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Das Halbjahres-Zeugnis des FC Bayern München

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1 / 20Hans-Jörg Butt: Alles redet davon, dass der Torwart bereits altes Eisen ist – das gefällt Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge gar nicht. „Bei uns wird er nicht so gesehen“, versichert der Klubchef, und auch wenn sich die Bayern nach einem neuen Mann umschauen müssen (Butt ist 36), können sie das in Ruhe erledigen. Note 3,0. © Getty
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2 / 20Philipp Lahm: Müde von der WM? Ja, das schon, er sei leer wie noch nie, sagte der Verteidiger zwischendurch. Aber er fehlte bei keiner Partie – und spielte konstant wie kein anderer. „Wenn jemand Dortmund einholen kann, dann wir“, sagte er nun der „Bild“ – der Dauerbrenner hat Luft für Großtaten in 2011. Note 3,0. © Getty
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3 / 20Breno: Der Brasilianer hat sich lange, lange in Geduld üben müssen. Erst stand er sich selbst ihm Weg, dann legte ihn ein Kreuzbandriss auf Eis. Seit dem 12. Spieltag bekam er regelmäßig die Chance, sich zu beweisen. Es heißt, er sei ein Wettkampftyp, der sich von Spiel zu Spiel steigert. Mal sehen. Note 3,5. © Getty
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4 / 20Martin Demichelis: „Mein Ziel ist es, zehn Jahre für den FC Bayern zu spielen“, sagte der Argentinier im Jahr 2008. Damals begann gerade seine fünfte Saison. Er hat sein Ziel nicht verwirklichen können. Zum Auftakt weigerte er sich, auf der Ersatzbank Platz zu nehmen, als er an Spieltag sieben dann erstmals ran durfte, legte er beim 0:2 in Dortmund ein denkwürdig desaströses Spiel hin, was landesweit mit einer „6“ honoriert wurde. Ab jetzt in Malaga tätig. Note 4,0. © Getty
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5 / 20Daniel van Buyten: Fiel wie sein Kollege Demichelis tief, hatte zwischendurch aber ein paar private Gründe als Entschuldigung. Die Bayern-Zeit des Belgiers neigt sich dem Ende zu, die Bosse sähen ihn schon bald veräußert, bis jetzt spielt da aber van Gaal noch nicht ganz mit. Die Zukunft heißt Badstuber/Breno. Note 4,0. © Getty
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6 / 20Holger Badstuber: „Der Junge muss mit einem Kreuz in die Saison gehen, das breiter ist als meins“, sagte Ausbilder Hermann Gerland im Sommer auf die Frage, ob sich der Jungnationalspieler irritieren lassen würde, dass er bei der WM seinen Platz in der Startelf verloren hatte. Und Badstuber ließ sich nicht irritieren, verrichtete in der Zentrale solide Dienst mit breitem Kreuz. Erst eine Schambeinentzündung bremste ihn nach dem 9. Spieltag aus. Note 3,0. © Getty
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7 / 20Diego Contento: Seine Position war im Sommer die einzig wirklich offene Planstelle, doch am Ende verzichteten die Bayern auf den Kauf eines linken Verteidigers, um dem Eigengewächs die Chance zu geben. Ganz zufrieden kann er mit der ersten Saisonhälfte nicht sein. Einen Teil fehlte er verletzt, einen Teil verbrachte er mit der Suche nach der Unbekümmertheit aus der vorhergehenden Rückrunde. Seine Planstelle steht auch im Winter wieder zur Disposition. Er muss kämpfen. Note 3,5. © Getty
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8 / 20Danijel Pranjic: Nein, eigentlich will der Kroate nie wieder linker Verteidiger spielen. In dieser Hinrunde half er dennoch ab und an auf der Position aus. Er spielt mit hohem Risiko, dabei unterlaufen immer wieder Ballverluste, die ihm Pfiffe einbringen. Aber so kommt er auch immer wieder in Position, um die Stürmer in Szene zu setzen. Mitläufer mit Licht und Schatten. Note 3,0. © Getty
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9 / 20Edson Braafheid absolvierte in der Hinrunde gerade einmal zwei Spiele. Der Niederländer genügte den Ansprüchen des FC Bayern nicht. Note 5. © Getty
