Halbe Bundesliga jagt den Youngster

Schnappt sich Bayern dieses Mega-Talent?

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Begehrt: Julian Brandt

Wolfsburg - Der FC Bayern ist offensichtlich weiterhin bestrebt, die deutschen Stars von übermorgen an sich zu binden. Jetzt ist ein weiteres Mega-Talent im Gespräch.

Mitchell Weiser hat der FC Bayern bekommen, um Leon Goretzka (jetzt Schalke) und Levin Öztunali (jetzt Leverkusen) hat sich der Rekordmeister bemüht, und Emre Can wurde auch nur mit Rückkauf-Recht zu Leverkusen gelassen: Die Münchner sind ganz offensichtlich bestrebt, die Stars von übermorgen an sich zu binden.

Neuester Hinweis: Die Roten sollen großes Interesse an Julian Brandt haben. Der Linksaußen, gerade mal 17 Jahre alt, spielt noch beim VfL Wolfsburg. Doch sein Vertrag bei den Niedersachsen läuft am Saisonende aus, dann kann er sich frei entscheiden. Für die Bayern? Vom Münchner Interesse berichtet die Wolfsburger Allgemeine Zeitung.

Brandt, der von seinem Vater beraten wird, zögert jedenfalls mit der Vertragsverlängerung. "Die entsprechenden Gespräche wurden geführt. Nun muss man Julian und seiner Familie Zeit geben, sich zu entscheiden", zitiert die Zeitung Manager Klaus Allofs.

