Bayern-Boss angeblich vor Ort

Benatia soll zum FCB - kommt noch einer?

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Ein Wechsel von Mehdi Benatia zum FC Bayern soll sich nun angeblich konkretisieren.

München - Der FC Bayern München könnte bei der Suche nach einem Ersatz für den schwer verletzte Abwehrchef Javi Martinez in Italien fündig geworden sein.

Geht auf einmal alles ganz schnell? Nur zwei Tage nach der bitteren Diagnose von Javi Martinez (Kreuzbandriss) scheint der FC Bayern sein neues Abwehr-Ass gefunden zu haben. Wie die tz erfuhr, hatten sich die Bayern-Bosse bereits am Wochenende auf einen Wunschkandidaten geeinigt.

Objekt der Bayern-Begierde ist Mehdi Benatia vom AS Rom (alle News zum möglichen Benatia-Transfer in unserem Ticker). Nach Sport1-Informationen weilt der Technische Direktor des FCB, Michael Reschke, bereits in der italienischen Hauptstadt, um mit der Roma über einen Transfer des 27-Jährigen zu verhandeln. Dabei muss Reschke sich sputen, denn nach englischen Medienberichten soll Benatia kurz vor einem Wechsel zu Manchester United stehen. Der Name des Innenverteidigers schwirrt schon seit Längerem durch die Säbener Straße, aber vor Martinez’ Verletzung schien ein Transfer des Marokkaners ausgeschlossen. Doch Javis Ausfall hat insbesondere die Bosse zum Umdenken bewogen. „Sie haben mehr Angst als ich. Sie wollen unbedingt“, verriet Trainer Pep Guardiola vor dem Pokalspiel in Münster (bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht beendet). Und auch Reschke hatte erklärt: „Das liegt ja auf der Hand, dass wir da noch etwas tun müssen.“

"Wenn noch ein Transfer möglich ist, wäre es gut. Wenn es nicht möglich ist, werden wir mit den Spielern weiterarbeiten, die wir haben", sagte Trainer Pep Guardiola nach dem 4:1-Pokalerfolg bei Drittligist Preußen Münster.

Der 1,91 Meter große Benatia passt perfekt in Peps Profil. Als Rechtsfuß kann er die rechte Position sowohl in einer Dreier- als auch in einer Viererkette bekleiden. Allerdings müssen die Münchner für die Dienste des gebürtigen Franzosen tief in die Tasche greifen. Der Innenverteidiger hat einen Marktwert von 28 Millionen Euro und steht in Rom bis 2018 unter Vertrag. Laut der Gazetta dello Sport sollen die Bayern Anfang Juni mit einem 33-Millionen-Euro-Angebot abgeblitzt sein.

Der marokkanische Nationalspieler muss nicht der letzte Neuzugang des FCB gewesen sein. Denn auch auf Bastian Schweinsteiger muss der Rekordmeister für unbestimmte Zeit verzichten. Der 30-Jährige hat Probleme an der Patellasehne – und das schon deutlich länger als vermutet. Seit über einem Jahr plage sich der Vize-Kapitän mit dieser Verletzung herum, sagte Pep. Den Saisonstart wird Schweinsteiger definitiv verpassen – ob die Bayern jetzt noch mal zuschlagen? Ausgeschlossen ist es nicht…

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Sven Westerschulze / SID

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