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10 / 20Andreas Ottl: Er kam selten zum Einsatz, aber dann war stets auf ihn Verlass. „Diese Mannschaft hat eine rote Seele“, sagt er – und der gebürtige Münchner ist der lebende Beweis dafür. Note 3. © Getty
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11 / 20Bastian Schweinsteiger: Er brauchte bis zum sechsten Spieltag Zeit, um die WM aus den Knochen zu schütteln. Ab da sausten Leistungskurve und Noten nach oben. Klammert man die Startphase aus, wäre er top. Note 2,5. © Getty
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12 / 20Anatolij Timoschtschuk: Am 8. Spieltag erst schlug seine Stunde – dann aber gewaltig. Bis dahin schob der Ukrainer Reservisten-Frust, doch beim 3:0 über Hannover machte er als Innenverteidiger so einen guten Job, dass er ab da praktisch nicht mehr wegzudenken war. „Mit mir fährt keiner Schlitten“, sagte er vor einem Jahr, nun ist er den Kollegen tatsächlich ziemlich davongebraust. „Timo“ – der Hacklschorsch des FC Bayern. Note 2. © Getty
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13 / 20Der Kapitän ist intern nicht mehr so unumstritten wie in der Vergangenheit. Auch er hatte mit einer Verletzung zu kämpfen, und wenn ein alternder Leitwolf zu lahmen beginnt, beißen die Jungen. Pranjic wollte seinen Platz, Kroos bekam ihn einige Zeit, Alaba ist die Zukunft, Luiz Gustavo im Gespräch. Und van Bommel wohl bald Geschichte. Note 3,5. © Getty
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14 / 20Hamit Altintop: „Ich bin der Herausforderer“, umriss der türkische Nationalspieler seine Rolle vor der neuen Saison. Er hat bei van Gaal einen schweren Stand, das hat ihm im ersten Amtsjahr des Niederländers arg zu denken gegeben. Er wollte nun weniger denken und wieder im Stile eines Straßenfußballers auftreten, erklärte er im Sommer. Ab und an gelang es, er bleibt aber Herausforderer. Note 3,5. © Getty
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15 / 20Franck Ribery: Beim Franzosen klafft zwischen Spieltag 5 und 13 eine Lücke – da fehlte er verletzt. Trainer Louis van Gaal fand es schade, dass es ausgerechnet jetzt in die Winterpause geht, da Ribery gerade in Schwung gekommen war. Note 3,0. © Getty
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16 / 20Thomas Müller: Der Senkrechtstarter der letzten Saison gibt selbst zu, dass er einen Hänger hatte. Dennoch war er weiterhin stets ein Gefahrenherd, mit insgesamt sieben Treffern ist er Bayerns zweitbester Torschütze. Note 2,5. © Getty
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17 / 20Toni Kroos: Er hat sich geziert, als der FC Bayern im Frühjahr seine Rückkehr aus Leverkusen anordnete. Zweifel begleiteten ihn, ob er sich in der Startelf festbeißen wird können. Doch am Ende lag es nur an seinem Körper, der Tribut zollte nach einer langen Saison. Bis zu seiner Verletzung fehlte er in keiner Partie. Er sammelte auf einigen Positionen Erfahrungen. Ein Mann für die Zukunft. Note 3,0. © Getty
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18 / 20Mario Gomez: Uli Hoeneß hat ihm prophezeit, er müsste die Eiger Nordwand rauf, um sich durchzusetzen. Zum Hinrundenabschluss stehen wettbewerbsübergreifend 20 Tore auf seinem Konto. „Er ist jetzt eine wichtige Größe“, sagt Karl-Heinz Rummenigge. Gomez – der Reinhold Messner des FC Bayern, er scheint die hohe Hürde geschafft zu haben. Note 2,0. © Getty
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19 / 20Ivica Olic bestritt gerade einmal sechs Spiele, ehe er sich einen Knorpelschaden zuzog. Note 3,5. © Getty
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20 / 20Auch Miroslav Klose kam wegen diverser Verletzungen in der Hinrunde kaum zum Einsatz. Note 3,5. © Getty

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