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Tuchel plaudert über seine Werder-Kindheit – und bestätigt nächsten Ausfall in der Defensive

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Nach dem Sieg gegen Hertha BSC sind die Bayern zurück an der Tabellenspitze – und wollen in Bremen nachlegen. Die PK mit Trainer Tuchel zum Nachlesen.

Update, 12.32 Uhr: Mehr als gewöhnlich gebe er seinen Spielern nicht mit auf den Weg, trotz der sehr engen Ausgangslage. „Wir verkürzen alle unnötigen Informationen, wie immer.“ Tuchel bereite seine Mannschaft „immer gleich, unabhängig von den Rahmenbedingungen“ vor. „Wir tun alles dafür, das nächste Spiel zu gewinnen. Das ist die Aufgabe, wenn du bei Bayern München bist.“ Es sei „angenehmer, vorzulegen.“ Jetzt sei die Tür wieder offen, das sieht Tuchel als Vorteil.

Danach ist die PK beendet.

FC-Bayern-PK vor Werder: Tuchel äußert sich zu möglichem Transfer von Kolo Muani

Update, 12.28 Uhr: Gefragt nach einem möglichen Interesse des FC Bayern auf Frankfurts Randal Kolo Muani, lachte Tuchel zuerst laut auf. „Das kann ich nicht bestätigen. Im Moment ist das kein Thema.“

Update, 12.25 Uhr: Angesprochen auf die kommende Aufgabe äußerte sich Tuchel folgendermaßen: „Bremen hat eine sehr offensive Grundaufstellung mit zwei Spitzen. Immer mit einer dynamischen Besetzung von der Zehnerposition. Mit Mitchell Weiser haben sie einen sehr offensiven Außenverteidiger in der Fünferkette, der fast wie ein Flügelspieler spielt. Sie haben viele Flanken und ein sehr direktes Spiel in die Spitze, das ist das, was uns erwartet.“

Mit einem Schmunzeln fügte er an: „Ich glaube es ist immer möglich, am Samstagabend unter Flutlicht eine besondere Stimmung im Weserstadion herzustellen, das geht immer. Dem müssen wir uns stellen, das müssen wir auch ein Stück weit genießen und aber auch vorbereitet sein.“ Die Heimstätte der Bremer sei „ein echt schöner Ort, um ein Abendspiel in der Bundesliga zu spielen. Dann gilt es, unser Spiel durchzudrücken und an den Dingen, die gegen Hertha gut waren, anzuknüpfen. Manndeckung, Spielkontrolle, Konterabsicherung, weil Werder auf Konter lauert. Das müssen wir sehr aufmerksam und konsequent und vor allem klar in der Zweikampfführung sein.“

Tuchel kommentiert Musialas Formtief: Youngster sucht nicht nach „Ausreden oder Entschuldigungen“

Update, 12.18 Uhr: Tuchel bezog auch Stellung zum kleinen Formtief von Youngster Jamal Musiala: „Ich glaube, das ist eine normale Entwicklung für einen noch jungen Spieler mit großem Potenzial.“ Es sei „eine normale Entwicklung, dass, wenn es in der Mannschaft nicht läuft, es dann bei ihm auch ein bisschen hakt.“ Musialas Talent sei „unbestritten“, so Tuchel.

„Das Allerwichtigste sind seine Wille und seine Einstellung. Jamal ist jeden Tag hier, um besser zu werden. Und das ist eine besondere Einstellung. Diese Kombination macht es zu einem Geschenk oder Privileg, mit ihm zu arbeiten.“ Musialas Herangehensweise mache es „super angenehm, mit ihm zu arbeiten, weil er alles dafür tut, da selbst herauszufinden. Super professionell und sehr selbstkritisch.“ Er verlange auch nicht zu viel von Musiala: „Wenn es nicht so läuft, ist es völlig normal, dass jemand in dem Alter nicht der ist, der das alles ganz alleine trägt. Das hat er über viele Wochen getan, das wissen wir auch, und das wird auch wieder kommen.“

Es sei richtig, „dass die Entscheidungen zuletzt nicht mehr so gut sind, die Dribblings nicht immer sitzen, vielleicht mal ein zweiter, dritter Gedanke dazukommt und die Klarheit in seinem Spiel ein bisschen fehlt. Aber alles auf einem Level, das komplett nachvollziehbar ist.“ Musiala suche aber nicht nach „Ausreden oder Entschuldigungen“.

