Er wurde als FCB-Trainer gehandelt

Ralph Hasenhüttl spricht über Telefonat mit Bayern - und gibt Details preis

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Ralph Hasenhüttl steht seit dieser Woche beim FC Southampton in der Premier League unter Vertrag. 

Er wurde schon als neuer Trainer beim FC Bayern München gehandelt. Jetzt spricht Ralph Hasenhüttl über den Kontakt zum deutschen Rekordmeister und schildert Details aus einem Telefonat.

Ralph Hasenhüttl spricht über Telefonat mit dem FC Bayern München

Update vom 9. Dezember 2018: Ralph Hasenhüttl hat seit dieser Woche einen neuen Verein gefunden. Der Österreicher unterschrieb am Donnerstag beim englischen Erstligisten FC Southampton einen Vertrag bis zum Sommer 2021. Das Mutterland des Fußballs ist also der neue Arbeitsplatz vom 51-Jährigen, der davor zwei Jahre lang bei RB Leipzig beschäftigt war und eigentlich nach der vergangenen Saison eine längere Pause einlegen wollte.

Doch nachdem Jupp Heynckes bekannt gab, dass er seinen Vertrag beim FC Bayern nicht verlängern werde, stand der Österreicher auch auf der Liste der potenziellen neuen Bayern-Trainer. Im Mai bestätigte Hasenhüttl auch, dass er Kontakt zum Deutschen Rekordmeister hatte. Zu diesem Kontakt hat sich der 51-Jährige jetzt im Interview mit bild.de geäußert. 

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„Ich habe damals voller Überzeugung gesagt, dass ich noch nicht so weit bin. Diese Einschätzung mag mancher belächelt haben, aber nach der Entwicklung der letzten Monate denkt man vielleicht etwas anders darüber“, sagte Hasenhüttl auch im Hinblick auf die unruhigen Zeiten, die sein Trainer-Kollege Niko Kovac beim FC Bayern durchleben musste. Der amtierende Cheftrainer der Münchner hat dem Österreicher aber schon eine wichtige Errungenschaft voraus, die ihm zum Erfolg verhelfen könnte. „Titel und Meisterschaften in der Vita zu haben hilft aktuell ungemein, um bei Bayern München als Trainer bestehen zu können“, so Hasenhüttl.

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Kovac kann in seinem Lebenslauf immerhin den Gewinn des DFB-Pokals mit Frankfurt vorweisen, während Hasenhüttls größter Erfolg - neben der Vizemeisterschaft mit Leipzig - die Meisterschaft in der 2. Bundesliga und der damit verbundene Aufstieg in das deutsche Oberhaus mit dem FC Ingolstadt war. Ob der Österreicher mit seinem neuen Klub in England Titel einfahren kann, bleibt abzuwarten. Bei der Premiere des neuen Trainers unterlag der FC Southampton Cardiff City mit 0:1. 

Update vom 3. Dezember: Hasenhüttl nach England - Deal fast fix 

Der Deal nimmt Form an. Laut „Bild“ stehe Ralph Hasenhüttl vor einem Wechsel zu Southampton. Er unterschreibe in den nächsten Tagen einen Vertrag als Teammanager bis 2021.

Update vom 3. Dezember: Hasenhüttl nach England? Nächste Option für Bayern  weg

Der derzeit arbeitslose Ralph Hasenhüttl ist Medienberichten zufolge der Top-Kandidat auf die Nachfolge von Trainer Mark Hughes beim FC Southampton.

Der frühere Bundesliga-Coach des FC Ingolstadt und von RB Leipzig sei die erste Wahl beim Tabellen-18. der Premier League, schrieben der "Telegraph" und die "Bild"-Zeitung. Zuvor hatte der Club die Trennung vom Waliser Hughes nach nur neun Monaten bestätigt. Durch zehn Spiele ohne Sieg war das Team auf einen Abstiegsplatz gerutscht.

