Er ist bald vereinslos

DFB-Weltmeister bald ablösefrei: Ex-Bayern-Coach will ihn - Grätscht der Rekordmeister dazwischen?

Sami Khedira wird immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Ein ehemaliger Trainer der Münchner will aber offenbar dazwischengrätschen.

  • Sami Khedira ist ab dem Sommer vereinslos.
  • Wird der FC Bayern beim Weltmeister hellhörig?
  • Ausgerechnet Carlo Ancelotti könnte den Münchnern zuvorkommen.
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München - Der Ausfall von Joshua Kimmich bereitete dem FC Bayern deutlich sichtbar Probleme. Das stabilisierende Element fehlte - zu viele Gegentore sind die Folge. Müssen die Münchner auf der Position nochmal nachrüsten? Der Name Sami Khedira geistert immer wieder durch die Medien.

Noch steht der 33-Jährige bei Juventus Turin unter Vertrag, dort spielt er aber seit Längerem keine Rolle mehr. Im Sommer läuft sein Vertrag aus, er wäre also ablösefrei. Unter die Interessenten mischt sich jetzt ausgerechnet ein Ex-Trainer des FC Bayern: Carlo Ancelotti, der momentan den FC Everton coacht.

Sami Khedira zum FC Bayern? Carlo Ancelotti könnte zuvorkommen

Khedira war bei Real Madrid unter Ancelotti ein wichtiger Spieler. Die Daily Mail spekuliert, dass es bald zur Wiedervereinigung der beiden kommen könnte. Als der Italiener auf den Deutschen angesprochen wurde, reagierte er tatsächlich vielsagend. „Sami Khedira war mein Spieler bei Real Madrid und sehr wichtig für uns. Ich habe ihn in guter Erinnerung, aber ich glaube nicht, dass wir im Moment nach ihm Aussschau halten“, sagte er in einem Interview und fügte mit einem Augenzwinkern an: „Aber vielleicht im Januar.“

Dass Ancelotti seine Lieblingsspieler hat, ist kein Geheimnis. Eine ähnliche Aussage tätigte Ancelotti vor der Verpflichtung des Ex-Münchners James Rodriguez - wenige Monate später war der Transfer perfekt. Der aktuelle Erfolg bei den „Toffees“ gibt ihm recht: Die Ancelotti-Elf steht auf Rang vier in der Premier League. „Es wäre eine Ehre, ein Teil der Premier League zu sein“, sagte Khedira selbst.

FC Bayern: Khedira-Wechsel in die Premier League wahrscheinlicher

Schon jetzt ist es wahrscheinlicher, dass es Khedira nach England zieht. Ein Wechsel zum FC Bayern ist dagegen kaum vorstellbar. Zum einen hat der Triple-Sieger schon Alternativen im Zentrum, zum anderen stellt sich die Frage, ob der Weltmeister überhaupt eine Verstärkung für die Mannschaft von Hansi Flick wäre. Khedira wurde bei Juve aussortiert und hat keine Spielberechtigung mehr.

Apropos Transfers: Wer zieht eigentlich die Fäden beim FC Bayern, wenn es um Neuzugänge geht? Im Sport1-Doppelpass äußerte sich außerdem Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zu David Alaba. (epp)

Rubriklistenbild: © Anke Waelischmiller/SVEN SIMON/imago images

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