Brasilianer platzte Kragen

Nach Rafinhas Kritik an Niko Kovac - nun schaltet sich Ex-Bayern-Star Lothar Matthäus ein

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Lothar Matthäus über Rafinhas Kritik an Niko Kovac: „Das bringt Unruhe.“

Außenverteidiger Rafinha vom FC Bayern schoss scharf gegen Trainer Niko Kovac. Nun hat sich auch Lothar Matthäus in die Diskussion eingeschaltet.

Update vom 28. Februar 2019: Auf der Pressekonferenz vor dem Gladbach-Spiel hat sich Bayern-Trainer Niko Kovac auch zu Rafinhas Vorwürfen geäußert. Kovac sagte: „Niemand darf sich über den Verein stellen und sich so kritisch über den Trainer äußern. Das gilt für alle anderen auch.“ In Eifer des Gefechts sage man Dinge, die man am nächsten Tag bereue. Der 47-Jährige weiter: „Wir haben uns ausgesprochen. Rafinha hat sich bei mir vor der Mannschaft für seine Aussagen entschuldigt. Damit ist das Thema vom Tisch.“

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Nach Rafinhas Kritik an Niko Kovac - jetzt spricht Ex-Bayern-Star Lothar Matthäus

Update vom 24. Februar 2019: Nach der Kritik von Rafinha (33) an Bayern-Trainer Niko Kovac (47) hat sich nun auch Lothar Matthäus in die Diskussion eingeschaltet. Der 57-Jährige sagte bei „Wontorra - der Fußball-Talk“ bei Sky: „Rafinha ist ein toller Profi, aber gegen Liverpool braucht man Geschwindigkeit in der Defensive. Er gibt im Training immer alles, sorgt für gute Laune - ein super Junge. Aber er ist nicht der Schnellste.“ Niklas Süle habe hingegen schon häufiger auf der rechten Seite gespielt und der 23-Jährige habe die Geschwindigkeit, die Rafinha fehle. 

Matthäus weiter: „Vielleicht ist Niko Kovacs Idee, innen mit Mats Hummels und Jerome Boateng zu spielen. Ich verstehe Rafinha, aber er hat den falschen Weg gewählt. Für uns ein gefundenes Fressen, aber für Bayern bringt es wieder Unruhe. Das muss in der jetzigen Phase nicht sein.“

Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß (67) hat ein - wenngleich sehr knappes - Statement zu Rafinha abgegeben. Im Sport1 „Doppelpass“ sagte er: „Wir müssen doch nicht alles was wir mit Spielern besprechen, auch in der Öffentlichkeit sagen.“

„Trainer nicht korrekt zu mir“: FCB-Star schießt gegen Kovac - und kassiert Breitseite!

Update vom 23. Februar 2019: Der FC Bayern hat in der Bundesliga mit 1:0 gegen Hertha BSC Berlin gewonnen. Einem Spieler platzte danach offenbar der Kragen. bild.de zitiert den Brasilianer mit folgenden Worten: „In letzter Zeit ist der Trainer nicht korrekt zu mir. Ich bringe meine Leistung im Training. Es fällt mir schwer, mich zu motivieren. Ich trainiere gut, aber ich spiele keine Rolle.“

Rafinha sagte, Niko Kovac setze nicht auf ihn, obwohl er immer 100 Prozent gebe. Dann ein Erklärungsversuch: „Der Trainer weiß, dass ich am Saisonende gehe. Vielleicht ist das der Grund.“ Rafinha sei traurig, dass er bereits das vierte Spiel hintereinander nicht eingesetzt wurde. Mit Blick auf das Spiel gegen Liverpool sagte der Bayern-Star: „Wenn du keine Minute hast, ist es schwer, dann da zu sein.“ Wobei bild.de berichtet, dass Rafinha im Champions-League-Rückspiel gegen die Klopp-Truppe die Alternative für den gelb-gesperrten Joshua Kimmich sein könnte.

Auch Hasan Salihamidzic hat sich zu den Rafinha-Aussagen zu Wort gemeldet. Der Bayern-Sportdirektor sagte: „Ich verstehe, dass er unzufrieden ist. Auch bei ihm werden die Spiele wieder kommen. In dieser Phase muss man mal den Mund abputzen und gut trainieren.“

Nach schwerer Verletzung: Bayern-Star wieder zurück im Training

Erstmeldung am 2. Oktober: München - Seit nun fast drei Wochen müssen die Münchner auf Außenverteidiger Rafinha verzichten. Der Brasilianer laborierte an einem Innenbandriss im Sprunggelenk, ist nun aber wieder in das Lauftraining beim FCB eingestiegen. Damit lichtet sich so langsam das gut gefüllte Lazarett an der Säbener Straße. 

Corentin Tolisso (Kreuzbandriss) und Kingsley Coman (Syndesmosebandriss) werden in diesem Jahr nicht mehr für das Team von Trainer Niko Kovac auflaufen, doch immerhin deutet sich die baldige Rückkehr von Rafinha an. Auch Leon Goretzka meldete sich am Montag im Abschlusstraining vor der Champions-League-Partie gegen Ajax Amsterdam wieder fit. 

FC Bayern: Foul an Rafinha erzürnte Trainer und Verantwortliche 

Rafinha ist seit der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen (3:1) zum Zuschauen verdammt. Dort war ihm Bayer-Stürmer Karim Bellarabi übel auf das Sprunggelenk gestiegen, woraufhin dieser zu Recht vom Platz flog. Rafinha selbst konnte jedoch nicht weiterspielen und musste ausgewechselt werden. Nach der Partie hatte sich insbesondere Bayern-Präsident Uli Hoeneß mächtig über das Foul echauffiert und die Aktion von Bellarabi als „geisteskrank“ bezeichnet. Auch Niko Kovac fand die Aktion „nicht lustig“ und beschwerte sich, dass seine Spieler in der Bundesliga „Freiwild“ seien. Bellarabi hatte sich noch am Abend über Instagram für sein unnötiges Einsteigen entschuldigt. 

Die Rückkehr von Rafinha wird beim FC Bayern schon sehnsüchtig erwartet. Immerhin stehen aktuell mit Joshua Kimmich und David Alaba nur zwei etatmäßige Außenverteidiger im Kader der Münchner. Beim 1:1-Remis gegen den FC Augsburg hatte Niko Kovac daher sogar Leon Goretzka auf die für ihn ungewohnte Linksverteidigerposition gesetzt. Ein Experiment, das nur mittelmäßig gut klappte. Mit Rafinha im Kader hätte der Bayern-Coach eine Alternative zu Alaba und Kimmich. Noch müssen sich die Bayern-Fans aber etwas gedulden. Eine Rückkehr auf den Platz ist wohl erst nach der Länderspielpause Mitte Oktober realistisch. 

Hoeneß zu Gast bei TV-Talk: Klartext zu Kahn und Kovac erwartet

Transfer à la Süle? Bayern angeblich an Youngster aus Bundesliga interessiert

Video: Das sagt Stefan Effenberg zum Foul an Rafinha

nc

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