Drei Länderspiele binnen einer Woche

Müller wieder nicht von Löw berufen - Flick muss heikle Personalfrage beantworten

Auch bei den letzten Länderspielen des Jahres bleibt Thomas Müller nur eine Zuschauerrolle. Entsprechend muss sich auch Hansi Flick mit der Personalie beschäftigen.

  • Drei Länderspiele stehen im November für die DFB-Auswahl an.
  • Bundestrainer Joachim Löw verzichtet dabei erneut auf Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels.
  • Deshalb wird Hansi Flick von seiner Vergangenheit eingeholt.

München - Was würde eigentlich Hansi Flick tun, wenn er immer noch Jogi Löws Co-Trainer beim DFB wäre? Würde er ihm dazu raten, die ausgebooteten Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller wieder ins Boot zu holen - oder dem Bundestrainer trotz der starken Form besagter drei Kicker dazu raten, standhaft zu bleiben? Eine Frage, die Flick vor dem Hit gegen den BVB (Sa., ab 18.30 Uhr hier im Live-Ticker) zum Schmunzeln brachte.

„Wenn man Entscheidungen trifft, bespricht man sie im Team“, so Flick. „Der Bundestrainer vertritt die Meinung öffentlich, aber es ist die Meinung des gesamten Teams. Deshalb hätte es von mir keine Intervention gegeben, weil ich auch zugestimmt hätte. Die Entscheidung ist so nach außen getragen worden und wurde von allen vertreten.“

Beim FC Bayern zwei Erfolgsgaranten: Mit Hansi Flick und Thomas Müller in wichtigen Rollen ging es in München wieder bergauf.

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Es verwundert daher nicht, dass weder Müller (trotz sechs Toren und sieben Assists diese Saison) noch die formstarken Hummels oder Boateng in das deutsche Aufgebot für das Testspiel gegen Tschechien am Mittwoch sowie die zwei verbleibenden Gruppenspiele in der Nations League gegen die Ukraine am 14. und in Spanien am 17. November gehen. Vom FCB sind Leroy Sané, Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Serge Gnabry mit von der Partie, sie reisen allerdings erst nach dem Test gegen Tschechien an. Niklas Süle bleibt trotz des negativen Befunds seines zweiten Corona-Tests in München.

Des Weiteren verzichtet Löw auf die erst jüngst verletzungsfreien Marco Reus (BVB) und Marc-André ter Stegen (Barça) sowie coronabedingt auch auf Kai Havertz (Chelsea). Philipp Max von der PSV Eindhoven und der Augsburger und Ex-Löwe Felix Uduokhai debütieren. (lop)

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