen Inter Mailand

„Da sehen wir auch unsere Chance, dass Inter versucht, ein bisschen mehr zu spielen. Dass wir Ballgewinne im Mittelfeld haben, um einen kürzeren Weg zum gegnerischen Tor und ein schnelleres Umschaltspiel mit unseren Flitzern außen zu haben. Dann werden wir da ein bisschen was anderes sehen.“

Thomas Müller (32) freut sich bereits auf die Partie - und aufs Stadion. „Im San Siro durfte ich schon ein paar Mal spielen. Es ist zwar nicht mehr das modernste Stadion, aber ich war als Kind schon mal als Zuschauer dort und bin immer noch sehr beeindruckt von der Geschichte“, betonte der Bayer. „Wenn sie da mal im Oberring gesessen haben, wissen sie was los ist.“

„Ganz wichtiges, entscheidendes Spiel“: Müller schwört FC Bayern auf Inter Mailand ein

Müller & Co. sind sich des Stellenwerts eines guten Königsklassen-Starts bewusst. „Ich hoffe auf jeden Fall auf ein besseres Ergebnis, das ist ganz klar“, sagte Müller mit Blick auf das Unentschieden gegen Union. „Es ist für beide Mannschaften ein ganz wichtiges, entscheidendes Spiel. Das Auftaktspiel ist in so einer Gruppenphase einfach ganz wichtig für das Gefühl und den weiteren Verlauf, um nicht unter Druck zu geraten.“

Einer, der den kommenden FCB-Gegner aus seiner Zeit bei Juventus Turin bestens kennt, ist Bayern-Neuzugang Matthijs de Ligt (23). „Inter ist ein schwieriger Gegner. Sie haben ein Team mit viel Erfahrung, haben physisch sehr starke Spieler. Sie spielen immer gleich, im 3-5-2-System“, so der niederländische Abwehr-Chef der Münchner.

Matthijs de Ligt hat mit Juventus Turin schon viermal gegen Inter Mailand gewonnen.
Matthijs de Ligt hat mit Juventus Turin schon viermal gegen Inter Mailand gewonnen. © IMAGO/Ralf Treese

Vor Duell mit dem FC Bayern: Inter-Topstürmer Lukaku fällt aus

Während der FC Bayern am Remis in Berlin zu knabbern hatte, verlor Inter das Derby gegen den AC Mailand mit 2:3. Vor allem die Abwehr macht den Nerazzurri Sorgen. Trainer Simone Inzaghi (46) sprach von einem „halbstündigen Blackout, bei dem wir zwei Gegentore kassiert haben“.

Zudem fällt Top-Stürmer Romelu Lukaku (29) mit einer Oberschenkelverletzung aus. Dennoch zeigt sich Inter mit Blick auf die Partie gegen den FC Bayern kämpferisch. „Es wird ein sehr schwieriges Spiel, auf das wir uns bestmöglich vorbereiten werden. Wir fordern eine der stärksten Mannschaften Europas heraus, aber wir sind Inter und so werden wir auch auftreten“, stellt Inzaghi klar.

Ob Julian Nagelsmann dann mit der Leistung des Schiedsrichters zufrieden ist, wird sich zeigen. In Berlin war er es - wie schon gegen Gladbach - nicht. Philipp Kessler

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