Hasenhüttl verließ RB Leipzig nach der vergangenen Saison im Streit um einen neuen Vertrag. Der 51 Jahre alte Österreicher war seither bei mehreren Vereinen im Gespräch, soll laut "Telegraph" aber großes Interesse an einem Job in der Premier League haben. Hasenhüttl sei deshalb zuletzt mehrfach zu Spielen auf die Insel gereist.

Als weiterer Kandidat auf die Hughes-Nachfolge wurde der Spanier Quique Sanchez Flores genannt. In der Vorsaison hatte Hughes den Club noch zum Klassenerhalt geführt und danach einen Dreijahresvertrag erhalten. Seit dem Wechsel von Ronald Koeman zum FC Everton im Jahr 2016 war Hughes bereits der dritte Trainer, der in Southampton scheiterte. Auch Claude Puel und Mauricio Pellegrino blieben nicht lange im Amt.

Update vom 6. Mai: Hasenhüttl bestätigt: „Ich hatte Kontakt zum FC Bayern“

Trainer Ralph Hasenhüttl von Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat erstmals einen Kontakt zum deutschen Rekordmeister FC Bayern eingeräumt. Zugleich fühlte er sich in seiner Entscheidung bestätigt, die Vertragsgespräche mit der RB-Führung in der Phase des Erfolgs ruhen zu lassen. „Das erste Gespräch im Dezember war ein loses Gespräch, in dem ich ganz klar die Situation so umrissen hab, wie sie sich jetzt darstellt. Ich bin sehr froh, dass ich damals so klare Worte getroffen hab, auch für meine Vereinsoberen“, sagte Hasenhüttl am Samstagabend im ZDF-„Sportstudio“.

Zugleich fügte der 50 Jahre alte Österreicher an, dass er „genau über diese Situation gesprochen habe, in der wir jetzt sind. Dass es auch mal eine Zeit geben wird, wo wir nicht erfolgreich sein werden“. Daher sei seine Entscheidung damals komplett richtig gewesen. „Das hat nichts damit zu tun, dass ich in der Rückrunde bei irgendwelchen andere Vereinen im Gespräch war. Fakt ist, dass ich Stand heute, mit keinem anderen Verein gesprochen hab, außer einmal einen losen Kontakt zum FC Bayern hatte. Das war aber überhaupt nicht in dieser Phase“, meinte der Fußball-Lehrer.

Er fühle sich in Leipzig sehr wohl und ist bereit, seinen bis 2019 laufenden Kontrakt zu verlängern. „Ich möchte keinen Vertrag unterschreiben, nur damit ich ein Papier in der Tasche hab, der mir irgendwelche Sicherheiten gibt. Ein Vertrag ist nur dann kein Missverständnis, wenn beide Parteien miteinander können“, sagte Hasenhüttl.

Update vom 2. Mai 2018

Lange Zeit galt Ralph Hasenhüttl als ein Kandidat für den Trainerposten beim FC Bayern ab Sommer. Dass die Wahl nach den Absagen von Jupp Heynckes und Thomas Tuchel auf Niko Kovac fiel, scheint den Österreicher jedoch keinesfalls zu wurmen. In der Sport Bild sagte der ohnehin noch bis 2019 gebundene Leipziger Trainer: „Für mich ist klar: Wenn ich mal zu solch einem Verein gehe, dann will ich dort die 1-A-Lösung sein. Und die bin ich vollkommen zu Recht noch nicht.“

Der ehemalige Bayern-Spieler hatte stets betont, sich erst einmal über längere Zeit auf höchstem Niveau - also in der Champions League - beweisen zu wollen. In dieser Saison war er mit RB Leipzig in der Gruppenphase der „Königsklasse“ gescheitert und anschließend in der Europa League bis ins Viertelfinale vorgestoßen.

