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Boateng schickt Herzchen: So reagieren die Bayern-Stars auf Vidals Wechsel

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Franck Ribéry (Mi.) hat seinem Kumpel Vidal (r.) eine ganze Collage gewidmet.

Arturo Vidal verlässt den FC Bayern in Richtung Barcelona. Das macht einige seiner Kollegen traurig. So reagieren die Bayern-Stars auf den Wechsel des Chilenen.

München/Barcelona - Wochenlang war spekuliert worden, am Freitag gab es nun endlich Klarheit. Arturo Vidal verlässt den deutschen Rekordmeister und schließt sich dem FC Barcelona an. Bei den Katalanen soll der chilenische Mittelfeldmann einen Dreijahresvertrag erhalten.

Spanische Medien reagierten euphorisch auf den Transfer. Die katalanische Zeitung Sport titelte am Samstag mit einem Bild des 31-Jährigen und einem einzigen Wort in gelben Lettern: „Fichado!“ - Verpflichtet! El Mundo würdigte den Chilenen als „körperliches Wunderwerk“, während das Sportblatt AS betonte: „Er spielt so wie er lebt, immer an der Grenze.“

Emotionale Posts der Bayern-Stars

Beim FC Bayern wird man den kompromisslosen Mittelfeldmann vermissen. Einige Stars der Münchner haben dem Chilenen emotionale Abschiedsworte auf ihren sozialen Kanälen gewidmet.

„One of the guys you want to have in your team but never against you“, war etwa auf dem Twitter-Konto von Jerome Boateng zu lesen; zu Deutsch: „Einer dieser Jungs, den man in seinem Team haben möchte, aber niemals als Gegner.“ Der DFB-Innenverteidiger schrieb zudem, dass er Vidal vermissen werde und gab dem „Krieger“ noch ein animiertes Herzchen mit auf den Weg.

Schöne Stunden mit dem Chilenen scheint offenbar auch Thiago verbracht zu haben. „Ha sido un placer compartir el día a día contigo“ (“Die tägliche Arbeit mit dir war ein Vergnügen“), twitterte der spanische Kreativkopf.

Gleich eine ganze Collage hat Franck Ribéry dem langjährigen Kollegen gewidmet. Mehrere in einem Bild-Post zusammengefügte Schnappschüsse lassen die gemeinsame Zeit an der Isar Revue passieren. Der Franzose hat dazu einen längere Lobeshymne gestellt - die komplett auf Spanisch gehalten ist. Ribéry würdigt den Zweikampf-Spezialisten darin unter anderem als „Mann mit Werten und Prinzipien“.

Sie waren Konkurrenten, konnten sich in ihrer Landessprache aber immer bestens über Laufwege austauschen. Javi Martinez hat seinen Mittelfeld-Kollegen in den vergangenen Jahren lieb gewonnen. Offenbar so sehr, dass er ihm ein „Te quiero patron“ (“Ich liebe dich, Chef“) mit auf den Weg gibt. 

Mit dem Wechsel des Chilenen ist in der Zentrale des Rekordmeisters eine Kaderstelle frei geworden. Erst vor wenigen Tagen haben die Bayern Leon Goretzka offiziell vorgestellt. Auch der Ex-Schalker fühlt sich auf der Vidal-Position heimisch.

lks

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