Gespräche stehen an

Neue Bayern-Sorgen? Gerüchte um Premier-League-Gedanken bei FCB-Star

Niklas Süle (r.) und Alphonso Davies im Bayern-Training.
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Niklas Süle (r.) und Alphonso Davies im Bayern-Training.

Dem FC Bayern droht der nächste Abgang an einen Konkurrenten. Ein Münchner liebäugelt offenbar mit der Premier League.

  • Dem FC Bayern droht ein Abwehr-Problem.
  • Neben David Alaba, Jerome Boateng und Javi Martinez könnte den Rekordmeister im Sommer der nächste Abwehrmann verlassen.
  • Niklas Süle reizt schon lange ein Wechsel in die Premier League. Sein Vertrag läuft noch bis 2022.
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München - Verliert der FC Bayern den nächsten Star an einen Premier-League-Klub? Dem Rekordmeister droht eine große Baustelle im Abwehrzentrum.

FC Bayern droht nächster Abgang in die Premier League

Mit Thiago verabschiedete sich erst im Sommer ein wichtiger Stammspieler in die Premier League zum FC Liverpool. Es war die letzte Chance für die Bayern eine hohe Ablöse einzunehmen, da der Vertrag des Spaniers nur noch ein Jahr lief. Ein solches Szenario wollen die Bayern-Bosse in Zukunft unbedingt verhindern und deshalb die Verträge ihrer Topstars frühzeitig und langfristig verlängern.

Doch wie der Fall David Alaba gezeigt hat, gelingt das nicht immer. Der Österreicher wird den Verein am Saisonende wohl verlassen und das sogar ablösefrei. Die Bayern wollten seine Gehaltswünsche nicht vollends erfüllen. Ein dankbarer Abnehmer könnte ein finanzstarker Klub aus der Premier League werden. Dem FC Bayern droht in der kommenden Saison ein großes Loch in der Innenverteidigung. Denn auch die Verträge von Jerome Boateng und Javi Martinez laufen nächstes Jahr aus und sollen nicht verlängert werden.

FC Bayern: Niklas Süle zieht es in die Premier League

Jetzt liebäugelt offenbar der nächste Abwehr-Star mit einem Abgang auf die Insel. Niklas Süles Vertrag läuft noch bis 2022. Demnächst soll es erste Gespräche mit den Münchnern geben, berichtet die Sport Bild. „Allerdings wissen die Münchner Macher, dass der DFB-Verteidiger die Premier League im Kopf hat“, heißt es im Artikel weiter.

„Es war eine Überlegung, in die Premier League zu gehen. Das ist eine der Ligen, in denen ich unbedingt mal spielen will“, sagte Süle schon vor einem Jahr im Interview mit goal.com. Süle kam 2017 von Hoffenheim nach München. „Zu dem Zeitpunkt habe ich den Wechsel nach München aber als besten Schritt gesehen.“ In Zukunft könnte das Interesse an der Premier League bei Süle wieder aufflammen.

Schon in der frühesten Jugend entwickelte sich bei Süle eine Vorliebe für die Premier League. Mit seinem Bruder erfand er das Spiel „Anfield Road“. „Wir hatten ein kleines Holztor im Garten. Wir haben dann immer den Rasensprenger angemacht und uns auf der nassen Wiese gegenseitig ordentlich umgenietet. Deswegen kann ich heute ganz gut grätschen“, erzählte Süle. Jetzt gilt es für die Bayern-Bosse Überzeugungsarbeit zu leisten, damit Süle seine gefürchteten Grätschen auch in Zukunft im Bayern-Strafraum zeigt. (ck)

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