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Nicht alles lief rund beim Testspiel

Lewandowski nach Tor-Debüt "sehr zufrieden"

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Robert Lewandowski.

Duisburg - Erstes Spiel für den FC Bayern, erster Treffer: Robert Lewandowski fügte sich im Test in Duisburg prächtig ein. Doch zu hoch hängen wollte er die Partie nicht.

Gut eine Stunde hatte sich Robert Lewandowski Zeit gelassen, dann schlug er zu. Mit dem ersten Treffer für seinen neuen Arbeitgeber brachte der Pole den FC Bayern beim Benefizkick gegen den MSV Duisburg mit 1:0 in Führung (62.). „Ich bin sehr zufrieden, dass ich ein Tor geschossen habe“, meinte der 25-Jährige. Am Ende trennten sich die Roten und der Drittligist 1:1 (0:0).

Mit seiner dritten Chance am Montagabend sorgte Lewandowski vor über 24 000 Zuschauern für das erste Highlight einer ereignisarmen Partie in Duisburg. In Durchgang eins hatte der Knipser noch zwei Gelegenheiten liegengelassen, nach dem Seitenwechsel machte er es besser. Nach feiner Vorarbeit von Rafinha tauchte der Torjäger vor MSV-Keeper Lenz auf und vollstreckte cool zur Führung. „Das war nur ein Test. Als echter Bayernspieler fühle ich mich erst nach dem Supercup oder Ligastart“, wollte der Stürmerstar sein Debüt nicht so hoch hängen.

In Duisburg lief beim Rekordmeister erwartungsgemäß noch nicht alles rund, Sportvorstand Matthias Sammer war dennoch nicht unzufrieden. „Es war ein wunderbarer Test“, befand er und warnte vor einer zu hohen Erwartungshaltung an die Stars zum jetzigen Zeitpunkt: „Unsere Spieler können noch nicht so weit sein.“

Wie schon am Freitag beim Testspiel in Memmingen baute Pep Guardiola auf einen Mix aus Profis und Junioren, auf der Bank fanden sich auch einige Akteure aus dem Regionalliga-Kader der Roten wieder. Die Abwehr wurde erneut von Holger Badstuber, der auch die Kapitänsbinde trug, dirigiert, im Mittelfeld trieb Pierre-Emile Höjbjerg an, vorne lauerte Lewandowski. Doch ohne die WM-Helden Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger sowie dem verletzten Thiago und dem zu Real Madrid abgewanderten Toni Kroos fehlte den Bayern die Kreativität im Spiel nach vorne. Ersatzkeeper Tom Starke musste mehrfach gegen die mutigen Zebras retten. „Es wäre viel besser, wenn alle Nationalspieler dabei wären, aber da müssen wir noch ein bisschen warten“, so Lewandowski. Teamkollege Holger Badstuber war persönlich sehr glücklich mit dem Test. Strahlend sagte der erst kürzlich Wiedergenesene bei Sport1: „Es ist ein großartiges Gefühl. Ich genieße jede Minute. Solche Spiele bringen mir enorm viel!“ Doch auch er sah Luft nach oben („Es fehlt noch einiges“). Rund zwanzig Minuten vor dem Ende mussten die Bayern noch den 1:1-Ausgleich durch Fabian Schnellhardt hinnehmen, der aber nicht wirklich störte. „Die Duisburger waren schon sehr fit“, zollte Sammer den Gastgebern Respekt.

Vor der Begegnung hatte sich der Sportvorstand zum Thema Juan Cuadrado geäußert und den Gerüchten um einen Wechsel des Kolumbianers an die Isar einen Riegel vorgeschoben. „Das ist völliger Blödsinn“, sagte Sammer bei Sport1. Zuletzt hatte die spanische Sportzeitung Sport berichtet, der Rekordmeister hätte für den Nationalspieler vom AC Florenz ein Angebot über 42 Millionen Euro abgegeben.

Sven Westerschulze

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