Pep macht den Abflug 

Guardiola steigt nach Training in Privatjet

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Pep Guardiola.

München - Am Montag nach dem Bayern-Training machte Pep Guardiola den Abflug: Er ließ sich an den Airport München zu einem Privatjet chauffieren.

Freie Tage, die soll man zuhause verbringen. In den eigenen vier Wänden, bei der Familie, regeneriert es sich am besten, hat Pep Guardiola am vergangenen Freitag gesagt. Was für seine Spieler gilt, gilt am Montag wohl nicht für den Trainer des FC Bayern. Denn der ließ sich am Montag nach dem Training erstmal von der Säbener Straße zu einer Privatmaschine an den Flughafen München fahren. Darüber, wohin die Reise des 45-Jährigen ging, konnte man angesichts der Nachricht, die Minuten vorher die Runde gemacht hatte, spekulieren.

Klopp: Pep einer "der besten Trainer der Welt" 

Guardiola zu Manchester City – das ist seit Montag Nachmittag fix. Eine Überraschung war die Verpflichtung des Spaniers freilich nicht mehr, es gilt seit der Verkündung seines Abschieds in München Ende Dezember als ausgemacht, dass ManCity sein nächster Arbeitgeber sein soll. Nun aber weiß man die Details: Der Vertrag mit dem aktuellen Trainer Manuel Pelligrini wird im Juni aufgelöst, Guardiola soll für zunächst drei Jahre bis 2019 übernehmen. Sein Gehalt liegt bei 25 Millionen Euro pro Jahr.

Die Geister schieden sich am Montag an der Nachricht des Tages. Sie bekommen „einen der besten Trainer der Welt“, sagte Jürgen Klopp, seit Sommer in Liverpool unter Vertrag. „Peps Unterschrift hat meinen Tag versaut“, twitterte hingegen der frühere englische Nationalspieler Rio Ferdinand. Guardiola ist das egal, er will in der Premier League nach eigenen Angaben die nötige „neue Herausforderung“ suchen. Schon 2012 hatte er mit dem Verein verhandelt, bei dem ihn nicht nur das große Geld, sondern auch die Zusammenarbeit mit seinen ehemaligen Barca-Kumpels Txiki Begiristain (Sportdirektor) und Ferran Soriano (Vorstandsvorsitzender) reizt.

Nach Bekanntgabe von Peps Wechsel bricht ManCitys Homepage zusammen 

In der „vergangenen Woche“ sei es zur Einigung gekommen, hieß es in der Erklärung, die die Citizens am Tag nach dem 2:0 der Bayern gegen Hoffenheim herausgaben. Den ungewöhnlichen Zeitpunkt für die offizielle Mitteilung begründeten die Verantwortlichen mit „Respekt vor Pellegrini und den Spielern. Der Klub möchte Spekulationen aus dem Weg räumen.“ Die Homepage des Klubs, auf den Guardiola als Bayern-Trainer in der laufenden Champions League-Saison noch treffen könnte, brach kurzzeitig zusammen.

Hanna Schmalenbach

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