14. Saisontor

Müller hat den Tor-Rekord geknackt

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Münchens Thomas Müller (M) bejubelt seinen Treffer zum 0:1 gegen Hannover 96.

München - Der 1:0-Siegtreffer in Hannover war Thomas Müllers 14. Saisontor, dabei ist gerade mal die Hinrunde beendet. Er hat seinen eigenen Rekord beim FC Bayern München geknackt.

Schon vor der Saison hatte Thomas Müller in der tz angekündigt, die verflixte 13 knacken zu wollen. Seit Jahren netzt der Pähler regelmäßig für den FC Bayern ein, mehr als 13 Treffer in einer Saison gelangen ihm dabei noch nie. Bis jetzt. Der 1:0-Siegtreffer in Hannover war Müllers 14. Saisontor, dabei ist gerade mal die Hinrunde beendet. Der 26-Jährige brauchte nur 17 Spiele, um seinen Rekord, den er in den vergangenen drei Spielzeiten jedes Mal eingestellt hatte, in diesem Jahr zu knacken. In elf Liga­partien war der Torjäger zur Stelle, gegen den HSV, Leverkusen und Dortmund gleich doppelt. Und wenn Müller trifft, verlieren die Bayern nie!

In keinem einzigen Ligaspiel sind die Bayern geschlagen vom Platz gegangen, wenn ihr Eigengewächs ein Tor erzielte. Das war bislang in 67 Begegnungen der Fall – 64 davon gewannen die Münchner, drei endeten Remis. „Das heißt, wenn ich immer treffe, würden wir kein Spiel mehr verlieren“, lachte Müller, als er auf die beeindruckende Statistik angesprochen wurde. Mit dem Spiel in Hannover hat er BVB-Manager Zorc abgelöst, der zu seiner aktiven Zeit von 1988 bis 1996 66 Mal in Folge ungeschlagen blieb bei eigenem Torerfolg. „Eine schöne Statistik. Ich werde versuchen, sie aufrechtzuerhalten“, versprach Müller. Viel wichtiger als sein persönlicher Rekord war ihm die Tatsache, „dass wir gewonnen haben. Das war kein Sieg im Vorbeigehen. Wir haben noch mal alles rausgehauen und dürfen uns jetzt auf den Urlaub freuen.“

Daran hatte er mit seinem verwandelten Elfer großen Anteil, auch wenn er dafür kämpfen musste. Denn obwohl Müller als Elferschütze Nummer eins vorgesehen war, machten ihm Lewandowski und Vidal die Ausführung streitig. Während sich die beiden wohl noch an seinen vergebenen Strafstoß in Zagreb erinnerten, machte Müller ihnen die Rangordnung noch einmal klar. „Wir haben sicherlich sehr viele gute Schützen. Aber ich stehe in der Liste auf Position eins. Da muss ich mich nicht bei jedem Elfer erklären“, betonte der Angreifer, der 96-Keeper Zieler verlud. Dennoch zeigte er sich zumindest einem Mitspieler gegenüber solidarisch: „Im Laufe der Saison werde ich sicher auch mal einen Elfer an Lewy abgeben.“

sw

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