PK vor Auswärtsspiel in Bremen: Tuchel spricht Startelf-Garantie für zwei Offensivkräfte aus

Update, 12.12 Uhr: Der Bayern-Trainer freute sich insbesondere über die beiden Torschützen aus dem letzten Spiel gegen die Hertha: „Serge hat ein Tor gemacht, ein sehr schönes Tor. King hat ein Tor gemacht und das ist natürlich extrem wichtig.“ Für die beiden sprach Tuchel praktisch eine Startelf-Garantie aus: „Die Chancen stehen gut, dass die beiden auf dem Platz bleiben werden.“ Man werde den Flow der Offensivmänner „jetzt nicht künstlich unterbrechen.“

Update, 12.08 Uhr: Der Coach ging nochmals auf das personelle Aufgebot ein: „Es sind jetzt nicht mehr viele insgesamt, die im Kader sind. Ich denke, wir werden ein paar Nachwuchsspieler mitnehmen, um den Kader voll zu haben und wenigstens auch auf Notfälle im Spiel reagieren zu können.“ Mit Blick auf die endgültige Aufstellung werde er „die letzten Eindrücke im Training noch abwarten.“

Update, 12.04 Uhr: Tuchel äußerte sich auch zu seiner Stürmerwahl in Bremen: Thomas Müller sei „immer eine Option, das hat sich jetzt aber nicht groß geändert. Wir haben gegen Hertha mit zwei Stürmern gespielt, weil es uns das mehr liegt, mit mehr Flexibilität und einer breiteren Ordnung mit zwei Spitzen und einer offeneren Körperhaltung mehr in die Tiefe reinzukommen, als zwanghaft das Profil herstellen zu wollen, das einfach nur Choupo hat mit dem Rücken zum Tor.“

Bei der Spieltags-PK: Tuchel kündigt nächsten Ausfall in der Bayern-Defensive an

Update, 12.01 Uhr: Für den gesperrten Leon Goretzka wird wohl Ryan Gravenberch in die Startelf rutschen. „Es ist naheliegend. Er hat mir erstens gefallen und zweitens liegt es auf der Hand. Er hat es sich verdient. Ja ja“, lachte der Trainer, „er hat mir gut gefallen.“

Update, 11.59 Uhr: Die Personaldecke beim FC Bayern sei derzeit „sehr dünn“, so Tuchel, „weil Leon gesperrt ist, Upa noch ausfällt, Lucas und Manuel sowieso verletzt sind, und Choupo ist noch nicht zurück. Stani ist jetzt seit gestern raus mit einem Faserriss, ganz klein.“ Der Kroate werde „so circa zwei Wochen“ fehlen. „Klar, zwei Wochen bedeuten jetzt gerade eine ganze Menge.“
Danach fragt er kurz nach, vor lauter Ausfällen: „Hab ich jemanden vergessen? Ach, Alphonso, klar, er ist raus.“ Aus diesem Grund sei das Aufgebot derzeit „ziemlich dezimiert“, sagte Tuchel.

Update, 11.55 Uhr: Weiter angesprochen auf die knappe Tabellensituation, sprach Tuchel von einem „knappen Titelrennen. Wir sind jetzt in der Lage, vorzulegen, wir müssen vorlegen. Wir können uns für unsere eigene Weiterentwicklung, für unseren eigenen Anspruch normalerweise keine großartigen Ups-and-Downs mehr erlauben“.