Update vom 9. April 2018

Sportdirektor Ralf Rangnick hat noch einmal bekräftigt, dass sich RB Leipzig bei einem neuen Vertrag für Trainer Ralph Hasenhüttl „nicht drängen und auch nicht hetzen lassen“ will. „Wir wollen ihn länger halten, aber dazu braucht es auch ein paar Gespräche“, sagte Rangnick am Montag vor dem Heimspiel der Bullen gegen Bayer 04 Leverkusen bei Eurosport: "Es ist so, dass wir vor kurzem ein Gespräch hatten, in dem Ralph uns mitgeteilt hat, dass er sich vorstellen kann, länger zu bleiben. Wir spielen aber nicht Blitzschach. Es geht darum, dem Ganzen den gebührenden Rahmen und die gebührende Zeit zu geben. Das werden wir auch machen. Wir haben klar gesagt, dass unser Trainer nächstes Jahr auf jeden Fall Ralph Hasenhüttl heißen wird. Daran werden wir auch festhalten. Aber wir werden uns nicht drängeln und hetzen lassen."

Hasenhüttl hatte tags zuvor gesagt, dass nun der Verein am Zug sei, er habe seine Bereitschaft für eine Vertragsverlängerung signalisiert. Der Name des 50 Jahre alten Österreichers wurde in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder im Zusammenhang mit dem FC Bayern und auch Borussia Dortmund schon nach dieser Saison genannt.

Update vom 8. April 2018

"Wir alle sind ein Stück weit genervt von dieser Situation. Wir haben immer gesagt, wir werden mit ihm in die nächste Saison gehen", sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Sonntag im Sport1-Doppelpass. Fragen nach einem Engagement Hasenhüttls bei Bayern München oder Borussia Dortmund bringen den Leipzig-Boss mittlerweile auf die Palme: "Bei uns hat keiner angefragt, und das kann sich jeder sparen. Das wird ein kurzes Telefonat."

Hasenhüttl selbst begründete seinen Poker um eine mögliche Vertragsverlängerung über 2019 hinaus. "Ich habe im Dezember noch nicht gewusst, in welche Richtung es weitergehen soll, weil es mir wichtig war zu sehen, wie sich die Mannschaft entwickelt", sagte der Österreicher am Sonntag. Drei Monate später wisse er, "dass mit dieser Mannschaft vieles möglich ist", und er habe deswegen seine Bereitschaft zur Verlängerung signalisiert. Gleichzeitig nahm er aber auch den Klub in die Pflicht. "Jetzt ist der Verein am Zug, mir ein Angebot zu unterbreiten. Das ist bisher noch nicht passiert."

Doch keine Absage?

Update vom 6. April 2018

Den klaren Worten seines Oliver Mintzlaff ließ Ralph Hasenhüttl, Trainer von RB Leipzig, nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel des Europa-League-Viertelfinals gegen Olympique Marseille Worte folgen, die das ganze wieder ins Wackeln bringen. Auf die Frage, ob er (wie Mintzlaff bei Sport1 sagte) bis 2019 Trainer von RB Leipzig sei, meinte Hasenhüttl bei Sky gar: „Weiß ich nicht. Ich habe Vertrag bis 2019, lassen Sie uns mal die Saison zu Ende spielen. Sie wissen, wie schnell es im Fußball geht“, so Hasenhüttl auf die Frage nach seiner Zukunft. Und weiter: „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich nächstes Jahr noch hier bin.“ Das lässt immensen Raum für Spekulationen über seine Zukunft und ein mögliches Engagement beim FC Bayern.

Bestätigen wollte Hasenhüttl in Bezug auf seine Zukunft rein gar nichts. Er habe es sich „abgewöhnt, irgendwas zu bestätigen. Wenn ich jetzt vier, fünf Spiele verliere, bin ich in einem Monat wahrscheinlich nicht mehr Trainer. Aber wollen wir mal hoffen, dass das nicht passiert.“ 

Update vom 5. April 2018

Fußball-Bundesligist RB Leipzig besteht darauf, dass Trainer Ralph Hasenhüttl seinen bis 2019 laufenden Vertrag beim deutschen Vize-Meister erfüllt. „Hasenhüttl wird in der kommenden Saison unser Trainer sein“, sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff vor dem Anstoß des Viertelfinal-Hinspiels der Europa League gegen Olympique Marseille am Donnerstag im Sender Sport1.