Diese Spieler hat der FC Bayern seit 1990 geholt

Für den Kader der Saison 1990/1991 gab der FC Bayern umgerechnet 6,7 Millionen Euro aus. Die Bosse kauften: Christian Ziege (kam von Hertha 03 Zehlendorf). © Getty
Markus Münch (SV Sandhausen) © AP
Brian Laudrup (rechts, Bayer Uerdingen) © Getty
Stefan Effenberg (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Michael Sternkopf (Karlsruher SC). Außerdem wurden gekauft: Michael Hecht (SpVgg Weiden), Thorsten Wörsdörfer (Bayer Leverkusen) und Alois Reinhardt (Bayer Leverkusen).   © Getty
Für den Kader der Saison 1991/1992 gab der FC Bayern umgerechnet 7,1 Millionen Euro aus. Es kamen: Toni Schumacher (Fenerbahce Istanbul). © Getty
Jan Wouters (Ajax Amsterdam) © Getty
Bruno Labbadia (Kaiserslautern) © Getty
Oliver Kreuzer (Karlsruher SC) © Getty
Mazinho (CA Bragantino) © Getty
Thomas Berthold (AS Rom) Außerdem wurden gekauft: Raymond Victoria (Feyenoord Rotterdam), Fernando da Silva Bernardo (FC São Paulo), Andreas Mayer (FC Augsburg) und Mazinho © Getty
Für den Kader der Saison 1992/1993 gab der FC Bayern umgerechnet 11 Millionen Euro aus. Damals wurden gekauft: Markus Schupp (SG Wattenscheid 09)  © Getty
Dieter Frey (FC Augsburg) © Getty
Thomas Helmer (Borussia Dortmund) © Getty
Jorginho (Bayer Leverkusen) © Getty
Mehmet Scholl (Karlsruher SC) © Getty
Lothar Matthäus (Inter Mailand) Außerdem kam Wolfgang Gerstmeier (FC Augsburg) © Getty
Für die Neuzugänge zur Saison 1993/1994 gaben die Bayern-Bosse umgerechnet 3,9 Millionen Euro aus. Es wurden verpflichtet: Marco Grimm (VfB Gaggenau) © Getty
Adolfo Valencia (Independiente Santa Fe) © Getty
Marcel Witeczek (Kaiserslautern) © Getty
Sammy Kuffour (Torino Calcio)  © Getty
Alexander Zickler (Dynamo Dresden) Außerdem wurde Alexander Karataev (Lokomotive Moskau) gekauft. © Getty
Für die neuen Spieler zur Saison 1994/1995 gab der FC Bayern umgerechnet 6,7 Millionen Euro aus. Es kamen: Jean-Pierre Papin (AC Mailand) © Getty
Oliver Kahn (Karlsruher SC) © Getty
Alain Sutter (1. FC Nürnberg) © Getty
Emil Kostadinov (FC Porto) © Getty
Mazinho (war ausgeliehen an Inter Mailand) © Getty
Für die Bayern-Neuzugänge der Saison 1995/1996 wurden umgerechnet 9,7 Millionen Euro ausgegeben. Es kamen: Ciriaco Sforza (Kaiserslautern)    © Getty
Andreas Herzog (Werder Bremen) © Getty
Thomas Strunz (VfB Stuttgart) © Getty
Jürgen Klinsmann (Tottenham Hotspurs) © Getty
Für die Neuzugänge der Saison 1996/1997 gaben die Bayern Bosse umgerechnet 6,4 Millionen Euro aus. Es kamen: Ruggiero Rizzitelli (FC Turin)  © Getty
Carsten Lakies (SV Darmstadt 98) © Getty
Markus Oberleitner (SpVgg Unterhaching) © Getty
Carsten Jancker (Rapid Wien) © Getty
Mario Basler (Werder Bremen) © Getty
Bernd Dreher (Bayer Uerdingen) © Getty
Markus Münch (rechts, Bayer Leverkusen) © AP
Für die Neuverpflichtungen der Saison 1997/1998 wurden umgerechnet 15,9 Millionen Euro ausgegeben. Es kamen: Nils-Eric Johansson (AIK Solna) © Getty
Dennis Grassow (SpVgg Unterhaching) © Getty
Giovane Elber (VfB Stuttgart) © Getty
Bixente Lizarazu (Athletic Bilbao) © Getty
Thorsten Fink (Karlsruher SC) © Getty
Michael Tarnat (Karlsruher SC) © Getty
Für die Neueinkäufe zur Saison 1998/1999 gaben die Bayern Bosse umgerechnet 7,6 Millionen Euro aus. Es kamen: Thomas Linke (Schalke 04) © Getty
Hasan Salihamidzic (HSV) © Getty
Jens Jeremies (links, TSV 1860 München) © Getty
Stefan Effenberg (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Ali Daei (Arminia Bielefeld) © Getty
Für die Saison 1999/2000 kaufte der FC Bayern neue Spieler im Wert von umgerechnet 16,5 Millionen Euro. Es kamen: Andrew Sinkala (links, Nchanga Rangers FC) © Getty
Slawomir Wojciechowski (FC Aarau) © Getty
Paulo Sergio (AS Rom) © Getty
Roque Santa Cruz (Olimpia Asunción) © Getty
Patrik Andersson (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Michael Wiesinger (1. FC Nürnberg) © Getty
Für die Neuverpflichtungen der Saison 2000/2001 legten die Bayern Bosse umgerechnet 10 Millionen Euro hin. Es kamen: Alou Diarra (CS Louhans-Cuiseaux) © Getty
