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Start-Ziel-Sieg zur Meisterschaft? Warum den FC Bayern diese Saison nichts ins Wanken bringen kann

 tz-Sportredakteur Jonas Austermann glaubt nicht, dass den FC Bayern etwas in Wanken bringen kann.
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tz-Sportredakteur Jonas Austermann glaubt nicht, dass den FC Bayern etwas in Wanken bringen kann.

Der FC Bayern ist mit einem 8:0-Sieg gegen Schalke 04 in die neue Saison gestartet. tz-Sportredakteur Jonas Austermann glaubt nicht, dass den FC Bayern etwas in Wanken bringen kann.

München - Der FC Bayern macht da weiter, wo er in der Bundesliga vor knapp drei Monaten aufgehört hat. Das Wort „Sieg“ greift dabei kaum weit genug, für das, was die Münchner am Freitagabend gegen die Gäste aus Gelsenkirchen einfuhren. Es war eine Machtdemonstration allererster Güte. Ein Ausrufezeichen, das nicht nur von der nationalen Konkurrenz an den Fernsehgeräten, sondern weltweit vernommen worden sein dürfte. Die klare Botschaft schon nach den ersten 90 Minuten: Diese Bayern lassen keinen Millimeter nach!

FC Bayern: Joshua Kimmich mit der neuen Rückennummer 6 lässt Thiago in vergessenheit geraten

Zugegeben, Schalke dürfte in dieser Saison kein Maßstab für die Meisterschaftsanwärter sein. Das 8:0 ist also nach dem 5. Spieltag – dann haben auch RB Leipzig und Borussia Dortmund daheim gegen die Königsblauen gespielt – besser einzuordnen. Was aber bereits festzuhalten ist: Joshua Kimmich hat nicht nur die Rückennummer 6 übernommen, er führte in Spiel eins mit dem neuen Flock auch so überzeugend Regie, dass Thiago auf Dauer wohl nicht groß vermisst werden wird. Zudem erinnerten Serge Gnabry und Leroy Sané mit ihrem kongenialen Zusammenspiel an die Glanzzeiten von Franck Ribéry und Arjen Robben. Der viel zitierte Umbruch scheint erfolgreich abgeschlossen.

FC Bayern: Hansi Flick fordert Verstärkung - und setzt auf Jugend

Hansi Flick fordert bei jeder Gelegenheit Verstärkung für den schmalen Kader, am Freitag nach dem 8:0 erklärte er: „Wir müssen noch den einen oder anderen Spieler dazubekommen – und das wird auch so sein.“ Bis es so weit ist, weicht der Münchner Chefcoach nicht von seiner Linie ab, die jüngsten Juwelen aus der bayerischen Talentschmiede in der Bundesliga loszulassen. Flick kann sich derzeit sicher sein, dass Einwechslungen wie die von Chris Richards oder Jamal Musiala kein Risiko sind, weil das Gerüst drumherum steht. Und derzeit wirkt es so, als sei es nicht ins Wanken zu bringen. Komme, wer da wolle.

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