Plant der Pole seinen Abschied?

Torrekord und jetzt Servus? Erster Verein fragt offenbar bei Lewandowski an

Mit 32 befindet sich Bayern-Stürmer Robert Lewandowski in der Form seines Lebens - und trifft aktuell nach Belieben. Zieht‘s den Weltfußballer nun weg?

München - Robert Lewandowski ist der Mann für das Unmögliche. Die 40 Tore, die „Bomber“ Gerd Müller einst in der Saison 1971/72 gelangen, schienen nämlich lange Zeit dieser Kategorie anzugehören - bis der Stürmer des FC Bayern am vergangenen Wochenende mit einem verwandelten Elfmeter gegen den SC Freiburg ebenfalls diese legendäre Bestmarke erreichte. Trifft der Pole am letzten Spieltag gegen Augsburg erneut, gehört ihm einer der bedeutendsten Rekorde des deutschen Fußballs sogar ganz exklusiv.

Robert Lewandowski: Beim FC Bayern alles erreicht

Europa staunt zurecht: Mit 32 Jahren ist Lewandowski in der Form seines Lebens. Wer dachte, die Auszeichnung als Weltfußballer 2020 bedeute den Höhepunkt seiner Karriere, wurde von dem Angreifer eines Besseren belehrt. Mit der Einstellung des Müller-Rekords hat der Klub-Weltmeister, Champions-League-Sieger und neunfacher deutsche Meister aber inzwischen wohl alles erreicht, was es hierzulande zu erreichen gibt. Kein Wunder also, dass internationale Medien derzeit mit dem Gedanken spielen, Lewandowski könnte sich eine neue Herausforderung suchen.

Über einen Abgang im Sommer hatte zunächst die L‘Équipe spekuliert. Dort hieß es: Verlässt Kylian Mbappé Paris Saint-Germain in Richtung Real Madrid, soll Lewandowski, dessen Vertrag 2023 ausläuft, auf der Liste potenzieller Nachfolger an der Seine ganz oben stehen. Doch während sich die Gerüchte rund um den französischen Hauptstadtklub relativ schnell in Luft auflösten, soll ein Verein aus der Premier League beim 40-Tore-Mann angefragt haben. Das berichtet Sky.

Lewy nach London? Chelsea fragt bei 40-Tore-Stürmer an

Demnach soll der FC Chelsea um den deutschen Trainer Thomas Tuchel bereits Kontakt mit Lewys Beratern aufgenommen haben. Und das könnte durchaus passen. Die Position im Sturmzentrum ist das große Sorgenkind des Champions-League-Finalisten aus London. Eigengewächs Tammy Abraham spielt unter Tuchel keine Rolle mehr und Timo Werner konnte die hohen Erwartungen bisher nicht erfüllen. Zudem wäre man bei den Blues auch finanziell ausreichend gut aufgestellt, um einen Transfer dieser Größenordnung zu stemmen.

Lewandowski: Lieber Real Madrid als Premier League

Das letzte Wort hat in dieser Sache natürlich Lewandowski. Der soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge aber wenig Lust auf ein Engagement in der Ligue 1 oder der Premier League haben. Der Pole präferiert seit jeher einen Wechsel nach Spanien, vorzugsweise zu Real Madrid. Das Problem: Die Königlichen hätten neben Oldie Karim Benzema lieber eine jüngere Alternative auf der Neun. Der hoch verschuldete FC Barcelona hingegen wird sich einen Lewandowski schlichtweg nicht leisten können.

Bleibt also alles beim Alten? Klar ist: Bayerns Tor-Garantie fühlt sich wohl in München. Sollte der polnische Nationalspieler im Herbst seiner Karriere doch nochmal den Verein wechseln, müsste schon alles passen. Kompromisse wird der Weltfußballer nicht eingehen. Das wahrscheinlichste Szenario deshalb: Die Erfolgsgeschichte von Lewy beim deutschen Rekordmeister wird in den kommenden Jahren noch um das ein oder andere Kapitel erweitert. (jn)

Rubriklistenbild: © Andreas Schaad/dpa

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