Willy Sagnol (AS Monaco) © Getty
Ciriaco Sforza (Kaiserslautern) © Getty
Die neuen Spieler zur Saison 2001/2002 kosteten den FC Bayern umgerechnet 21,9 Millionen Euro). Es kamen: Pablo Thiam (VfB Stuttgart) © Getty
Robert Kovac (Bayer Leverkusen) © Getty
Claudio Pizarro (Werder Bremen) © Getty
Niko Kovac (HSV) © Getty
Die Neuzugänge für die Saison 2002/2003 kosteten den FC Bayern 24,5 Millionen Euro. Es kamen: Michael Ballack (Bayer Leverkusen) © Getty
Sebastian Deisler (Hertha BSC Berlin) © Getty
Zé Roberto (Bayer Leverkusen) © Getty
Für die neuen Spieler der Saison 2003/2004 gab der FC Bayern 27 Millionen Euro aus. Es kamen: Martin Demichelis (River Plate) © Getty
Tobias Rau (VfL Wolfsburg) © Getty
Roy Makaay (Deportivo La Coruña) © Getty
Für die neuen Spieler der Saison 2004/2005 gaben die Bayern Bosse 25,7 Millionen Euro aus. Es kamen: Bixente Lizarazu (Olympique Marseille) © dpa
Torsten Frings (Borussia Dortmund) © Getty
Andreas Görlitz (TSV 1860 München) © Getty
Wahid Haschemian (VfL Bochum) © Getty
Lucio (Bayer Leverkusen) © Getty
Für die neuen Spieler der Saison 2005/2006 legte der FC Bayern 11,2 Millionen Euro hin. Es kamen: Ali Karimi (Al-Ahli) © Getty
Valerien Ismael (Werder Bremen) © Getty
Julio Dos Santos (Cerro Porteño) © Getty
Für die Neuverpflichtungen der Saison 2006/2007 zahlten die Bayern-Bosse 24 Millionen Euro. Es kamen: Daniel van Buyten (HSV) © Getty
Mark van Bommel (links, FC Barcelona) © dpa
Lukas Podolski (1. FC Köln) © Getty
Für die neuen Spieler der Saison 2007/2008 legten die Bayern-Bosse die bisherige Rekordsumme von 85,2 Millionen Euro hin. Es kamen: Hamit Altintop (Schalke 04)  © Getty
José Ernesto Sosa (Estudiantes de La Plata) © Getty
Franck Ribéry (Olympique Marseille) © Getty
Miroslav Klose (Werder Bremen) © Getty
Marcel Jansen (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Breno (São Paulo FC)  © Getty
Jan Schlaudraff (Alemannia Aachen) © Getty
Luca Toni (AC Florenz) © Getty
Zé Roberto (Nacional Montevideo) © Getty
Markus Steinhöfer (rechts, war ausgeliehen an FC Red Bull Salzburg) © Getty
Für die Saison 2008/2009 verpflichtete der FC Bayern zwei Spieler ablösefrei. Es kamen: Tim Borowski (Werder Bremen) © Getty
Jörg Butt (Benfica Lissabon) © Getty
Für die neuen Spieler der Saison 2009/2010 griffen die Bayern-Bosse wieder richtig tief in die Tasche. Sie zahlten insgesamt 74,7 Millionen Euro. Es kamen: Ivica Olic (HSV) © Getty
Alexander Baumjohann (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Danijel Pranjić (SC Heerenveen) © Getty
Mario Gomez (VfB Stuttgart) © Getty
Arjen Robben (Real Madrid) © Getty
Edson Braafheid (FC Twente Enschede) © Getty
Anatolij Tymoschtschuk (Zenit St. Petersburg) © Getty
In der Winterpause 2010/2011 verpflichteten die Bayern für 15 Millionen Euro Luiz Gustavo (1899 Hoffenheim) © Getty
Im Sommer 2011 holten die Bayern Zweitliga-Torschützenkönig Nils Petersen von Energie Cottbus (2,8 Millionen Euro). © dpa
Rafinha kam für 5,8 Millionen Euro vom FC Genua. © dpa
Manuel Neuer kam für 18 Millionen plus sieben Millionen Euro erfolgsabhängiger Prämien vom FC Schalke 04. © dpa
Takashi Usami wurde 2011 für 300.000 Euro von Gamba Osaka (Japan) ausgeliehen, Kaufoption inbegriffen. © getty
Jerome Boateng kam von Manchster City an die Isar © Getty
Im Sommer 2012 lockten die Bayern Mario Mandzukic vom VfL Wolfsburg an die Isar. Die Ablöse für den Stürmer betrug 13 Millionen Euro. © dpa
Claudio Pizarro kehrte nach einem Gastspiel beim FC Chelsea und bei Werder Bremen nach München zurück. Der Peruaner war ablösefrei. © dpa
Lukas Raeder kommt ebenso wie Manuel Neuer vom FC Schalke 04. Der junge Torhüter wechselt ablösefrei von der U19 der Knappen nach München. © M.I.S.
Dante verstärkt ab der Saison 2012/2013 die Innenverteidigung des Rekordmeisters. Der FC Bayern zahlt 4,7 Millionen Euro Ablöse an Borussia Mönchengladbach. © M.I.S.
Für Mitchell Weisser musste der FC Bayern 800.000 Euro an seinen Ex-Klub Köln überweisen. © sampics