Der Österreicher, der die Sachsen in die Champions League geführt hatte, gilt auch als Kandidat für die Trainerposten beim FC Bayern München und bei Borussia Dortmund. Hasenhüttl hatte zuletzt zu erkennen gegeben, dass er auch Gespräche über eine Vertragsverlängerung in Leipzig führen wolle.

Update vom 2. April 2018

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München wird seinen Trainer für die kommende Saison bis "spätestens Ende April" präsentieren. Das verkündete der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge schon vor dem Ligaspiel gegen Borussia Dortmund (6:0) im Sky-Interview.

Es gelte das Credo: "Wir wollen einen deutschsprachigen Trainer. So wird es auch sein." Eine Weiterbeschäftigung von Jupp Heynckes ist dennoch kein Thema mehr. Heynckes' "Wille" sei, am Saisonende aufzuhören, berichtete Rummenigge. Auch Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig wird es wohl nicht werden: "Es gibt keine Anfrage von Borussia Dortmund oder Bayern München an uns. Es braucht auch keiner nachzufragen", sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick dem MDR.

Update vom 30. März 2018

Es war zwar kein klares Bekenntnis, aber der umworbene Trainer Ralph Hasenhüttl hat RB Leipzig deutlich Hoffnungen auf einen Verbleib gemacht. Nach Medienberichten über ein Interesse der deutschen Topklubs Bayern München und Borussia Dortmund nutzte der Österreicher die Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hannover 96, um sich zu den Spekulationen um seine Person zu äußern.

"Ich hatte diese Woche gute Gespräche mit unseren Vereinsverantwortlichen, wir können uns alle durchaus vorstellen, über 2019 hinaus zusammenzuarbeiten", sagte der Österreicher. Er fühle sich "sehr wohl" in Leipzig und sehe weder RB noch seine Mannschaft bereits am Ende der Entwicklung angekommen. "Ich kann mir gut vorstellen", sagte der 50-Jährige, "weiter mit dieser Mannschaft an den Limits zu schrauben."

Hasenhüttl gilt sowohl in München als auch in Dortmund als Trainerkandidat für die kommende Saison, obwohl er in Leipzig noch einen Vertrag bis 2019 besitzt. Zu den angeblich interessierten Klubs äußerte sich Hasenhüttl auch aus Respekt vor den aktuellen Trainern zurückhaltend. "So weit ich weiß, hat Dortmund einen Trainer, der auch Österreicher ist. Und in München ist auch noch nicht das letzte Wort gesprochen, ob Herr Heynckes im Sommer aufhört oder nicht", sagte Hasenhüttl.

Update vom 28. März 2018

Nach den Spekulationen um ein Interesse von Bayern München und Borussia Dortmund hat Trainer Ralph Hasenhüttl dem Vizemeister RB Leipzig deutlich Hoffnungen auf einen Verbleib gemacht. "Ich hatte in den letzten Tagen Zeit, mir Gedanken über meine Zukunft zu machen. Ich sehe nicht, dass ich mit diesem Verein und dieser Mannschaft das Limit schon erreicht habe. Ich kann mir gut vorstellen, weiter mit dieser Mannschaft zu arbeiten", sagte der Österreicher am Donnerstag.

Was er zum FC Bayern und Borussia Dortmund sagt, lesen Sie hier

Update vom 26. März 2018

Nach der Absage von Thomas Tuchel, der offenbar bei Arsenal London im Wort steht, muss sich der FC Bayern München in Sachen Heynckes-Nachfolge nach anderen Kandidaten umsehen. Einer davon könnte Ralph Hasenhüttl sein, der nicht zum ersten mal im Blickfeld des Rekordmeisters auftauchen würde.

