„Schulklausur“

Hertha rotzfrech vor dem Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern

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Die Hertha geht mit breiter Brust in das Spiel gegen den FC Bayern München.

Der FC Bayern München hat von den letzten fünf Spielen gegen den Hertha nur eines gewonnen. In Berlin ist man selbstbewusst - und zeigt sich rotzfrech im Interview.

München - Allianz Arena statt Anfield Road heißt es für den FC Bayern München am Samstag. Nach dem 0:0 gegen den FC Liverpool in der Champions League empfängt der deutsche Rekordmeister Hertha BSC (Anpfiff 15.30 Uhr). Die Gäste aus Berlin reisen mit breiter Brust an - und geben sich vor dem Bundesliga-Spiel rotzfrech!

FC Bayern München bei Hertha BSC: Rotzfrech-Interview von Niklas Stark

Herthas Niklas Stark (hier beim Kopfball gegen den FC Schalke) hat dem Kicker ein Rotzfrech-Interview gegeben.

Dem Kicker (Donnerstagsausgabe) hat Hertha-Abwehrmann Niklas Stark vor dem Spiel gegen den FC Bayern München ein Interview gegeben. Darin enthalten einige selbstbewusste Passagen, bei denen es manchem FCB-Fan in den Ohren klingeln dürfte. Kostprobe gefällig? Auf die Frage, ob es von Vorteil sei, dass Hertha und Bayern erst Anfang Februar im DFB-Pokal (2:3 n.V.) aufeinander getroffen sind, antwortet der 23-Jährige: „Das Videoscouting wird ein bisschen kürzer ausfallen. Wir werden ein paar Dinge auffrischen, aber die Basis ist da. Das ist ein bisschen wie vor einer Schulklausur.“

Der FC Bayern München zu Gast ist schon eine „andere Art der Belastung“

Ein Spiel gegen den FC Bayern München ist also wie eine Mathearbeit zum Thema Bruchrechnen? Ganz so drastisch drückt es Niklas Stark natürlich nicht aus. Der Rechtsfuß stellt klar: „Es ist schon eine andere Art der Belastung, gegen die Bayern zu spielen.“ Man müsse noch wacher sein als sonst und sei immer ein bisschen defensiver eingestellt. „Spiele gegen Bayern“, so der Innenverteidiger, „stehen besonders im Fokus.“

FC Bayern München bei Hertha BSC: Kovac-Truppe hat das Hinspiel verloren

DFB-Pokal: Kingsley Coman (Mitte) im Zweikampf mit Marvin Plattenhardt und Maximilian Mittelstädt (rechts).

Die Hertha kann es sich leisten, dem deutschen Rekordmeister im Vorfeld rotzfrech Paroli bieten zu wollen. Die Berliner haben die letzten fünf Begegnungen gegen den FC Bayern München nicht verloren. Im DFB-Pokal setzte sich die Kovac-Truppe erst in der Nachspielzeit durch, und das Bundesliga-Hinspiel gewann die Hertha sogar 2:0. Klar, dass eine weitere Breitseite aus Berlin folgt: „Zufall ist das nicht“, so Niklas Stark. Und später: „Uns liegt es, die Räume eng zu halten und dem Gegner auf den Sack zu gehen. Das macht uns Spaß. Wir sind gern der Spielverderber.“ 

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Matthias Hoffmann

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