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„Mini-Pirlo“ zum FC Bayern? Rummenigge gilt als großer Fan - und wird jetzt überraschend deutlich

Sandro Tonali vom AC Mailand.
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Sandro Tonali steht eine große Karriere bevor. Der junge Italiener spielt aktuell beim AC Mailand und gilt als vielversprechendes Talent.

Der FC Bayern München ist immer auf der Suche nach Verstärkungen. Dabei schaut man auch nach Italien, wo ein junger Mittelfeldspieler aktuell groß aufspielt.

  • Auch dem FC Bayern ist das Ausnahmetalent von Sandro Tonali nicht entgangen.
  • Einen Transfer des Italieners planen die Münchner vorerst dennoch nicht.
  • Klubboss Karl-Heinz Rummenigge erläutert, warum ein Wechsel derzeit nicht infrage kommt.

München - In der Bundesliga ist das Wintertransferfenster geöffnet. Bis zum 1. Februar können Vereine neue Spieler verpflichten. Auch der FC Bayern München denkt über Transfers nach. So soll der Rekordmeister Florian Neuhaus von Borussia Mönchengladbach auf dem Schirm haben. Neuhaus gilt als eines der größten Talente im deutschen Fußball.

FC Bayern: Boss Karl-Heinz Rummenigge spricht über Ausnahmetalent Sandro Tonali

Talente sind ohnehin begehrt bei den Klubs. Und wenn man von ihnen spricht, darf derzeit ein Name nicht fehlen: Sandro Tonali. Um den 20-Jährigen ist ein regelrechter Hype entbrannt. Experten vergleichen den Mittelfeldspieler mit dem großen Andrea Pirlo. Als sein Klub Brescia Calcio am Ende der vergangenen Saison aus der Serie A abstieg, rissen sich die Vereine um Tonali. Gelandet ist er schließlich auf Leihbasis beim AC Mailand. Das Team um Superstar Zlatan Ibrahimovic besitzt eine Kaufoption.

Auch der FC Bayern hat ein Auge auf das Wunderkind geworfen. Bereits im Dezember hatte sich Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge über ein Interesse an Tonali geäußert. Jetzt sprach er erneut über den 20-Jährigen und seine Worte klingen ähnlich wie im vergangenen Jahr.

FC Bayern denkt vorerst nicht über Transfer von Sandro Tonali nach

Über einen Transfer habe man beim FC Bayern noch nicht gesprochen, sagte Rummenigge in einem Interview in der Sendung Tiki Taka beim italienischen Sender Italia 1: „Ich denke, dass junge Spieler die ersten Jahre ihrer Karriere in ihrer Heimat verbringen sollten. Wechseln sie zu früh ins Ausland, haben viele Probleme mit der Eingewöhnung.“

Ein Wechsel Tonalis an die Säbener Straße kommt also nicht infrage. Noch nicht. Als Absage sind die Aussagen des Klubbosses nämlich nicht zu verstehen. Die Strategie ist klar: Den Spieler auf dem Schirm haben, beobachten und zuschlagen, wenn die Entwicklung adäquat verläuft. Ein anderes Mega-Talent hat der FC Bayern bereits in seinen Reihen. Jamal Musiala steht vor der Unterschrift eines hochdotierten Profivertrags. (mt)

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