Umbruch in der Abwehr steht bevor

FC Bayern: Vier Transfer-Ziele auf „Schattenliste“ - Alaba-Kumpel könnte Lücke stopfen

Der FC Bayern und Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic planen einen Umbruch in der Abwehr.
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Der FC Bayern und Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic planen einen Umbruch in der Abwehr.

Der FC Bayern hat eine geheime Liste für zukünftige Transfers erstellt. Besonders in der Abwehr könnte es viele Wechsel geben.

  • Der FC Bayern plant in geheimen Video-Konferenzen eine neue Mannschaft.
  • Die Bosse wollen einen neuen Linksverteidiger verpflichten.
  • Vier Kandidaten stehen zur Auswahl, darunter sogar ein ehemaliges FCB-Talent.
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München - Das Jahr hat gerade mal begonnen und schon bastelt der FC Bayern fleißig am Kader für die nächste Saison. Der Abwehr könnte ein radikaler Umbau bevorstehen. Doch zu erst will man am Donnerstag bei der Klub-WM gegen Tigres das „Sextuple“ klarmachen.

„Schattenteams“ beim FC Bayern - Geheime Liste enthüllt

Beim FC Bayern gibt es im vierteljährlichen Rhythmus ein Treffen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat. Dabei schalten sich zeitgleich Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic und Vorstand Oliver Kahn mit den im Konferenzraum befindlichen Aufsichtsratschef Herbert Hainer, Ehrenpräsident Uli Hoeneß, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und seinem Stellvertreter Jan-Christian Dreesen per Videokonferenz zusammen, wie die Sport Bild berichtet.

In der letzten Sitzung segnete der Aufsichtsrat die Transfer-Offensive bei Dayot Upamecano ab. Der Leipziger Innenverteidiger soll für eine Ausstiegsklausel in Höhe von 42,5 Millionen Euro verpflichtet werden. Bei der nächsten Zusammenkunft am 1. März will Salihamidzic die nächsten Namen seines Schattenteams präsentieren. Seit Salihamidzic die Transfergeschäfte beim FC Bayern führt, arbeiten die Münchner laut Sport Bild mit sogenannten „Schattenteams“. Für jede Position wird dabei eine Liste an Spielern erstellt, die für den Rekordmeister in Frage kommen.

FC Bayern: Neuer Linksverteidiger gesucht - ein Ex-Bayern-Spieler ist Kandidat

Für die Linksverteidiger-Position sollen neben den bereits bekannten Kandidaten Omar Richards vom FC Reading und dem erst 17-jährigen Luca Netz von Hertha BSC zwei weitere Spieler aus der Bundesliga im Fokus stehen. Borna Sosa ist beim VfB Stuttgart der Top-Flankengeber, allerdings sollen die Schwaben erst ab 20 Millionen Euro Ablöse verhandlungsbereit sein. Mit dem Bremer Marco Friedl könnte ein alter Bekannter nach München zurückkehren, der Österreicher gab im November 2017 sein Bundesliga-Debüt im FCB-Trikot. Die Bayern sollen für das ehemalige Eigengewächs ein Rückkaufklausel in Höhe von 10 Millionen Euro besitzen. Der 22-Jährige, der ein guter Kumpel von Alaba ist, schaffte in der Vorsaison bei Werder zwar den Durchbruch. Allerdings ist fraglich, ob Friedl den Anforderungen des Triple-Siegers genügt.

Der FC Bayern ist auf der linken Abwehrseite mit Alphonso Davies und Lucas Hernandez zwar schon bestens aufgestellt. Doch die Bosse haben andere Pläne. Mit den potenziellen Abgängen von David Alaba und Jerome Boateng droht ein Engpass in der Innenverteidigung, diese Lücke soll Hernandez füllen. Somit bräuchte es einen Back-up für Linksverteidiger Davies.

Dasselbe Spiel könnte es auf der Rechtsverteidigerposition geben. Sollte Niklas Süle seinen bis 2022 laufenden Vertrag nicht verlängern, müsste er im Sommer wohl verkauft werden. Ähnlich wie bei Hernandez könnte Weltmeister-Kollege Benjamin Pavard von außen in die Mitte rücken. Dann bräuchte es neben Bouna Sarr aber einen neuen Rechtsverteidiger. Trainer Hansi Flick sehe bei einem Innenverteidiger Pavard allerdings Defizite in der Spieleröffnung. Wie auch immer sich die Situation in der Abwehr entwickelt, Brazzo & Co. haben die nächsten Monate noch richtig viel Arbeit vor sich. (ck)

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