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Kalajdzic als Lewandowski-Nachfolger zum FC Bayern? Erstes Verhandlungsgespräch geplant

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Von: Manuel Bonke, Philipp Kessler

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Sasa Kalajdzic im Duell mit Tanguy Nianzou.
Sasa Kalajdzic im Duell mit Tanguy Nianzou. © Epa / singer

Die Kaderplaner des FC Bayern bereiten sich auf den bevorstehenden Abgang von Stürmer Robert Lewandowski (33) vor. Ganz oben auf der Schatten-Stürmer-Liste: Sasa Kalajdzic (24) vom VfB Stuttgart.

Nach Informationen unserer Zeitung soll bereits diese Woche ein erstes Verhandlungsgespräch zwischen Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) und seinem technischen Direktor Marco Neppe (35) mit dem Management des Spielers stattfinden.

FC Bayern: Nagelsmann ist von den Fähigkeiten des Österreichers Kalajdzic überzeugt

Auch, weil Trainer Nagelsmann von den Fähigkeiten des Österreichers überzeugt ist. Der Zwei-Meter-Stürmer passt nicht nur wegen seiner Körperlichkeit zur Spielidee von Nagelsmann, Kalajdzic kann für seine Größe auch gut mit dem Ball umgehen – und das sogenannte „Give and go“ (Klatsch-Pass-Spiel) umsetzen.

Noch gab es aber den Anruf des FC Bayern in Stuttgart nicht. „Wenn er dann kommt, entscheide ich, ob ich abnehme oder nicht“, sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat am Sonntag beim Pay-TV-Sender Sky. „Fakt ist und bleibt: Sasa hat noch ein Jahr Vertrag und wir sprechen auch mit ihm über eine Verlängerung.“

Der 49 Jahre alte Kaderplaner gab aber auch zu, dass der VfB vor einer Riesenherausforderung in der Sommerpause stehe. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch nicht so, dass wir auf dem Transfermarkt mit einer schwarzen Null agieren können. Seit wir unseren Weg begonnen haben, haben wir im Jahr etwa 25 Millionen Euro netto eingenommen. Das wirft einen Verein immer zurück“, sagte er.

FC Bayern: Beim 2:2 spielte Kalajdzic die Bayern-Abwehr schwindlig

Kalajdzic war diese Saison lange verletzt, umso besser liest sich seine Tor-Statistik: In 15 Spielen hat er sechs Tore erzielt. Am Wochenende verhalf er Stuttgart beim 2:1-Sieg gegen Köln mit seinem Kopfballtreffer zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung zum Klassenerhalt. Eine Woche zuvor spielte er die Bayern-Abwehr beim 2:2 schwindlig und traf ebenfalls per Kopf zum Ausgleich. Die Bayern konnten sich also schon live von den Fähigkeiten des Angreifers überzeugen.

Der Vertrag des Mittelstürmers läuft bis zum 30. Juni 2023 – genauso lange wie die Arbeitspapiere von Lewandowski in München. Der österreichische Nationalspieler hat laut transfermarkt.de einen Marktwert von 22 Millionen Euro, wäre also für um die 20 Millionen zu haben. Doch die Bayern haben im Wettbieten um Kalajdzic namhafte Konkurrenz: Borussia Dortmund soll ebenfalls großes Interesse daran haben, den Noch-Stuttgarter zu verpflichten. pk, bok

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