Tuchel über Titelkampf: „Versuchen, individuell auf die Spieler einzugehen“

Update, 11.51 Uhr: Gefragt nach dem Umgang mit dem Meisterschaftskampf gerade, sagte der Trainer der Bayern: „Ich weiß gar nicht, ob ich das allgemein beschreiben kann, weil jeder Spieler damit anders umgeht. Es gibt Spieler wie Thomas Müller, für die es einen Reiz darstellt, sich die Schale jetzt so knapp und unter widrigen Umständen zu schnappen. Ich könnte mir vorstellen, dass es für andere Spieler auch nicht förderlich ist, weil sie jahrelang gewohnt sind, immer mit einem Vorsprung Meister zu werden.“

Und was tut sein Trainerteam in dieser Situation? „Da versuchen wir, individuell auf die Spieler einzuwirken und auf die Aufgabe fokussiert zu bleiben. Weil es ablenkt, über die Umstände und das große Ganze nachzudenken. Am Ende kommt es darauf an, locker zu sein, aber auch fokussiert auf das, was wir von uns selbst jetzt erwarten. Das kann dann jeder Spieler auch nutzen, um seinen Fokus auf die eigene Leistung zu richten: ‚Was habe ich zu tun? Was erwartet die Mannschaft von mir? Was tue ich, um der Mannschaft zu helfen?‘ Und das große Ganze kümmert sich dann um sich selbst.“

Update, 11.45 Uhr: Tuchel sprach auch über seinen präferierten Fußball-Stil beim Rekordmeister: „Ich weiß nicht, ob es die perfekte Bayern- oder Fußball-Welt überhaupt gibt. Die Unperfektheit werden wir immer annehmen und damit umgehen. Es gibt kein perfektes Training, kein perfektes Spiel, wir sind alle auf der Suche danach. Das macht den Job sehr reizvoll und da stecken wir unsere Energie rein.“

Außerdem habe die Mannschaft „auf jeden Fall Luft nach oben, was ihr Limit anbetrifft und sie da konstant drin zu halten. Während eines Spiels, aber auch über den Zeitraum von Wochen und Monaten. Wir wollen dominant sein, wir wollen unsere Fehlerquote runter haben, angreifen, viele Torchancen herausspielen und viele hohe Balleroberungen haben und damit dem Gegner nicht erlauben, vor unser Tor zu kommen.“ Er sprach von einer „Kombination von Kontrolle und Attraktivität. Wir müssen uns selbst und unseren Fans etwas bieten. Da sind wir drin, aber es bringt nichts, da jetzt einem Idealbild hinterherzuhängen. Es ist ganz wichtig, dass wir im Hier und Jetzt bleiben und das Bestmögliche herausholen. Und wenn es gerade jetzt nicht ideal aussieht, was wir auch zugeben, dann ist das halt so.

FC-Bayern-PK: Angeschlagener Eric Maxim Choupo-Moting „fühlt sich unsicher“

Update, 11.40 Uhr: Der Trainer hat eine besondere Verbindung zu Werder: „Ich hatte ja mal ein Leben als Jugendlicher, als Kind. Gladbach und Werder waren meine beiden Teams, die habe ich nachgespielt im Garten. Gladbach war familiär vorgegeben, mit meinem Papa als Gladbach-Fan. Und Werder deshalb, weil Werder neben Bayern in Europa gespielt hat. Werder war irgendwie immer Spektakel mit Otto Rehhagel und mit Rune Bratseth. Die haben dann gefühlt im Europapokal immer auswärts 3:0 verloren und zu Hause dann 6:3 gewonnen. Das war im Flutlicht immer wahnsinnig reizvoll. Auch später noch mit Thomas Schaaf, das war immer ganz besonders und super attraktiv, da zuzuschauen. Irgendwann hatte ich die Möglichkeit, auch als Trainer dort im Stadion zu sein. Und das ist schon eine besondere Atmosphäre“, so der Bayern-Coach.

