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Kommentar zum FC Bayern: Schöner Fußball reicht eben nicht

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Von: Jonas Austermann

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FC Bayern München
Frust auch bei Lewandowski: Die Bayern haben gegen Gladbach zu viele Top-Chancen vergeben. © sampics / Stefan Matzke

Nach dem ersten Aufwind mit vier Siegen als Kovac-Nachfolger kommt jetzt für Bayern-Coach Hansi Flick schon Krisenstimmng auf. Gegen Tottenham müsste jetzt ein Signal her. Ein Kommentar.

War Hansi letztlich doch nur ein Flicken auf Zeit?

Nach vier Siegen zum Auftakt schlittert der Nachfolger von Niko Kovac geradewegs in seine erste Krise als Bayern-Coach. Erst die Niederlage gegen Leverkusen, jetzt die Pleite in Mönchengladbach.

Keine Frage: Die Art und Weise, wie der Rekordmeister Fußball spielt, passt wieder zum Selbstverständnis der Münchner. Allein das wird Flick allerdings nicht zu einer Weiterbeschäftigung über den Jahreswechsel hinaus verhelfen. Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport – auch und gerade an der Säbener Straße. Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic betonten zuletzt nicht von ungefähr, dass sie die Entwicklung und die Resultate bis zur Winterpause abwarten wollen, bevor eine Entscheidung für das Jahr 2020 getroffen wird.

FCB: Plötzlich wird das Spiel gegen Tottenham zur Bewährungsprobe

Und so wird plötzlich auch das eigentlich bedeutungslose Champions-League-Spiel am kommenden Mittwoch gegen Tottenham Hotspur zur Flick’schen Bewährungsprobe.

Der Klub aus London trennte sich Ende November von Trainer Mauricio Pochettino, stellte mit dem unverwechselbaren José Mourinho aber unmittelbar eine dauerhafte Lösung vor. Der Portugiese, Spitzname The Special One, führte die Spurs zu drei spektakulären Siegen und verkraftete sogar eine Niederlage gegen Ex-Klub Manchester United. Am Samstag fegte Tottenham Burnley mit 5:0 vom Platz. Der Trainerwechsel hatte einen nachhaltigen Effekt. In München ist dieser aktuell nur anhand der spielerischen Darbietungen auszumachen.

Ein Dreier gegen Tottenham – und Hansi hätte auch wieder Argumente in Form von Zahlen.

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