Um einen Wechsel des aktuellen Trainers von RB Leipzig zu erreichen, müsste der FCB aber wohl tief in die Tasche greifen. Nach Bild-Informationen wären für den Österreicher 10 Millionen Euro fällig. So eine Summe hat der FC Bayern bislang noch nie als Ablöse für einen Trainer ausgegeben.

Halb so viel zahlte Borussia Dortmund im Sommer 2017 für Peter Bosz, der nach nicht einmal einem halben Jahr schon wieder Geschichte war. Nun soll der BVB auch im Rennen um Hasenhüttl sein. Der Vertrag seines Landsmannes Peter Stöger bei den Schwarz-Gelben läuft zum Saisonende aus.

Update vom 7. Januar 2018

Ralph Hasenhüttl hat sich neben den Wechsel-Gerüchten vor allem über einen Verbleib bei RB Leipzig geäußert. Wo der Österreicher sich in Zukunft sieht, können sie hier nachlesen.

Update vom 2. Januar 2018

Der FC Bayern hat bei Konkurrent RB Leipzig wegen eines mögliches Interesses an Trainer Ralph Hasenhüttl bisher nicht nachgefragt. „Gemeldet hat sich bei uns bisher weder Bayern noch Dortmund“, sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff bild.de in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Hasenhüttls Vertrag bei dem Tabellenfünften der Fußball-Bundesliga und Vizemeister der vergangenen Saison endet Mitte 2019.

„Kurz vor Weihnachten haben wir uns mit ihm ausgetauscht und für das Frühjahr verabredet, um über die Zukunft zu sprechen“, sagte Mintzlaff mit Blick auf einen erhofften neuen Vertrag mit dem 50 Jahre alten Österreicher. Hasenhüttl war im Sommer 2016 vom FC Ingolstadt zum damaligen Aufsteiger gewechselt. „Es geht auch für ihn darum, die nächste Entwicklungsstufe zu nehmen. Und wir werden dann nach Lösungen für eine gemeinsame Zukunft suchen“, sagte Mintzlaff. Man habe keinen Druck und lasse sich auch nicht treiben.

Immer wieder wird spekuliert, dass Hasenhüttl nach der laufenden Saison als Nachfolger von Jupp Heynckes den Posten beim deutschen Rekordmeister in München übernehmen könnte. Hasenhüttl selbst sieht sich allerdings noch nicht soweit. „Ich habe noch nicht die Erfahrung international, hatte jetzt mein erstes Jahr in der Champions League“, hatte er vor der Winterpause in einem Interview der „Bild am Sonntag“ gesagt. „Ich finde es unabdingbar, dieses Wissen mitzubringen, wenn ich irgendwann Trainer eines Formats FC Bayern werden würde.“

Update vom 1. Januar 2018

Leipzig - Für die Nachfolge von Jupp Heynckes ist der Name Ralph Hasenhüttl immer wieder ein Thema. Der erfolgreiche RB-Coach dementiert aber immer wieder die Gerüchte. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bayern jemanden haben wollen, der so wenig Erfahrung auf internationalem Niveau hat wie ich“, sagte Hasenhüttl noch in der Sport Bild vor Weihnachten.

Jupp Heynckes betonte schon öfter, dass er nach dem Jahr nicht weitermachen will. Solange kein Trainer gefunden ist, wird auch der Name Hasenhüttl weiter im engeren Favoritenkreis kursieren. Und daran scheint  nun etwas dran zu sein. Sport1 berichtet, dass sich der FC Bayern München mit dem Leipziger Coach beschäftigen soll. 

Das wäre der absolute Neujahrs-Kracher, wenn an dem Gerücht etwas dran sein sollte. Mit Hasenhüttl würden die Münchner auch einen direkten Konkurrenten schwächen. 

