Einer fällt laut Pep schon sicher aus

Drei Bayern-Stars verletzt raus! So geht es ihnen

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Robert Lewandowski musste verletzt raus.

München - Höchste Zeit für die Winterpause! Gleich drei Stützen musste FC-Bayern-Trainer beim Spiel gegen den SC Freiburg auswechseln, sie drohen auszufallen. Das Trio äußerte sich später gegenüber der tz.

"Doc, bitte übernehmen Sie!“ Große Lust auf Feiern hatte Pep Guardiola nach dem Sieg gegen Freiburg bestimmt nicht. Gleich drei Verletzte muss der Bayern-Trainer am Mittwoch zu Klubarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt schicken: Medhi Benatia (Leiste), Robert Lewandowski (Sprunggelenk) und Xabi Alonso (Wade). Alle drei musste ausgewechselt werden und humpelten durch die Katakomben.

„Ich habe einen Schlag bekommen, es tut noch ein bisschen weh. Ich denke, dass es nichts Schwerwiegendes ist, aber wir werden das beim Arzt sehen“, sagte Alonso zur tz.

Auch Benatia und Lewandowski äußerten sich gegenüber der tz. „Ich habe ein bisschen Schmerzen, aber ich weiß morgen mehr“, meinte Benatia, und Lewandowski fügte an: „Ich habe Schmerzen und konnte nicht mehr laufen. Ich wollte kein Risiko eingehen, besser, dass ich in der Kabine geblieben bin.“

Pep: "Benatia ist raus für Mainz"

Auch Matthias Sammer zeigt sich besorgt. "Das wird bis Freitag schwer", sagte der Sportvorstand über Benatia. Laut Pep Guardiola fällt er sicher aus. "Benatia ist raus für Mainz", so der Bayern-Coach nach dem Spiel.

Neben Benatia, Lewandowski und Alonso ist zudem auch noch Jerome Boateng angeschlagen. "Wir müssen sehen, ob wir das bis Freitag hinkriegen", sagte Sammer, "es bleibt nicht viel Zeit."

Wobei gesagt werden muss: Am Einsteigen des Gegners lag es nicht: Insgesamt gab es nur acht Fouls, es war das fairste Spiel seit Beginn der Datenerfassung.

Das drückend überlegene Team von Trainer Pep Guardiola gewann nach einem wahren Sturmlauf auch gegen den SC Freiburg hochverdient mit 2:0 (1:0) und baute seinen Vorsprung auf Wolfsburg zumindest bis Mittwoch auf zwölf Zähler aus.

Der erneut starke Arjen Robben knackte in der 41. Minute das Abwehr-Bollwerk der harmlosen Gäste. Im 50. Bundesligaspiel von Trainer Guardiola gelang dem ebenfalls auffälligen Thomas Müller vor 71.000 Zuschauern das 2:0 für die Bayern (48.). Der gute SC-Torwart Roman Bürki verhinderte für die Breisgauer, die den letzten von überhaupt nur zwei Punkten in München vor 18 Jahren holten, Schlimmeres.

Tolle Lasershow: FC-Bayern-Stars danken den Fans

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Es war von Beginn an ein Spiel auf ein Tor. Freiburg zog sich extrem weit zurück. SC-Trainer Christian Streich hatte sein Team mit einer Fünfer-Abwehrkette so defensiv wie noch nie ausgerichtet.

Trotz aller Dominanz tat sich der Rekordmeister zunächst schwer, die entscheidende Lücke zu finden. Die erste gute Möglichkeit bereitete Mario Götze in der zehnten Minute vor. Doch Marc-Oliver Kempf, einer von drei Freiburger Innenverteidigern, klärte gerade noch vor Robert Lewandowski.

Kurz darauf hatten die Bayern allerdings Glück, dass Christian Günter bei einem der ganz seltenen SC-Konter nicht entschlossen genug war. Rafinha konnte klären.

Ansonsten verlief die Partie äußerst einseitig. Die besten Chancen vergaben Müller (22.) und Götze (25.), der an Bürki scheiterte. Gegen Robbens Kopfball aus kurzer Distanz war der Schweizer dann jedoch machtlos.

Kurz nach der Pause war die Freiburger Mauer-Taktik endgültig Makulatur. Eine Hereingabe von Juan Bernat prallte von der Latte ab, Müller staubte per Kopf ab. Der Weltmeister hätte kurz darauf alles klar machen können, verfehlte aber um Zentimeter das Ziel. Ansonsten verhinderte Bürki mit einigen Paraden weitere Treffer der auch nach dem Wechsel deutlich überlegenen Münchner. Zweimal half zudem der Pfosten bei Schüssen von Lewandowski vor der Pause und Bernat.

Bayern besiegt Freiburg: Die Bilder zum Spiel

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tz/dpa/sid

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