Gerüchten zufolge hat sich der U19-Nationalspieler sogar schon gegen einen Verbleib in Wolfsburg entschlossen. Allofs: "Ich weiß nicht, ob die Entscheidung schon gefallen ist. Sie ist auf jeden Fall noch nicht kommuniziert. Aber wir haben keinen Zeitdruck."

Neben RB Leipzig und Manchester United soll die halbe Bundesliga am 17-Jährigen interessiert sein, darunter auch Borussia Dortmund und der FC Schalke 04.

lin

Lausbuam, Top-Torjäger, Wadlbeißer: Fan-Lieblinge des FC Bayern

FC Bayern Publikumslieblinge
Manche Spieler stechen aus der Masse einfach hervor. Egal ob sie kämpfen, zaubern oder Sprüche reißen, Publikumslieblinge beleben die Welt des Fußballs. Der FC Bayern hat an Fan-Favoriten vom Wadlbeißer bis zum Lausbuam einige einzigartige Exemplare zu bieten. © Getty
Dante ist mit seiner Afro-Matte schon Kult. Sollte er sich beim Rekordmeister durchsetzen, werden die Fans dem Mann mit der "Paul-Breitner-Gedächtnismatte" zu Füßen liegen. © M.I.S.
Xherdan Shaqiri trumpfte in der Vorbereitung zur Saison 2012/2013 groß auf. Bereits während des Trainingslagers am Gardasee hatten die Fans den jungen Schweizer in ihr Herz geschlossen. © M.I.S.
David Alaba avancierte in der Saison 2011/2012 als Linksverteidiger zum Publikumsliebling. Die Fans lieben den jungen Österreicher, vor allem wegen des unverkennbaren "Wiener Schmähs". © Sampics
FC Bayern Publikumslieblinge
Philipp Lahm steht vor allem wegen seiner unaufgeregten und konstant guten Abwehrleistung bei den Fans hoch in der Gunst. Der aktuelle Kapitän scheut sich auch nicht, unangenehme Themen in angemessenem Ton anzusprechen, und der Mannschaft so weiterzuhelfen. © Bongarts/Getty
FC Bayern Publikumslieblinge
Ein weiterer Pluspunkt: Seine unerschütterliche Vereinstreue. Lahm ist bereits 15 Jahre beim FC Bayern. Lediglich von 2003-2005 wurde er an den VfB Stuttgart ausgeliehen, wo er zum Weltklasse-Spieler reifte. Er lehnte sogar ein Angebot des FC Barcelona ab. © mis
FC Bayern Publikumslieblinge
Das Arbeitstier Ivica Olic war eíner  der größten Publikumslieblinge. Sein unermüdlicher Einsatz und sein immenses Laufpensum machen den Kroaten zu einem der beliebtesten Bayern. Zur Saison 2012/2013 wechselte er zum VfL Wolfsburg. © ap
FC Bayern Publikumslieblinge
Ihren Thomas Müller (im Bild mit seiner Frau Lisa) lieben die Fans vor allem, weil er er sebst ist. Der bodenständige Niederbayer spielte lange Jahre in der Bayern-Jugend, bevor Louis van Gaal ihm zum Durchbruch verhalf. Heute spielt Müller auf Top-Niveau. Humor hat er auch noch: Nach dem gewonnen WM-Viertelfinale gegen England grüßte er erst einmal seine beiden Omas. © Getty
FC Bayern Publikumslieblinge
Franck Ribéry hat sich mit seinen Toren und beim Gegner Schwindel erregenden Dribblings längst das Herz der Fans erspielt. Beliebt (und bei Kollegen berüchtigt) ist der quirlige Franzose außerdem wegen seiner dreisten Streiche. © sampics
FC Bayern Publikumslieblinge
Legendär ist sein Pokaldiebstahl: Nach seinem ersten Titel, dem Pokalsieg 2008 schnappte er sich die Trophäe ... © Getty
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... und ergriff die Flucht in Richtung Bayernkurve, bevor die anderen Beteiligten sein Vorhaben durchschauten. © Getty
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Es sollte nicht Riberys einziger Streich bleiben. Der Lausbua überschüttete beispielsweise noch Titan Olli Kahn mit Wasser, klaute den Mannschaftsbus oder erschreckte als lebendige Schaufensterpuppe Fans in der Münchner Innenstadt. © Getty
FC Bayern Publikumslieblinge
Hans-Jörg Butt: Bei jeder seiner Paraden schallten "Butt, Butt, Butt" Rufe aus der Südkurve durch die Allianz Arena. Das zeigt: Die Fans liebten den Kahn-Nachfolger. Das lag wohl auch daran, dass Butt in der ersten van-Gaal-Saison ein Garant für Stabilität im Team war. Nach der Saison 2011/2012 wechselte er beim Rekordmeister hinter den Schreibtisch und war Leiter des Nachwuchszentrums. Nach nur knapp einen Monat hörte er wegen "Unzufriedenheit" auf. © dpa
FC Bayern Publikumslieblinge
