Seit einem halben Jahr in China

Sandro Wagner über Bayerns Transfers: „Mit diesem Kader werden sie ...“

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Sandro Wagner.

Ein halbes Jahr spielt Sandro Wagner nun schon in China. Er spricht über die Wahrnehmung des FC Bayern im Reich der Mitte - und über die FCB-Transfers.

München - Ein halbes Jahr nach seinem Wechsel zum Erstligisten Tianjin Teda hat sich der frühere Bayern-Profi Sandro Wagner schon ganz gut in China eingelebt. Erkannt wird der 31-Jährige auf der Straße zwar nicht wie in Deutschland, „aber es gibt hier schon viele Menschen, die sich für Fußball interessieren und ins Stadion gehen. Gerade der FC Bayern ist eine Riesen-Nummer“, sagte der Stürmer in einem Interview der „Bild am Sonntag“ und staunte: „Wahnsinn, wie viele Bayern-Trikots man überall sieht.“

Sportlich läuft es für den China-Legionär in der Millionen-Metropole - rund eine Autostunde von Peking entfernt - auch gut. „Mit 19 Zählern haben wir eine der erfolgreichsten Hinrunden der Vereinsgeschichte gespielt“, sagte Wagner, der im Januar vom deutschen Rekordmeister nach China gewechselt war. Bei der Mannschaft von Trainer Uli Stielike („ein großer Name im Welt-Fußball“) erhielt er einen Zweijahresvertrag. Tianjin Teda ist in der chinesischen Super League nach 15 Spielen derzeit Tabellen-Neunter.

Wagner sieht Bayerns Transfer-Flaute nicht dramatisch

Zuletzt wurde Wagner für seinen ersten Doppelpack ganz besonders gefeiert. „Nach dem Spiel durfte ich eine Vereinsfahne schwenken“, erzählte der Ex-Nationalspieler, „was hier meines Wissens nicht vielen angeboten wird. Das war schon eine Ehre für mich.“

Kontakte zum FC Bayern sind immer noch da. „Fast die ganze Mannschaft hat mir nach dem Meistertitel und Pokal-Sieg Fotos und Videos geschickt - was mich unwahrscheinlich gefreut hat“, meinte Wagner, der seinen Ex-Club auch künftig ganz vorn sieht. „Bayern wird mit diesem Kader weiter über Jahre hinweg Meister werden - selbst wenn kein weiterer Neuzugang kommen sollte, was ich nicht glaube.“

Wagner will auf jeden Fall zurück kehren: „Ich sehe meine langfristige private Zukunft auf jeden Fall in München und habe weiterhin ein super Verhältnis zu diesem Verein. Uli Hoeneß hat mir gesagt, dass die Türen für mich immer offen stehen. Auch mit Brazzo und Kalle habe ich über meine Zukunft gesprochen: Sie wissen über meine Pläne Bescheid, wir haben so weit alles fixiert.“

Auch über seine diversen Immobilien in München sprach er: „Mir war es wichtig, neben dem Fußball einen Einblick in Finanzen, Abläufe von Investments und Bilanzen zu gewinnen. Und Immobilien in München laufen ja nicht ganz so schlecht.“

cg/dpa

Nicht nur Manuel Neuer ist offenbar höchst unzufrieden über die spärlichen Transferaktivitäten des Rekordmeisters. Und auch über Niko Kovac wird gelästert.

Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea galt lange Zeit als Wunschtransfer des FC Bayern München. Nun gibt es aber eine schlechte Nachricht für den Rekordmeister.

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