Update vom 20. Dezember 2017

Video: Glomex

Das Thema Bayern-Trainer ist für Ralph Hasenhüttl offenbar überhaupt keine Option - zumindest zum aktuellen Zeitpunkt. Denn der Österreicher sieht sich selbst noch nicht als geeigneter Kandidat, um den Rekordmeister ab Sommer zu übernehmen. 

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bayern jemanden haben wollen, der so wenig Erfahrung auf internationalem Niveau hat wie ich“, sagte Hasenhüttl in der Sport Bild: „Ich weiß genau, was ich kann und was ich noch lernen muss. Ich erlebe gerade erst meine dritte Bundesliga-Saison und mache erste Erfahrungen mit der Dreifachbelastung. Es ist völlig absurd zu glauben, dass man da alles richtig entscheidet.“

Lesen Sie dazu auch: Das sind Rangnicks Pläne mit Hasenhüttl

Hasenhüttl hat bei RB Leipzig noch eine Vertrag bis 2019, welchen Ralf Rangnick gerne verlängern würde. Doch auch davor ziert sich der Coach aktuell: „Ich halte es aber für zu früh, um Entscheidungen zu treffen. An der Stelle von RB Leipzig würde ich mir genau anschauen, wie sich das Trainerteam im ersten Jahr mit den Belastungen von drei verschiedenen Wettbewerben bis zum Saisonende schlägt. Ein echtes Fazit kann man erst im Sommer ziehen“, so Hasenhüttl, der seit 2016 Trainer der Sachsen ist.

Hasenhüttl sieht sich nicht als Heynckes-Nachfolger

Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig kann sich einen Job als Nachfolger von Jupp Heynckes bei Rekordmeister Bayern München momentan nicht vorstellen. "Ich glaube, dass ein Trainer Hasenhüttl kein Kandidat für den FC Bayern sein kann", sagte der Österreicher vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei 1899 Hoffenheim.

Lesen sie dazu auch: Signal an die Konkurrenz: Leipzig will mit Hasenhüttl verlängern

Besonders die Möglichkeiten der Münchner und Hasenhüttls eigene Vita sprächen nach Ansicht des 50-Jährigen gegen einen Wechsel zum Tabellenführer. "Der FC Bayern ist in der Lage, jeden Trainer der Welt holen. Auf dem Niveau ist es wichtig, dass ich mich in der Champions League auf dem allerhöchsten Level bewege", sagte Hasenhüttl: "Das tue ich aktuell nicht, da brauche ich einfach noch ein paar Jahre. Deswegen ist das noch kein Thema."

RB Leipzig will unbedingt verlängern

Hasenhüttl besitzt in Leipzig noch einen Vertrag bis 2019. Zuletzt waren Spekulationen über ein Engagement in München aufgekommen, da der nach der Entlassung von Carlo Ancelotti kurzfristig eingesprungene Heynckes zum Saisonende wieder in den Ruhestand zurückkehrt.

Über eine Verlängerung in Leipzig will Hasenhüttl bald mit Sportdirektor Ralf Rangnick und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff verhandeln. "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns im Winter zusammensetzen. Ich finde es wichtig, erstmal zu leisten, bevor ich einen Vertrag verlängere", sagte Hasenhüttl.

FC Bayern München: Alle Transfergerüchte im Sommer 2018 im Überblick

Welche Spieler holt der Rekordmeister? Wer verlässt die Bayern? Wir haben alle Transfergerüchte zum FC Bayern München im Sommer 2018 zusammengefasst.

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SID

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Kommentare

Thorsten Grotehusmann
(0)(0)

Das "Mutterland" des Fußballs ist immer noch China...

Münchner
(0)(0)

Liebe TZ, das ist ein halbes Jahr her, das interesssiert niemanden mehr.

Schreibt doch einfach mal wieder über Fussball!

Hammer Bernd
(0)(0)

"Der nächste potentielle Kovac - Ersatz".
SO stelle ich mir eine seriöse Schlagzeile vor...
Anders formuliert - würde es schwierig mit dem durchstellen...