„Von Funktionären des Clubs unter Druck gesetzt“

Rassismus-Vorwürfe beim FCB: Entlassener Coach erweitert Klage

Der entlassene Campus-Trainer erweiter nun seine Kündigungs-Klage.
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Der entlassene Campus-Trainer erweiter nun seine Kündigungs-Klage.

Die Rassismus-Debatte beim FC Bayern München geht weiter. Der wegen Rassismus-Vorwürfen entlassene Jugend-Trainer erweitert nun seine Klage gegen die Kündigung.

  • Vor rund einem Monat wurde ein Jugend-Trainer im Zuge von Rassismus-Vorwürfen am FC Bayern Campus entlassen.
  • Der besagte Coach reichte daraufhin eine Klage gegen die Kündigung ein aufgrund von Formfehlern des FC Bayern bei der Kündigung sowie bei der Befristung des Vertrages.
  • Nun erweitert der ehemalige Mitarbeiter die Klage um weitere Punkte.

Der vor rund einem Monat im Zuge von Rassismus-Vorwürfen entlassene Trainer am FC Bayern Campus hat seine Kündigungsschutz-Klage um schwerwiegende Vorwürfe gegen den deutschen Rekordmeister erweitert.

FC Bayern München: Spitzenfunktionäre des Clubs sollen den Trainer unter Druck gesetzt haben

Wie der „Spiegel“ berichtet, hätten Spitzenfunktionäre des Clubs ihn unter Druck gesetzt, den Aufhebungsvertrag binnen einer Stunde zu unterschreiben. Die Gegenleistung: Rückziehung der fristlosen Kündigung sowie der Verzicht der Namensnennung bei der offiziellen Pressemitteilung zu dem Fall, der rund um das Champions-League-Turnier in Lissabon bekannt geworden war.

„Verleumdungskampagne gegen ihn“

Der langjährige Angestellte hat außerdem angegeben, vom Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Jochen Sauer, von einer „Verleumdungskampagne gegen ihn“ erfahren zu haben. 

FC Bayern München-Führung wollte sich bisher noch nicht äußern

Die Führung des FC Bayern wollte sich zu den Vorwürfen bisher nicht äußern. Das Arbeitsgericht München hat zur Klärung des Streits für 28. September eine Verhandlung angesetzt. Fortsetzung folgt ...  

(hlr)

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