Kaunm jemand gewann in so kurzer Zeit so viel Sympathie wie Thomas Kraft. Als bekannt wurde, dass der FC Bayern Interesse an Manuel Neuer hat, sprachen sich zigtausende Fans für das junge Eigengewächs im Bayern-Tor aus. Es half nichts: Neuer kam, wechselte nach Berlin und stieg 2012 ab. © Getty
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Der "Aggressive Leader" Mark van Bommel spielte beim FC Bayern  Fußball wie eine Kampfmaschine. Seinen unermüdlichen Einsatz rechneten ihm die Fans während seines fünfjährigen Gastspiels beim Rekordmeister hoch an. © dpa
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Jedesmal, wenn Willy Sagnol die Außenlinie entlanglief, zog ein langes und lautes "Willyyyyyyy" durch das Stadion. Die Fans liebten den Außenverteidiger wegen seiner präzisen Flanken und seiner makellosen Defensivarbeit. © dpa
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Hasan Salihamidzic hält gleich zwei Rekorde: Er ist der Ausländer mit den meisten Einsätzen beim Rekordmeister ist mit 14 Einsätzen Rekordspieler des DFB-Pokals. "Brazzo" ist flexibel und bei den Fans beliebt, da er immer 120 Prozent gab. Zudem war er am Champions-League-Sieg 2001 beteiligt. © dpa
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Luca Toni konnte man während seiner Zeit beim FC Bayern als personifizierten Bayern-Dusel ansehen. Es hatte den Anschein, als ob der den Ball immer zufällig ins Tor stolperte. Da er aber oft genug stolperte und am Ohr schrauben durfte, wurde der schlaksige Italiener schnell zum Sympathieträger. © dpa
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Über Roque Santa Cruz wurde sogar ein Song geschrieben: "Ich Roque" von den inzwischen deutschlandweit bekannten "Sportfreunde Stiller". Santa Cruz galt bei den Bayern als ewiges Talent, kam selten zum Zug, genoss bei den Fans aber trotzdem große Beliebtheit. 2007 wechselte er in die Premier League. © Getty
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"Das Phantom" Roy Makaay schoss sich mit seinen Toren ins Herz der Fans. Oft ein ganzes Spiel über unsichtbar, tauchte er im richtigen Moment auf. Er veredelte - statistisch gesehen - jeden vierten Schuss zu einem Tor. © Getty
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Sturm-Wirbelwind Giovanne Elber war lange Zeit der erfolgreichste ausländische Torschütze der Liga. Die Bayern-Fans liebten den Knipser aber nicht nur wegen seiner Tore, sondern wegen seiner brasilianischen Mentalität. Als er beispielsweise zu spät aus dem Urlaub kam, sagte er: "Aber der Trainer weiß doch, dass es für einen Brasilianer normal ist, dass er zu spät kommt." © dpa
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Lucio eroberte mit seinen Sturmläufen aus der Abwehrzentrale heraus das Herz der Fans. Dass er den Weg vom gegnerischen zum eigenen Strafraum manchmal nicht ganz so zügig zurücklegte wie andersherum, wurde dem heißblütigen Brasilianer gerne verziehen. In Zeiten von Mücnhner Abwehrschwächen wünschten sich viele Fans den Defensivrecken zurück. Mit Lucio in der Defensive stellten die Münchner in der Saison 2007/08 mit nur 21 Gegentoren einen Rekord auf. © ap
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Bixente Lizarazu holte mit den Bayern insgesamt 17 (!) Titel. Nachdem er in zwei Spielen hintereinander (bei wohlgemerkt nur 1,69 Metern Größe) ein Kopfballtor erzielte, machte er sich mit dem Satz "Oui, isch bin ein Kopfballjunge euer", unsterblich. © dpa
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Lizarazu war schon immer sehr publikumsnah und menschenfreundlich. Trotz seiner unglaublichen Karriere verlor er so nie die Bodenhaftung. Das macht ihn zu einem der größten Lieblinge, die je beim FC Bayern spielten. © Getty
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Mehmet Scholl (l.) kam 1992 zu den Münchner Bayern und avancierte sofort zum Teenie-Idol. Als ewiges Talent gebrandmarkt, schaffte er dennoch den Aufstieg zu einem für die Bayern unverzichtbaren Erfolgsgaranten. Sein technisch versiertes Spiel und seine Lockerheit brachten ihm zudem einen guten Ruf bei den Fans ein. Nach seinem Karriereende wurde er zum Ehrenspieler der Bayern ernannt. © sam
