Keine Experimente gegen Braunschweig

"Es wird die bestmögliche Mannschaft spielen"

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Pep Guardiola beim Händeschütteln mit Torsten Lieberknecht im November 2013.

München - Keine Experimente gegen Braunschweig! Pep Guardiola machte am Dienstag gleich mehrmals deutlich, dass die bestmögliche Mannschaft spielen werde.

Update vom 4. März 2015: Die letzte Niederlage des FC Bayern gegen Eintracht Braunschweig datiert auf den Oktober 1982. Damals begegneten sich beide Mannschaften im DFB-Pokal. Das ist am Mittwochabend wieder der Fall. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen dem FC Bayern und Eintracht Braunschweig am Mittwoch live im TV und im Live-Stream sehen können.   

Pep Guardiola ist mal wieder sehr gut informiert, oder in diesem Fall: Er hat seine Erinnerungen aufgefrischt. Vor der Partie seines FC Bayern am Mittwoch gegen Eintracht Braunschweig denkt er einfach daran, wie man die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht zweimal mit 2:0 bezwungen hatte. Das war in der letzten Saison in der Meisterschaft, dieses Mal trifft der FCB im Pokal auf die Braunschweiger, die mittlerweile in der Zweiten Liga spielen. Respekt hat Guardiola trotzdem. „Der Trainer ist immer noch Torsten Lieberknecht, sie haben noch die gleiche Idee und Spielweise“, sagt der Coach. Kein Grund sich zurückzulehnen.

Und schon gar kein Grund für die große Rotation! Pep Guardiola machte am Dienstag gleich mehrmals deutlich: „Es wird die bestmögliche Mannschaft spielen. Das ist ein K.o.-Spiel, ein Finale. Und das nächste Spiel ist immer das wichtigste!“, so der Trainer, der nicht weiter ins Detail gehen wollte, was die Aufstellung betrifft. Nicht einmal bezüglich der Torwartposition.

Seine Aussagen allerdings lassen (wie immer) Interpretationsspielraum. Was ist die derzeit beste Mannschaft? Immerhin könnte es auch die mit den derzeit frischesten Kräften sein. Das würde beinhalten, dass der Trainer einem Sebastian Rode oder Mitchell Weiser eine Chance gibt. Zwei Spieler, die wenig zum Zug kamen, aber immer ihre Leistungen brachten, wenn sie spielten. Auf jeden Fall solle aber niemand der ersten Elf das Spiel auf die leichte Schulter nehmen. Denn: „Ich habe einmal erlebt, wie schön das Finale in Berlin ist. Wir wollen da wieder hin!“, sagt Guardiola mit aller Eindringlichkeit.

Er selbst macht mit solchen Sätzen deutlich, dass er nach wie vor mit Haut und Haar dabei ist. Er sei müde, weil er sich so einbringe in seinen Job, „ich schlafe deswegen sehr gut“, sagt er. Und überhaupt ist Pep sehr zufrieden beim FCB: „Das ist ein überragender Verein.“ Guardiola will seinen bis 2016 datierten Vertrag „gut ausfüllen“. Eine Veränderung in diesem Sommer ist von seiner Seite aus undenkbar. Da braucht auch kein Verein bei ihm anfragen.

Seine Bosse beim Rekordmeister sind ja ohnehin begeistert von ihrem Coach. Ein souveräner Sieg gegen Braunschweig würde das weiter verstärken.

mic

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