Transfergerücht aus England

Nach "Robbery" und "Co-Co" bald Sané-Mané?

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Sadio Mane (m.) soll nach guten Auftritten in der Premier League auch das Interesse des FC Bayern München geweckt haben.

München - Die Flügelzange ist bei den Bayern in den vergangenen Jahren eine der wichtigsten Waffen geworden. Planen die Münchner nun bereits an der nächsten Generation für die beiden Außenpositionen?

Frank Ribéry (32) und Arjen Robben (31) mischten in den vergangenen Jahren sowohl die Bundesliga als auch die Champions-League ordentlich auf. In der laufenden Spielzeit läuft es für die beiden in die Jahre gekommenen Flügelflitzer jedoch überhaupt nicht: Robben ist oft angeschlagen, Ribéry sogar dauerverletzt - wenngleich Trainer Pep Guardiola das Comeback des Franzosen noch für dieses Jahr ankündigte. Allerdings fällt dies durch die starken Auftritte von Douglas Costa (25) und Kingsley Coman (19) kaum auf, welch wichtige Spieler dem FC Bayern auf dieser Position fehlen. "Es war Wahnsinn, wie sich Douglas Costa und Kingsley bei uns integriert haben", stellte auch Guardiola auf der Pressekonferenz vor dem Gladbach-Spiel fest.

Laut "The Telegraph" sollen die Bayern aber weiterhin interessiert sein, ihre Flügel aufzurüsten. Neuestes Objekt der Begierde: Sadio Mané (23) vom FC Southampton. Der Senegalese machte in dieser Saison bereits durch viele starke Leistungen auf sich aufmerksam. Ein großes Ausrufezeichen setzte Mané im Premier-League-Spiel gegen Aston Villa, als er einen Hattrick binnen 2:56 Minuten erzielte. Zum Vergleich: Lewandowski benötigte für seinen Rekord-Hattrick gegen den VfL Wolfsburg 3:22 Minuten. 

Bayern-Coach Pep Guardiola will sich zu einem möglichen Interesse nicht äußern: "Ich kenne ihn aus seiner Zeit bei Salzburg. Er ist ein guter Spieler. Aber über Transfers spreche ich nicht, dafür bin ich nicht zuständig." Mané hat beim FC Southampton noch einen Vertrag bis Juni 2018, der aktuelle Marktwert beläuft sich laut transfermarkt.de auf 18 Millionen Euro, doch bei so viel Interesse, unter anderem von Vereinen wie Chelsea London oder Manchester United, dürfte dieser Wert wohl bald in die Höhe schnellen.

Sollten die Bayern beim Aufrüsten der Offensiv-Zange weiter ernst machen, so könnte es nach "Robbery" (Robben und Ribéry) und jetzt "Co-Co" (Costa-Coman) ein weiteres spektakuläres Duo im Bayern-Trikot geben. Denn neben Mané haben die Bayern bekanntlich auch Schalkes Supertalent Leroy Sané Blick. Sané-Mané könnte es also in mittelferner Zukunft bei den Bayern heißen - wenngleich die beiden Durchstarter Costa und Coman ja gerade erst an den Anfängen ihrer Bayern-Karriere stehen. Doch Ziel des Rekordmeisters ist es ja ohnehin, die Planstellen doppelt und qualitativ gleichwertig besetzt zu haben. Dahingehend wäre Sané-Mané gar nicht so unrealistisch.

Über den 19-jährigen Schalker Sané haben sich die Bayern jedenfalls schon positiv geäußert. "Er ist ein sehr interessanter Spieler. Er ist schnell und technisch stark, aber wir müssen seine Entwicklung abwarten", so Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer über den Königsblauen. Auch der Schalker besitzt noch einen Vertrag mit langer Gültigkeit. Bis Juni 2019 ist Sané, der aktuell einen Marktwert von acht Millionen Euro vorweisen kann, an den Ruhrpott-Klub gebunden.

mko

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