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Stefan Effenberg ist während seiner Zeit beim FC Bayern der Inbegriff des Leaders. Die Fans tauften ihn auf den Namen "Tiger". Als er die Bayern 2003 zum zweiten Mal verließ, merkten auch diejenigen, die ihn davor noch nicht verehrten, wie wichtig der Leitwolf für den Erfolg des FC Bayern war. © dpa
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Alexander Zickler brachte die Fans mit seinen Jokertoren zum Jubeln. Mit seinen zahlreichen schweren Verletzungen, hatte er außerdem einen gehörigen Mitleidsbonus. Die Fans freuten sich jedesmal, wenn "Zico" gesund auf dem Platz stand, und ihn gesund wieder verließ. © Getty
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Mario Basler: Authentisch, etwas verrückt und ein ganz klein wenig egozentrisch. Von ihm stammen Sprüche wie "Eigentlich bin ich ein Supertyp. Aber ich kann wohl auch ein richtiger Arsch sein". Aussagen wie diese und seine ansehnliche Spielweise erfreuten die Fans. © Bongarts/Getty
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Lothar Matthäus war die zentrale Figur im Bayern-Mittelfeld der 90er-Jahre. Nachdem er bereits von 1984-88 in München spielte, kam er 1992 zurück und führte die Bayern zu großen Erfolgen. Neben seiner sportlichen Klasse, glänzte der Franke "Loddar" auch immer wieder mit sprachlichen Highlights. Eine kleine Auswahl: © Getty
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"Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken." © dpa
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"Wir sind eine gut intrigierte Truppe." © dpa
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"Jeder, der mich kennt und der mich reden gehört hat, weiß genau, dass ich bald englisch in sechs oder auch schon in vier Wochen so gut spreche und Interviews geben kann, die jeder Deutsche versteht."Wenn das so ist ... © dpa
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Jean-Marie Pfaff (l.) sicherte den Bayern mit seinen Paraden so manchen Sieg und sich selbst einen Platz im Fan-Herz. Der Belgier spielte von 1982-1988 bei den Münchnern. Fußball-Legende Pelé setzte Pfaff auf die Liste der 125 größten noch lebenden Fußballer. © Getty
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Sammy Kuffour spielte lange Jahre als Innenverteidiger bei den Bayern. Die Fans schätzten ihn vor allem ... © Getty
FC Bayern Publikumslieblinge
... wegen seiner beherzten und zumeist überzeugenden Abwehrarbeit. Neben seinen Gegenspielern räumt er - wie hier Owen Hargraves - auch mal einen Mitspieler ab. © Getty
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Sammy Kuffour wollte zwar nie jemandem wehtun, jedoch bringt ihm seine sympathische Ungeschicktheit Platz drei auf der ewigen Karten-Sünder Tabelle der Bundesliga ein. Kuffour kassierte je drei mal Gelb-Rot und Rot. Er selbst kann das wohl immer noch nicht so recht begreifen ... © dpa
Noch einer vom Typ Wadlbeißer: Obwohl er von den Löwen zum FCB wechselte, avancierte Jens Jeremies (r.) zum heimlichen Star. Mit seinem kompromisslosen Defensiv-Verhalten wurde er zum Schrecken der Gegner und Liebling der Fans. Er gehört übrigens zu dem erlauchten Kreis der Bundesliga-Spieler, die auf der Ersatzbank die gelbe Karte sahen. © dpa
FC Bayern Publikumslieblinge
Einer fehlt natürlich noch: Oliver Kahn. Muss man über ihn wirklich noch etwas sagen? Na gut: Jahrelang stand er für den FC Bayern wie ken anderer. Und weil die Fans den FC Bayern lieben ... © Getty
FC Bayern Publikumslieblinge
... lieben sie auch ihren Titan. Dieses Fan-Plakat spricht wohl für sich. Viele Bayern-Anhänger sahen ihn als den besten Torwart weltweit an. Das Bild stammt übrigens von Kahns Abschiedsspiel, ... © Getty
FC Bayern Publikumslieblinge
... als gut 67.000 Fans in der vollen Allianz Arena den Mann, der 14 Jahre Kapitän der Münchner war, ein letztes Mal feierten. Während der Ehrenrunde standen sogar dem Titan höchstselbst die Tränen in den Augen. © Getty

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