Update, 11.33 Uhr: Tuchel startet mit einem Update zur Situation von Eric Maxim Choupo-Moting: „Klar, diese klare Nummer neun, mit Rücken zum Tor, haben wir nicht. Er spürt das Knie, was ihm kein Gefühl von Sicherheit gibt. Im Gegenteil, er fühlt sich unsicher. Die Physios sind dran, es fühlt sich an, als wäre seine Rückkehr eine Angelegenheit von den Tagen. Aber es zieht sich hin. Die Spiele werden ja nicht mehr, es wird eng.“

Update, 11.30 Uhr: Die PK beginnt pünktlich um halb zwölf.

Update vom 5. Mai, 11.16 Uhr: In einer Viertelstunde beginnt die Pressekonferenz mit Thomas Tuchel vor dem Auswärtsspiel in Bremen. Werder möchte den Bayern-Fluch endlich brechen, die Münchner hingegen einen großen Schritt in Richtung Deutsche Meisterschaft machen.

Erstmeldung vom 5. Mai:
München – Seit dem letzten Sonntagabend ist die Welt beim FC Bayern München wieder halbwegs in Ordnung. Die Münchner nutzten den Patzer von Meisterschaftskonkurrent Borussia Dortmund in Bochum aus und holten sich die Tabellenführung in der Bundesliga zurück. Nach dem 2:0-Heimsieg der Bayern gegen Hertha BSC wartet nun am Samstag mit dem SV Werder Bremen der nächste Abstiegskandidat. Am Freitagmittag äußert sich Trainer Thomas Tuchel zur aktuellen Situation beim Rekordmeister.

FC Bayern: PK mit Thomas Tuchel heute live – Rekordmeister zu Gast bei schwankenden Bremern

Die Münchner wollen Platz eins beim Abendspiel in Bremen festigen. Die Vorzeichen für einen Auswärtssieg an der Weser stehen gut: Werder hat keines der letzten 26 Duelle mit den Bayern gewonnen, ist die heimschwächste Mannschaft dieser Saison und ging nur aus einem der vergangenen acht Spiele in der Bundesliga als Sieger vom Platz. Und auch im Hinspiel sah Bremen kein Land, als der FC Bayern mit 6:1 in der Allianz Arena siegte.

Tuchels Team hat die Meisterschaft nun wieder in der eigenen Hand – und möchte am Samstagabend ab 18.30 Uhr in Bremen im Titelrennen vorlegen. Mit einem Dreier könnten die Bayern Borussia Dortmund zumindest für einen Tag auf vier Punkte distanzieren. Der BVB, aktuell mit 61 Zählern einen Punkt hinter den Bayern, empfängt erst am Sonntagabend um 17.30 Uhr den VfL Wolfsburg.

Will mit seiner Mannschaft in Bremen die Tabellenführung sichern: Bayern-Trainer Thomas Tuchel.
Will mit seiner Mannschaft in Bremen die Tabellenführung sichern: Bayern-Trainer Thomas Tuchel. © Imago / Sven Simon

FC-Bayern-Pressekonferenz mit Thomas Tuchel heute live: Trainer schildert personelle Lage

Auf der Presserunde wird Tuchel voraussichtlich auf die momentane Ausgangslage vor den vier verbleibenden Partien im Rennen um die elfte Meisterschaft in Folge eingehen. Außerdem wird der Coach personelle Updates geben und mögliche Ausfälle in seiner Mannschaft schildern – und dabei auch über ein nahendes Trainings-Comeback von Bayern-Torwart Manuel Neuer sprechen. Sicher nicht in Bremen dabei sein wird Mittelstürmer Eric Maxim-Choupo-Moting. Er fehlt den Bayern wohl bis Saisonende aufgrund von Kniebeschwerden.

Womöglich äußert sich Tuchel bei der PK auch über Leon Goretzka. Der Mittelfeldmann monierte zuletzt die mediale Berichterstattung über den Rekordmeister. In Bremen wird er nicht auf dem Platz mitwirken, er sah am Sonntag gegen die „Alte Dame“ seine fünfte Gelbe Karte und ist daher gesperrt. Den dadurch vakanten Platz in der Bayern-Aufstellung könnte Ryan Gravenberch einnehmen. (wuc)

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